Mittwoch, 27. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 5: Die erste "Grotte", Vogelwiese und die Waschbären

Der Eingang zur 1. "Grotte"
Am Montag extra noch einmal den Zoo besucht, damit ich weiß, wie es jetzt weitergeht.

Das "Untergeschoss" ist im Gegensatz zum oberen Teil wesentlich grüner und kleinteiliger.

Zum Spielen aufgelegt
Am Ende der Rampe kommt der Besucher zum Durchgang in eine Höhle. Ich nenne sie einfach mal die 1. "Grotte". Einerseits findet man hier Gelegenheit, sich über das internationale Projekt zur Rettung der Humboldt-Pinguine "Sphenisco e.V." zu informieren. Andererseits sind in die Felswände auch verschiedene Fossilien wie Ammoniten eingelassen.

Wieder bieten große Panoramascheiben Einblick in die Unterwasserwelt der Gehege.
Eines der vielen Panoramafenster

Auge in Auge mit dem Basstölpel
Jetzt im Winter sind die Pinguine scheinbar nicht so gestresst und zum Spielen aufgelegt. Jedenfalls überraschte mich einer von ihnen als er auf meine Hand reagierte.

Nicht so zum Baden aufgelegt waren die Bewohner der großen "Vogel-Wiese". An anderen Tagen kann man sich aber schon fragen, wer hier eigentlich wen beobachtet.




Eiderenten-Erpel
Die Vogel-Wiese
Damit geht es wieder ins Freie und an einer weiteren Info-Tafel zu Zoos von gestern und heute vorbei.

Manchmal ist diese Ecke richtig laut, denn hier brüten die Basstölpel, Komorane, Brandgänse und Eiderenten.

Es ist erstaunlich, wie nahe der Besucher den Tieren kommt. Nur ein Reisigzaun bietet diesen etwas Schutz vor neugierigen Blicken und dem Wind, der so nah an der Wesermündung auch im Sommer recht kalt sein kann. Hier bewährt sich das Konzept sich auf die Tierwelt der nördlichen Hemisphäre zu konzentrieren. Dank ihres dichten Gefieders macht das den Vögeln überhaupt nichts aus.




Uns fasziniert immer wieder die Gruppendynamik zwischen den verschiedenen Arten. Hier ist immer was los. Sei es der Streit um den besten Brutplatz, ein verirrter Nachwuchs, der dem Nachbarn zu nahe gekommen ist oder das besonders begehrte Nistmaterial - ein Anlass für großes Geschrei gibt es immer wieder.

Dem regelmäßigen Zuschauer von "Seehund, Puma & Co." wird vielleicht noch in Erinnerung sein, dass die Dampfschiff-Enten hier auch schon einmal Zuflucht gefunden hatten, weil es für ihren Nachwuchs bei den Pinguinen zu gefährlich geworden war.

Wessen Spuren sind
das wohl?
Wer bist du denn?
Nebenan ist es da leiser, aber nicht weniger interessant: Die Waschbären sind eine echte Rasselbande. Und eine verdammt neugierige dazu.

Ihr Gehege wirkt relativ klein, bietet ihnen aber zur Seite hin ohne große Einblickmöglichkeit für Zuschauer viel Platz zum Spielen. Sehr schön gestaltet ist der Flusslauf mit dem dichten Unterholz. Deshalb heißt es manchmal genau hinschauen um die Kleinbären zu entdecken.
Der Ausguck war mal nicht besetzt
Bei den Fütterungen kennen
die kleinen Räuber keine
Zurückhaltung

Bei den Fütterungen, die stets am Ende des Tages stattfinden, überraschen die verschiedenen Vorlieben. Der eine stürzt sich sofort auf die dargereichten Fleischbrocken, der andere wartet geduldig auf Banane und dem dritten steht der Sinn heute mehr nach Fisch.



Überhaupt waren wir mit den liebenswerten Kerlchen schnell vertraut. Magnetisch angezogen wandern mein Anderer und ich immer wieder in diese Ecke um nachzuschauen, was sie gerade treiben. Einen von ihnen haben wir "Knickohr" getauft. Er ist der mit dem Hang zum Vegetarier.

Na, wer bin ich wohl?
Was hat die Futtermeisterin denn
heute für uns?
Für den Besucher steht nun eine Entscheidung an, welchen Weg er geht. Entweder zu den Pumas oder zu den Schneehasen.
Das war's für heute

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen