Donnerstag, 25. April 2013

Besuch in der Wingst am 24.04.2013

Unverhofft kommt oft (bei uns sowieso) und so machten wir auf dem Weg nach Buxtehude einen Zwischenstopp im Zoo in der Wingst. Hier hat sich seit dem letzten Besuch einiges getan. Dr. Rüdiger Wandrey ist als Direktor von Nadja Niemann abgelöst worden und die alte Tigerin Rani ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Bisher haben sich diese Veränderungen jedoch kaum auf den Park ausgewirkt.

Näher trauen sich die Wallabys nicht
Bei unserem Besuch beschäftigten sich die Tierpfleger mehr mit dem "Frühjahrsputz". Von den in einem Zeitungsbericht angekündigten Fütterungen war weder an der Kasse noch an den jeweiligen Gehegen irgendetwas zu sehen. Da muss noch nachgearbeitet werden.

Bei den Kängurus herrscht immer noch vornehme Zurückhaltung. Hier seufzte mein Anderer auf - wenn doch der Tierpark Sababurg nicht so verdammt weit (ca. 3 h mit dem Auto) entfernt wäre. Im dortigen Kontaktgehege lassen sich die Bennett-Kängurus füttern und sogar streicheln.
Eine Überraschung bei den Liszt-Äffchen: Dort kamen am Samstag Zwillinge auf die Welt, die von ihrer Familie schon fleißig im Kontaktgehege herumgetragen werden. So kamen wir frei zum Fotografieren.




Weiterer Nachwuchs kündigt sich bei den Erdmännchen an. Man beachte den Bauch rechts.



Da das Restaurant am Zoo aus unerfindlichen Grüßen geschlossen war, gab es eine kleine Pause am Kiosk. Dort unterhielten sich gerade ein paar Tierpfleger. Wir hörten so gut es ging weg. Bei Nachwuchs bei den Nilflughunden hörte die Höflichkeit auf. Sie hatten wir zwar schon besucht, jetzt wurde aber noch einmal genauer nachgeschaut. Und richtig: 4 kleine Fledermäuse klammerten sich an ihre Eltern.


Im Wolfs- und Bärenwald gingen die Planungen bisher in Richtung Gehege am Eingang entweder für Nordluchse oder Wildkatzen. Alles schien nur noch auf die Tiere zu warten. Nach dem überraschenden Nachwuchs bei den Dingos (Bericht vom Dezember) musste anscheinend umdisponiert werden. Vermutlich übergangsweise leben hier jetzt  zwei Dingos, die sich aber offensichtlich sehr wohl fühlen.

Natürlich schauten wir auch bei den Elterntieren vorbei. Diese haben mit ihren fünf Welpen alle Pfoten zu tun. Eigentlich schade, dass nur sehr wenige Zoos diese schönen Tiere halten.



Vor vier Monaten gab es ebenfalls bei den Ozelots Nachwuchs. Die kleine Emma ist inzwischen schon recht selbständig. Sie genießt die Sonne mit ihrer Mutter abgetrennt von ihrem Vater. Der sprang munter durch die Anlage, die sonst von den Servalen genutzt wurde. Ob diese abgegeben wurden oder einfach nur im Hintergrund sind? Hier fehlt jede Information.




Mehr Informationen dagegen bei dem kleinen "Star" des Zoos: Tamuti, die weiße Tigerin, die vor ca. 1 Jahr aus Aschersleben kam, wird in nächster Zeit mehr Platz bekommen. Die Anlage der Maras ist verwaist und es ist zu hoffen, dass hier auch an die Fotografen gedacht wird. Denn die derzeitigen Gitterstäbe sind sehr unschön.

Tamuti selbst sieht der Aktion sehr entspannt entgegen. Seit Ranis Tod am Karfreitag hat sie die bestehende Anlage für sich und muss nicht mehr zeitweise drinbleiben.



Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch in der Wingst.


Hier noch die neuen Fütterungszeiten:
Kapuziner-Affen: Mittwoch und Freitag um 11 Uhr. Aras: Sonntag 12.30 Uhr Boas: Sonnabend und Sonntag, 14 Uhr. Stachelschweine: Dienstag und Sonnabend 15 Uhr. Wölfe und Bären: täglich (außer montags) um 16 Uhr.

Zum Vormerken: Abendführungen sind vorgesehen am 7. Juni, 19 Uhr; 5. Juli, 19 Uhr; 2. August, 19 Uhr; 6. September, 18.30 Uhr sowie 4. Oktober, 18 Uhr. Der Kindertag des Fördervereins findet am Freitag, 3. Mai, ab 14 Uhr statt. Die 11. Tropennacht ist am 19. Juli.


Die komplette Bilder-Sammlung findet ihr wie üblich auf Facebook.

Kommentare:

  1. Wir freuen uns, dass Sie sich Ihrerseits auch auf den nächten Besuch im Zoo in der Wingst freuen.
    Die Füttungszeiten hängen übrigens an der Zookasse aus.
    Die Kängurus im Zoo halten zwar gerne ein wenig Abstand, aber Wildtiere sollte man auch nicht zu ihren "Glück" zwingen. Es gibt ja auch die Streichelzone mit vielen anderen handzahmen Tieren und die begehbaren Affgengehge.

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  2. Klasse, dann hatten wir die Zeiten nur übersehen. Und auch im Tierpark Sababurg entscheiden die Kängurus selbst, ob und inwieweit sie Kontakt zulassen. Das lässt sich nie erzwingen.

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