Dienstag, 7. Mai 2013

Besuch im Zoo Dortmund am 21. März 2013 - Teil 4

Anden-Karakara
Nach einem weiteren Abstecher ins Amazonashaus, brachen wir zur letzten "Etappe" unseres Zoobesuchs in Dortmund auf. Bergauf zu den Greifvögeln.

Er blieb stets am (Schnee-)Ball
Der Schwerpunkt Südamerika gilt auch bei den Vögeln. Hier trafen wir zum ersten Mal auf einen Anden-Karakara. Der hübsche Bursche teilt sich die Anlage mit den Andenkondoren, wie auch in der freien Natur.
Ein malerisches Ambiente
bei den Kondoren
Verlockend lag das Futter unberührt in der Anlage. Doch der Kleine hatte entweder schon genug oder traute sich nicht so ganz an Fleisch und Schädel.

Dabei saßen die Kondore in ihrem Unterstand und scherten sich nicht um ihren Untermieter. Der hatte trotzdem seinen Spaß an kleinen Schneebällen, die er Einen nach dem Anderen kurz und klein hackte - eine sehr natürliche Tierbeschäftigung.




Truthahngeier

Steinadler
Im nächsten Gehege herrschte gravitätische Ruhe. Unser Wappentier, der Steinadler, saß auf seinem Ast und sah sich die verschneite Umgebung an.

Weitere Tierart, die wir bisher noch nicht gesehen hatten, war der Truthahngeier.

Schopf-Karakara

Schneeeule
Die vorletzte Etappe waren für uns die Anlagen für die Stachelschweine, Goodfellow-Baumkängurus, Bürstenschwanzrattenkängurus und Binturongs. Da es schon später Nachmittag war, hatten sich die meisten Tiere schon zurückgezogen. Dafür interessierte sich das Baumkängurus umso ausgiebiger für uns. Es kam ganz nahe an die Scheibe heran und wenn die nicht so gespiegelt hätte, wäre das die ideale Fotosession gewesen. Aber auch so machte die Begegnung Riesenspaß.


Die letzte Etappe unseres Zoobesuchs war noch einmal das Nashornhaus, wo wir eine Fütterung miterlebten. Die charmante Tierpflegerin erzählte aus ihrer täglichen Arbeit und den Umgang mit den Dickköpfen. Diese streckten ihr auf sehr vertraute Weise ihre Köpfe durch die Pfosten um die Streicheleinheiten zu genießen. Dementsprechend trödelten sie auch beim Umsperren herum. Alles sehr launig und gelöst. Klasse!


Fazit: Dieser Zoo ist schon auf der Liste für gelegentliche Besuche vorgemerkt. Dann sollten auch die Bewohner nach und nach auftauchen, die wir an diesem Tag verpasst haben. Der Eintrittspreis ist sensationell niedrig und die Vielzahl von Tierarten, die sonst kaum bis überhaupt nicht zu sehen ist, ist umwerfend. Während ich meine Blogs hier schrieb, erfuhr ich natürlich auch vom Tod des kleinen Albino-Seebären Rubio. Traurig, aber auch das gehört zum Zoo(er)leben. Wir werden ihn beim nächsten Besuch vermissen.

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