Mittwoch, 19. Dezember 2012

Traurige, aber hoffnungsvolle Nachricht aus Bremerhaven

Es hat nicht sollen sein: Am Samstag ist in Bremerhaven nach über 40 Jahren das erste Eisbären-Baby auf die Welt gekommen. Seine Mutter Valeska kümmerte sich vorbildlich um ihren Erstgeborenen. Trotzdem starb das Kleine am Folgetag.

So richtig hatte auch die Zoodirektorin Dr. Heike Kück nicht an einen Erfolg geglaubt (siehe Zootag in Bremerhaven). Zu viele Kriterien sprachen dagegen: Valeska war im April noch in Finnland erstmals gedeckt worden. Danach der Umzug nach Bremerhaven - in eine völlig neue Umgebung, fremde Gerüche, die beiden fremden Eisbären. Valeska verlor durch den Stress an Gewicht, wog zeitweise unter 300 kg. Keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft.

Die Berichterstattungen zu diesem Thema sind teilweise erschreckend. Bestes Beispiel - Radio Bremen. Von einem "Zuchtversuch" kann ja nun wirklich nicht gesprochen werden. Und von den Umständen, die zum Tod der Eisbärin vor etlichen Jahren führte, habe ich ja auch schon im Beitrag um Lloyd berichtet.

Für die echten Zoofreunde ist allein schon die Nachricht über die Geburt ein Erfolg, der Hoffnung auf Nachwuchs macht. Also weiter Daumen drücken!

Nachtrag: Ein fairer Bericht der Kreiszeitung

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