Mittwoch, 19. Juni 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, 1. Teil

Im Tier- und Freizeitpark Thüle hat sich im Winter einiges geändert. So hat die nächste Generation bzw. Tochter Alexandra und ihr Mann Christoph Grothaus die Leitung des Parks übernommen. Wie heißt es so schön: Neue Besen kehren gut.

Bei unserem ersten Besuch in diesem Jahr (ein Dienstag) standen schon einige Busse auf dem Parkplatz und der Freizeitpark-Bereich schien gut genutzt zu werden. Dem wichen wir deshalb in gewohnter Manier aus und hielten uns nach der Kasse (in diesem Fall nutzten wir den Seiteneingang über das Restaurant) links.

Die Rosa Flamingo
Der Nachwuchs zieht gemeinsam los
Auf der großen Vogelwiese herrscht stets ein großes Hallo. Die Rosa Flamingos haben dieses Jahr reichlich Nachwuchs. Die grauen Federknäule machen bereits ihre ersten staksigen Ausflüge. Und wie es sich gehört, natürlich gemeinsam.

Um die Wiese herum sind Volieren angeordnet. Hier wohnen unter anderem verschiedene Arten von Hornvögeln - eine Auswahl, die selbst dem Weltvogelpark Walsrode Konkurrenz macht. Gerade jetzt fallen die schmalen Öffnungen in den Nistkästen auf. Die Männchen haben ihre Weibchen mit den Eiern eingemauert und muss nun auch alle versorgen bis die Kinder flügge sind.




Durch einen gemauerten Torbogen kommt der Besucher in den Bereich der Krallenaffen. Die Anlage gehört zu den ältesten Teilen des Parks, ist aber ideal für die kleinen Südamerikaner. Lisztaffen, goldköpfige Löwenäffchen, Weißgesichtsmarmosetten, Schwarz- und Weißbüscheläffchen, Rothand- und Schwarzrückentamarine, Springtamarine und bis vor kurzem auch Silberäffchen haben die Möglichkeit zwischen ihren Warmhäusern und ihren Freigehegen über Holz-Schächte zu wechseln. Hier kommen wir bei unseren Besuchen öfters vorbei.


Ausbrecher inclusive
Monorail Tortoise-style
In einer schattigen Ecke planschen in einem kleinen Becken einige Rotwangenschildkröten. Witzig, wenn sie sich aufgereiht auf einem Baumstamm treiben lassen. Erinnert mich doch jedes Mal an die Webseite "icanhas.cheezeburger.com".

Wieder zurück zu den Flamingos und Hornvögeln, dann aber rechts halten und wir stehen vor den Chile-Flamingos. Rechte Hand biegt der Weg zum Raubtierhaus. Ihm ist sein Alter anzusehen. Bis dieses Jahr waren hier Pumas und Indochina-Leoparden untergebracht. Als Besucher war man zwar sehr nahe an den Tieren dran, aber wirklich "tiergerecht" ist etwas anderes. Umso mehr zu begrüßen sind die Veränderungen. Der vorderste Teil war früher von den Nasenbären besetzt. Jetzt flattern hier die Soldatenaras.

Ein Ausflug in die Straße der Erinnerungen:



Ich muss zugeben, dass ich die Leoparden und Pumas gemocht habe. Jetzt sollen aber auch ihre Nachfolger gewürdigt werden. Zumal ich die Karakalen echt faszinierend finde. Trotzdem schön, wenn sie später vielleicht in eine modernere Anlage umziehen können.
Ist Azana nicht eine echte
Schönheit?
Amir und Azana
Amir oder Azana?
Mein Anderer hat einen
neuen Spielkameraden
Hier wohnten früher die Pumas -
jetzt offizielle Baustelle
Natürlich will ich nicht die um das Haus herum angeordneten Volieren und Gehege unerwähnt lassen. Uhus, Schneeeulen und Bartkäuze haben großzügige Unterkünfte und scheinen sich wohl zu fühlen. Dank ihrer Nachbarn, werden sie von den meisten Besuchern auch nicht besonders belästigt. 


In den letzten Jahren wusste die große Freianlage der Löwen immer wieder einmal mit Nachwuchs zu erfreuen. In diesem Jahr wurde der Kater ausgewechselt. Der dreijährige cremefarbene "Sid" ist der neue König des Parks. Zusammen mit Suma bildet er ein fotogenes Paar.


Damit sind wir einmal um das Raubtierhaus herum und wieder bei den Chile-Flamingos. Weiter im nächsten Teil...

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