Mittwoch, 3. Oktober 2012

Gorillaberg und Urwaldhaus


Mit dem Verlassen der Yukon Bay kommt man in einen älteren Bereich mit dem sogenannten „Urwaldhaus“. Die Glaskäfige von roten Varis, Weißkehlmeerkatzen und den so seltenen Drills, verströmen den „Charme“ der 70er Jahre. Warum haben ausgerechnet die Kattas – Spitzname „Sonnenanbeter“ – ihr Gehege unter dichten Bäumen und dazu auch noch vergleichsweise mit geringem Platz?Andere Zoos (siehe z. B. Thüle und Serengeti-Park) sind da schon wesentlich weiter. In der Halle einige Glaskästen mit Reptilien und frei fliegenden Bergloris.



An dieser Stelle haben die Besucher die Wahl: Weiter zum Gorilla-Berg oder zur Löwenschlucht und Sambesi. Wir wählten den Gorilla-Berg. Nach ihrem Ausflug in die Freiheit im Sommer müssen die Schimpansen derzeit leider im Haus und die Besucher draußen bleiben. Auf Plakaten bittet die Zooleitung um Verständnis und verspricht eine schnelle Lösung für die Affenbande um den Schimpansen Max, der auf Facebook seine eigene Seite hat.



Der Weg zur Freianlage der westlichen Flachland-Gorillas führt an Weißhandgibbons und einer „archäologischen Ausgrabung von Humanoiden“ vorbei. Das Wetter zog sich zu und die Gorillas hatten sich daher in einer Ecke des Geheges verzogen, die nur durch (verdreckte) Glasscheiben schwer einsehbar war.

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