Donnerstag, 27. Juni 2013

Wildpark "Schwarze Berge" - Mittelaltermarkt mit Rundgang

Der Eingang
Der Seiteneingang für Barzahler
Mitte Juni ist bei uns im Kalender der Wildpark "Schwarze Berge" vorgemerkt, da mein Anderer eine Vorliebe für Mittelaltermusik hat. Und wie kann man diese Hobbys am Besten zusammenbringen? Genau: Wenn der Mittelaltermarkt im Zoo stattfindet.

Am 16.06.2013 war es wieder soweit. Im Gegensatz zu anderen Besuchern verzichten wir auf entsprechende Kleidung - vielleicht komm ich irgendwann mal zum Nähen... Der Park ist gut organisiert und kann im Bedarfsfall zusätzliche Kassen an der Seite öffnen. Es gibt somit keine lange Wartezeiten.

Wie üblich sind Shop und Restaurants (Treppe hoch mit, EG ohne Bedienung) gleich im Eingangsgebäude mit untergebracht. Daran schließt sich am Weg das Haus mit Toiletten, Bollerwagenverleih und erstem Futterverkauf an. Leider nötig: Der Hinweis, dass das Füttern von rohen Nudeln verboten ist, weil es den Tieren - auch wenn sie sie begeistert fressen - schadet.


Gleich gegenüber kommen die Bewohner des Geheges aber wohl kaum in Gefahr für "Pastaliebhaber" gehalten zu werden - obwohl Zwergotter auch für Früchte zu haben sind. Wir hatten an diesem Tag Glück, weil die Fütterung gerade vorbei war. Kein Gedränge mehr, aber die Otter munter auf der Suche nach den letzten Fischchen. Die Hanglage der Anlage mit kleinem Bach und Teich ist wunderschön und bietet ansonsten auch viele Versteckmöglichkeiten. Und wenn sie für ein kurzes Küsschen genutzt werden...

Weiter führt der Weg zu einer breitangelegten Kreuzung. Höchste Zeit Futter bereit zu halten und auf Streichelmodus zu gehen. Hier wohnt eine Rotte freilaufende pechschwarze Hängebauchschweine. In aller Gemütsruhe lassen sie einiges über sich ergehen, so lange die Futterportion groß genug ist. Sollte es Ihnen doch zuviel werden, verschwinden sie einfach bergauf zwischen die Bäume.


Für uns geht es in die fast gleiche Richtung. Links sind die Steinböcke und rechts die Mufflons. Die riesigen Hörner der Alpenbewohner sind beeindruckend. Übrigens auch der Appetit, denn die Steinböcke darf man füttern.

Früh übt sich, was ein Steinbock
werden will

Die steilen Hänge sind natürlich ideal für diese Arten. In jedem Frühjahr gibt es reichlich Nachwuchs. Für die Besucher ist das weniger angenehm. Wer nicht gerade Steigungen gewohnt ist, der kommt gehörig ins Schnaufen. Mein Spruch halt: "Ein Zoobesuch ist das beste Jogging."

Womit sich der Weg wieder weitet. Rechter Hand schließt sich die Weide der schottischen Hochlandrinder an. Futter ist hier höchst willkommen. Unter der Futterschütte wollen auch Ziegen ihren Teil abbekommen.



Linker Hand ist ein Holzpavillon. Das ist das Heim von Rotfuchs und Dachs. Bei den Füchsen ist es wirklich Glücksache, die mal wach zu erleben. Am 16. Juni war zumindest einer von ihnen aktiv. Der Andere hatte sich gemütlich zusammengerollt in seiner Höhle, die durch eine Luke für die Besucher einsehbar ist.



Gerade das Tier, das bekanntlich nachtaktiv ist, ist im Wildpark aber tagsüber putzmunter: Der Dachs. Sein Name ist Jan und seines Zeichens Handaufzucht. Er flitzt über seine Anlage und ist auch an den Besuchern interessiert. Neugierig, aber aus sicherer Entfernung, werden wir ausgiebig erschnüffelt.



Weiter geht es wieder zurück auf den Hauptweg - im nächsten Blog.

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