Sonntag, 28. April 2013

NaturZoo Rheine


NaturZoo RheineDer NaturZoo Rheine liegt idyllisch umgeben von Salinen und anderen Museumsgebäuden, die an Rheine als Stadt an der Salzstraße erinnern. 

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Für einen Zoo seiner Größe ist der Eintrittspreis mit 7,50 EUR/Erwachsene moderat. An bestimmten Wochentagen gelten Vergünstigungen.

Von der Autobahn aus ist der Zoo relativ leicht zu erreichen. Der großzügige Parkplatz ist kostenfrei. Hinweis für die Navi-Nutzer: Nicht die Salinenstraße, sondern "Weihbischof-d'Alhaus-Straße" eingeben.

Für die Fußgänger: Die Buslinie C12 fährt die Haltestelle Saline/Naturzoo ab Bustreff City an.
Weg zur Tigeranlage (erneuert 2011)
Der Zoo beheimatet ca. 1000 Tiere in 100 Arten, darunter die in Deutschland seltenen Blutbrustpaviane (Dscheladas). Für diese Art wird hier das Zuchtbuch des EEP geführt. (Zooplan)

Dem Motto "Tiere erleben, Natur begreifen" sind viele Gehege für den Besucher zugänglich bzw. ohne störende Zäune oder Glasscheiben einsehbar.

Sehr angenehm an Regentagen: Die meisten haben auch überdachte Beobachtungspunkte. Bei unserem ersten Besuch haben wir diese als besonders positiv empfunden.
Leckere Stärkung
Die Gebäude sind größtenteils im traditionellen Münsterländer Stil gehalten und passen sich in die Landschaft ein. Eine der Ausnahmen ist das zentral gelegene Restaurant, das uns mit moderaten Preisen (Erbseneintopf für 3,80 EUR) überraschte.


Storchennester in 3 Etagen
Auch bei Sonnenschein sollte an einen Schirm oder anderen Schutz für die Kleidung gedacht werden. Die über 50 Störche auf der Storchenwiese haben inzwischen weitere über 30 wilde Artgenossen zum Brüten veranlasst. So mancher Baum ist inzwischen ein "Mehrfamilienhaus". Und dabei fällt dann einiges an Ausscheidungen einfach auf den Besucherweg.

Meinen Anderen hat es mitten im Affenwald erwischt. Dieses Freigehege wurde 1974 als erstes seiner Art gebaut und beherbergt Berberaffen. Aufgrund von wissenschaftlichen Beobachtungen in der Vergangenheit, tragen einige Tattoos im Gesicht, um sie leichter auseinander halten zu können. Mit ihren fliegenden Untermietern scheinen sie sich arrangiert zu haben. Selbst Tiefflieger sind ihnen keinen Blick mehr wert.


Aus verschiedenen Perspektiven sind die Humboldt-Pinguine und die Seehunde zu betrachten. An den großen Panorama-Scheiben lässt sich am Einfachsten Kontakt aufnehmen.

Die Pinguine kann der Besucher auch direkt auf der Anlage betrachten - es sei denn, es gibt gerade Reinigungsarbeiten.

Die ausgezeichnete Anlage für die Lippenbären und Goldschakale war bei unserer Premiere leider verwaist. Die Bewohner hatten sich ins Haus verzogen. Frühlingsregen ist nicht gerade ihre Sache. Witzig: Die Insekten, die einen Teil der Nahrung der Petze darstellen, werden im Inneren des Hauses vorgestellt.
Bartaffe oder Wanderu
Schopfmakake
Das Affenhaus ist veraltet, was den Verantwortlichen aber auch bewusst ist. Die Anzahl der Bewohner wird nach und nach reduziert. Aktuell leben hier mehrere Gruppen Bartaffen, zwei Schopfmakaken, Lisztäffchen und Kuba-Baumratten.
Kuba-Baumratten

Wie die Zukunft aussehen wird - Neubau oder Umwidmung - ist noch nicht bekannt.

Eine sehr gelungene Mischung aus Haus und Außengehege ist das Vogelhaus. Hier befindet sich die größte Brutkolonie an Textor-Webervögeln außerhalb von Afrika. 


Auf keinen Fall verpassen darf man natürlich die Dscheladas. Die zwei Harems bilden das Rückrat des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Über 30 (von insgesamt knapp 200 Affen in Zoos weltweit) leben hier. Das größere Harem lebt auf der Außenanlage mit Mähnenschafen zusammen.

Die Bilder unseres Besuch findet ihr hier.

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