Samstag, 4. Mai 2013

Besuch im Zoo Dortmund am 21. März 2013 - Teil 3

Weiterhin beeindruckte der Zoo mit seiner Artenvielfalt, leider nicht mit den Tieren selbst. Die Bewohner der Eulenvoliere mögen anscheinend keinen Schnee. Sie ist geschlossen.

Beim Betreten des Regenwaldhauses "Rumah hutan" dann wieder das große Problem: Die Kameralinse beschlägt und bleibt das auch ziemlich lange. Dabei bieten sich gerade jetzt so viele Motive, für die meine einfach Digicam einfach zu schwach ist. Der Besucherbereich ist im Stil eines Baumhauses gestaltet. Wir kamen gleich auf der zweiten Ebene (sozusagen im Geäst) herein. Und unsere Ankunft war nicht unbemerkt geblieben. Zwei Orangutans saßen gleich rechts auf einem Stamm. Von den indischen Flughunden, die frei in der Halle herumfliegen können, sehen wir aufgrund der Tageszeit nichts.

Etwas weiter hängt ein weiterer Affe am Gitter und lässt sich an den Fußsohlen kitzeln. Scheint im zu behagen. Noch können wir nicht so ganz unterscheiden, wer wer ist: "Walter" (ok, der ist klar), seine Frauen "Toba", "Suma", "Djamuna", "Tao" und die kleine „Eirina“ (eine von den Beiden auf dem Stamm?).

Weitere Bewohner sind zwei Schabrackentapire namens "Aria" und "Jinak". Bisher hatten wir in anderen Zoos Flachlandtapire kennen gelernt. Hier ist es nun erstmals die einzige asiatische Unterart.

Das mussten wir uns doch mal genauer ansehen. Daher ging es eine Wendeltreppe runter.
Und hier fiel es schwer sich zu entscheiden zwischen Tapiren und Menschenaffen. Auf der einen Seite gab es gerade Wellness für Jinak, auf der anderen sah es nach Vorbereitungen für eine Fütterung aus.

Bei dem verzückten Tapir schoss mir durch den Kopf, dass anderswo ein sehr respektvoller Abstand gehalten wird. "Lasst das bloß die Leipziger nicht sehen..." Aria sah richtig neidisch aus und versuchte immer wieder auch eine Runde Streicheleinheiten zu bekommen. Egal, ob asiatisch oder südamerikanisch - für Schmusestunden sind Tapire augenscheinlich immer zu haben. Und da fragt sich eine Bekannte von mir, warum ich diese "Rüsselviecher" so mag...


Damit wanderten wir zur anderen Seite und zurück zu den Orangs. Hier hatte es im Dezember entzückenden Nachwuchs gegeben - Gaya. Das kleine Mädchen eroberte mein Herz im Sturm. Kein Wunder, dass ihre Mutter Djamuna sie mit Argusaugen bewacht.










Ebenfalls sehr beeindruckend: Walter, der Papa. Unter seiner Decke lugten warme, intelligente Augen auf den Besucher. Er strahlt soviel Ruhe aus - faszinierend.

Als es jedoch ums Fressen ging, wurde schnell klar, dass er der Chef im Ring ist. Beim Verteilen von in Tücher gewickelten Leckereien sicherte er sich als Erster seinen Anteil.

Beim Rausgehen kamen wir noch an zwei kleinen Gehegen vorbei. Eines davon bewohnt das nördliche Spitzhörnchen. Das zweite beherbergt Zwerg-Plumploris. Da waren wir auch etwas zu früh dran, denn die nachtaktiven Primaten hatten noch nicht ausgeschlafen.

Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen: Es ist immer so, dass bei unseren Erstbesuchen einige Tiere nicht zu sehen sind. Das ist ja das Schöne: Es bleibt spannend - auch beim nächsten Besuch. Und hier war ja wirklich genügend zu sehen, dass sich der Besuch gelohnt hat.


Nach dem Regenwaldhaus ging es jetzt Richtung Otterhaus. Die Humboldt-Pinguine hatten gerade Schwimmstunde. Die Fütterung stand kurz bevor und die Vögel machten noch ein bisschen Gymnastik.


Eine schöne Nachricht: Die Riesenotter haben Nachwuchs. Deshalb war das Otterhaus geschlossen. So blieb mehr Zeit für die Thare, die nicht weit weg residieren. Gegen den Himalaya war Dortmund an diesem Tag bestimmt fast warm.



Noch einmal Grübeln über den Zooplan und auf zum Bauernhof. Dort waren schon die ersten Kitze bei den Edelziegen und Lämmer bei den Schäfchen angekommen.



Im gleich unterhalb des Bauernhofs gelegenen Streichelgehege drängten sich die Ziegen unter ein Vordach. So hielten sie die reiche Nachkommenschaft warm und sicher.



Somit waren wir wieder am Amazonas-Haus angekommen. Und die Greifvögel warteten noch auf uns.

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