Donnerstag, 4. Juli 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 3

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Nachdem alle ihre Streicheleinheiten bekommen haben, geht es auf die andere Seite des Wegs. Hier stehen vier Holzhäuschen als Durchgang zu zwei Freigehegen. Davon ist jedoch nur eins besetzt von Kattas, Kaffernhornraben und Schwarzstörchen. Das Andere ist seit Jahren eine Baustelle, wie ich bereits bei den Varis erwähnte. Die kleinen Ringelschwänze haben eine schöne sonnige Anlage mit viel Platz zum Toben. Damit ist auch gewährleistet, dass sie genügend Ruhezonen haben. Verschiedene Futterstellen teilen Sie sich mit Ihren Mitbewohnern. Dieses Jahr kamen erstmals Zwillinge auf die Welt. Leider musste eins der Babys nach einem Streit in der Gruppe mit der Hand aufgezogen werden. Wir drücken dem kleinen Lukas die Daumen.




So mancher Tag in Thüle hat hier schon seinen friedvollen, entspannten Abschluss gefunden. Jetzt geht's aber erstmal weiter, wieder auf die andere Seite des Wegs.

Es heißt Kuschelmodus voll aufdrehen: Anton und Susi/Nelly (da widersprechen sich die Angaben), Flachlandtapire ihres Zeichens, wohnen hier.  Anders als im Jaderpark sind die Beiden nicht durchgehend zusammen. Sobald sich Nachwuchs einstellt - wie 2012 die kleine Marlay - werden sie getrennt. Dies ist ja auch in der Natur so vorgesehen.




Die große Anlage mit Rückzugsmöglichkeiten und Badestelle bewohnen sie nicht allein. Neben den Capybaras sind seit diesem Jahr auch Tschajas - Halsband-Wehrvögel -  eingezogen. Diese wohnten zuvor mit den Kängurus und Mutjaks auf einer Freianlage. Dort konnten sie aber nie wirklich in Ruhe brüten. Mal sehen, ob es jetzt mal mit Nachwuchs klappt. 

Noch ein Tipp: Erfrischungstücher oder sonst Wasser und Taschentücher einpacken. Es gibt bisher in diesem Bereich keine Möglichkeit die Hände zu waschen. Und Tapirstreicheln hinterlässt nun mal auf den Fingern schwarze Spuren.

Auf dieser Seite des Weges ist damit erstmal kein weiteres Gehege. (Die große Wiese wird bei Sonnenschein von den Besuchern gerne für ein Picknick genutzt) Dafür ist auf der anderen umso mehr los. Hier sind Lamas und Nandus vergesellschaftet. Die beiden Arten kommen gut miteinander aus und der Nachwuchs spielt gerne miteinander.




Womit wir mit dem Erweiterungsteil in seiner bisherigen Form durch sind. Der Weg macht eine Kehre und führt parallel an der Anlage der Nyalas, Geierperlhühner und Kronenkraniche entlang zu einer Art Schleuse. 

Wir betreten die Anlage der weißen Bennetkängurus und Muntjaks. Zugegeben: Hier ist meistens nicht viel zu sehen. Die Einen liegen herum und die Anderen verstecken sich am Zaun. Deshalb durch die nächste Schleuse auf die Brücke über dem Gehege der Nyalas.

 


Dieser Holzsteg ermöglicht es den Tieren ganz nahe zu kommen, aber sie nicht zu stören. Die Anlage selbst ist mit einem kleinen Teich sehr idyllisch. Das Ganze strahlt große Harmonie aus.




Zurück geht es zu Känguru und Muntjak und anschließend durch eine weitere Schleuse. Hinter einer Art Wassergraben - eindeutig älteren Baujahrs - wohnen Schwarzhals-Schwäne und ein Strauß.

 

Die Schwäne haben ihr Nest meistens sehr nahe am Wasser gebaut. Dadurch ist im Fall der Fälle ein Blick in die Kinderstube möglich. 

Weiter im nächsten Teil

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