Donnerstag, 13. Juni 2013

Serengeti-Park, Besuch am 10.06.2013

Am Montag war für mich sowas wie Wochenende, die Sonne schien - also ab in den Zoo. Das Ziel war diesmal der Serengeti-Park. Hier hat sich in den letzten Monaten wieder einiges getan.


Nach der Kasse lief alles wie gewohnt. Erstmal noch die Fenster blank gewienert und Kamera bereit gelegt und dann ging es los. Das erste Motiv - eine Giraffe - kam uns schon in Erwartung von Futter entgegen.

Und Überraschung: Die Siamangs spielten fröhlich mit ihrem Nachwuchs auf der Insel. Sieht aus, als ob er im Winter zur Welt gekommen ist. Hab ich irgendwie nicht mitbekommen. Umso größer die Freude über die kleine Familie.

Bei den Ellipsen-Wasserböcken und Elenantilopen ist die Familienplanung für dieses Jahr wohl schon erledigt. Die "Kindergärten" sind sorgsam bewacht von den Alttieren.

Auf der weiteren Fahrt, gab es bis zu den Elefanten keine besonderen "Vorkommnisse".

Veri, Nelly und Tante Umtali waren wie immer mit dem Einsammeln der Leckerchen von den Besuchern beschäftigt. Dabei tat sich Veri besonders hervor. Im Hintergrund fand der Jungbulle Jumaane, der erst im letzten Jahr nach Hodenhagen gekommen ist, das ganze wohl irgendwie blöd. Er genoss lieber ein ausgiebiges Schlammbad - verständlich angesichts der strahlenden Sonne.




Gerade für ihn und den Zuchtbullen Tonga wird derzeit fleißig an einer neuen Anlage gleich neben den Stallungen gearbeitet. Damit wird diese Ecke, die auch durch eine neue Toilettenanlage ergänzt wurde, in Zukunft besser genutzt.

Besonders neugierig war ich auf die kleine Makena, das Breitmaulnashorn-Baby. Sie ließ sich leider den ganzen Tag nicht blicken. Vielleicht wollte sie sich ja auch nur auf ihren großen Auftritt am nächsten Tag - die Taufe durch Sky Du Mont - vorbereiten.

Damit war die Runde mit dem Auto auch schon soweit durch. Die komplette Bildersammlung dazu findet ihr hier.

Ziehen hier bald die Guerezas ein?
Die größten Veränderungen gibt es im Bereich "Affenwelt". Dort entsteht gleich neben dem Bahnhof "Affenwelt" eine neue Insel, die anscheinend für eine kleinere Affenart ausgelegt ist. Auch ein Tierpfleger, den wir fragen konnten, wusste noch nichts Genaueres. Das Ganze stünde im Zusammenhang mit der "Safari zu Fuß", die es noch in diesem Jahr geben wird.  Ein Blick auf den Parkplan, den es jeweils an der Kasse gibt, zeigt tatsächlich einen kompletten neuen Teil. Damit wächst das Areal auf 200 Hektar an. Bei der Dschungelsafari gab unser Fahrer Didier dann weitere Informationen. Als Ergänzung zu den Safari-Lodges wird es einen Campingplatz geben, der mitten unter Rothschild-Giraffen und weiteren Tierarten platziert ist. Und auf Wällen wird ein Fußpfad entstehen. Im ersten Abschnitt der Tierwelt ist schon einiges davon zu erahnen.


Ein Eröffnungsdatum ist noch nicht bekannt und außer dem Parkplan ist auf der Homepage noch kein weiterer Hinweis zu finden. Nach langem Suchen fand ich dann etwas in der "Hildesheimer Allgemeinen". Anscheinend ziehen bald große Kudus, Bongo-Antilopen, Dahomey-Rinder, Blessböcke und Thomson-Gazellen in das neue Areal. Die neue Affeninsel könnte für die Guereza-Affen vorgesehen sein. Eine gute Entscheidung, denn das alte Gehege ist doch sehr schattig.

Der neue Teil auf dem Parkplan
Wir vermissten bei unserer Runde auch die ursprüngliche Gruppe der weißen Tiger, die bisher immer in einem Gehege hinter der Dschungelsafari zu finden war. Das Hinweisschild ist abgeändert, auch im Parkplan sind statt ihrer weiße Löwen zu finden (scheinbar 3 Kater). Auf unserer Runde durch die Tierwelt war lediglich ein defektes Tor aufgefallen und das uns die Weiterfahrt "manuell" durch eine Park-Angestellte ermöglicht wurde. Wir gingen zu diesem Zeitpunkt von einer vorübergehenden Lösung ausgegangen. Wie es scheint, haben die alten Tiger jedoch ein Altenteil bezogen. Wo das ist, darüber ließ sich kein Hinweis finden.

Ach ja: Der schlagzeilenträchtige Neuzugang Mally war noch nicht zu sehen. Dafür ist der Altersdurchschnitt der Besucher merklich gesunken. Im Affentunnel mit seiner neuen Familie hörte man schon so Sätze wie "Das ist der Affe von Justin Bieber" oder "Och, ist der süß. Sowas will ich auch haben." (Hat da jemand etwa die Zähne der erwachsenen Kapuziner-Affen übersehen?) Vanessa und ihre Familie ließen sich davon aber nicht stören.

Für die Affenwelt haben wir diesmal ein eigenes Album angelegt.


Wir haben uns übrigens auch nach langer Zeit mal wieder die Turmspringer angesehen. Unter dem Motto "Serengeti Park sucht den nächsten Dschungel-König" zeigt eine russische Truppe ihre Künste. Ein gut gemachter Spaß, der auch vom Timing her überzeugt.

Anschließend gingen wir dann noch die paar Schritte weiter zur Aquasafari. Die Fahrt mit den Propeller-Booten braucht ein bisschen Geduld wegen der Warteschlange. An Wochentagen ohne Ferien wie am Montag waren das zum Glück gerade mal zehn Minuten. Beim Einsteigen blickte unser Pilot schon etwas besorgt auf die Kamera meines Anderen. Es sei schon etwas riskant damit. Stimmt: Seit dem letzten Mal ist die Sache wirklich sehr nass geworden. An verschiedenen Stellen der Tour spritzt es von allen Seiten ins Boot. Merke: Beim nächsten Mal auf jeden Fall Regenjacke anziehen!
Wer auch davon noch mehr sehen will, der ist hier gut bedient.

Für uns hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt und wir freuen uns schon darauf, bald die sich ankündigenden Neuerungen zu erforschen.

1 Kommentar:

  1. Die Katze ist aus dem Sack: Auf die Insel ziehen demnächst die Weißschulterkapuzineraffen Mally & Co.

    AntwortenLöschen