Samstag, 13. Oktober 2012

Der ehemalige Baby-Zoo, Teil 2


Eine Station, die wir nicht auslassen konnten, war das Streichelgehege. Dank des am Vormittag noch flauem Besuchs stürzte sich die "Meute" aus Schafen, Ziegen und Alpaccas regelrecht auf uns. Wer nicht sofort Futter bekam, klopfte entweder auf die Schulter oder grabbelte zwischen den Beinen durch. Liebe Eltern: Erzählt bitte nicht, dass die Ziegen gleich daran sterben, wenn der Karton angefressen wurde! Das führt nur zu Tränen und Geschrei. Einfach stillschweigend den Tierchen den Karton aus den Zähnen ziehen und gut ist.

Das Mittagessen nahmen wir am Zoo-Kiosk ein. Eine sehr ordentliche Portion Currywurst mit Pommes Frites bzw. Kartoffelsalat für 4,50 bzw. 5 EUR.
Wer es gediegener mag, kann auch aus dem Zoo raus und das benachbarte Restaurant aufsuchen.

Gut versorgt, bummelten wir zunächst zum Gehege der Rotnackenwallabys. Hier führt ein Weg hindurch und die Tiere bewegen sich ohne Scheu in ihrem Bereich. 

Die Weißhandgibbons zeigten sich kurz und lautstark. Ihr "Gesang" hallt weit über den Zoo hinaus.

Serval und Ozelot verschliefen wie üblich den Tag und kamen erst mit der Dämmerung in Bewegung. Da ihre Gehege relativ dunkel sind, wird Fotografieren zu einer Herausforderung.

Leichter fällt es da mit dem Gehege gegenüber. Dort wuseln zwei putzige Zwergotter und beäugen neugierig jeden Besucher. Mein "Anderer" schaffte es sogar mehrfach, sie vom einen Ende des Geheges ans andere zu locken. Für beide Seiten des Zauns eine sehr amüsante Episode.

Die Gehege von Grünen Meerkatzen, Hulman-Languren, Schopfmangaben und Brazza-Meerkatzen sind leider noch älteren Baujahrs und damit für Fotografen eine echte Katastrophe. Für die Tiere selbst ist reichlich Platz und kein Grund zum Umzug gegeben. 

Nach diesem "Zirkelschlag" wird es Zeit, sich um die Gehege und Gebäude im Zentrum zu kümmern. Als Erstes fallen da die Kaninchen mit ihrer originellen Färbung auf. Bei Zootierliste werden sie als "Japaner" bezeichnet. Ebenso originell ist die Möglichkeit für die Langohren ins nächste Gehege zu springen - zu den Stachelschweinen. Scheint aber noch keine Beschwerden wegen der herumliegenden Stacheln gegeben zu haben.

Die restlichen Außengehege für Fuchsmangusten und Marderhund bieten viele Versteckmöglichkeiten, die am Samstag auch kräftig genutzt wurden. Jedenfalls waren die Bewohner nicht zu sehen.

Die 4 kleinen Häuschen in der Mitte bilden eine Kette. Neben den Warmgehegen für die Krallenaffen, finden sich hier auch Pythons und Nilflughunde. An der anderen Wand sind Nischen mit Aquarien eingerichtet. Eins davon ist dem Disney-Film "Findet Nemo" angelehnt.


Den Abschluss bildet dann ein weiteres begehbares Freigehege. In ersten Teil kann man - wenn diese wollen - Lisztaffen barrierefrei begegnen, im zweiten Teil den Weißgesichtsseidenaffen. Zwei von ihnen zeigten sich sehr interessiert an uns. Unter eifrigen Gepiepse wurden wir intensiv beguckt.

Jetzt wurde es Zeit für den großen Erweiterungsbereich, dem 2 ha großen Wolfs- und Bärenwald.

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