Samstag, 31. August 2013

Tierpark Neumünster

Das Ziel Neumünster stand bei uns erstmals im Oktober 2009 auf dem Plan. Zugegeben: Eher zufällig. Anlässlich eines Trakener-Hengstmarkts in der Holstenhalle konnten wir sogar an zwei Tagen kurz hintereinander den Park besuchen. Im letzten Jahr kehrten wir dann wieder in den Park zurück. 
Deshalb sind die Bilder auch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, da der Eingangsbereich und die Bären-Anlage derzeit umgebaut werden.

In Neumünster liegt das Schwergewicht seit der Eröffnung 1951 auf der Tierwelt der nördlichen Hemisphäre gespickt mit ein paar Exoten (z. B. Grüne Leguane, Dingos). Auf 24 Hektar, vorwiegend Waldgebiet, leben ca. 650 Tiere in 135 Arten.

Maika 2009
Der berühmteste Bewohner war Lars, der Eisbär. Er wurde an den Zoo Berlin ausgeliehen und paarte sich mit Tosca. Tja, und aus dieser Verbindung entstand der berühmteste Eisbär der Welt - der so früh verstorbene Knut.

Im Eingangsbereich - noch
vor der Kasse - lebt eine
Kolonie Degus
In einem spektakulären Rechtsstreit um die Rechte an dem Medienstar erkämpfte sich Neumünster eine hohe Abfindung. Diese wird von dem gemeinnützigen Verein, der den Tierpark betreibt, jetzt in mehrere Umbauten gesteckt. Daher lebt der verbliebene Eisbär Kap derzeit im Erlebniszoo Hannover.

Für die Anfahrt empfiehlt sich die Nutzung eines Navigationsgeräts, da der Park etwas außerhalb liegt und meiner Erinnerung nach nicht besonders gut ausgeschildert ist.

Die Öffnungszeiten sind täglich ab 9 Uhr und richten sich nach den Jahreszeiten. Aus versicherungstechnischen Gründen schließt die begehbare Berberaffenanlage immer um 16:30 Uhr.

Singender Dingo
Neben öffentlichen Fütterungen ist auch bei bestimmten Tierarten das Füttern durch die Besucher erlaubt.

Für die Besucher stehen verschiedene Möglichkeiten für einen Imbiss zur Verfügung. Das Selbstbedienungsrestaurant hat ganzjährig geöffnet.

Die Eintrittspreise liegen mit 7 EUR/Erwachsener im unteren Bereich. Das Mitführen von Hunden an der kurzen Leine ist erlaubt. Sie müssen aber z. B. in der Berberaffenanlage draußen warten.

Derzeit sucht der Tierpark nach einem neuen Direktor. Daher ist noch nicht klar, wohin die Entwicklung in den nächsten Jahren gehen wird. Sogar von einer Tigeranlage ist die Rede. Man darf gespannt bleiben.



Ich erinnere mich besonders gerne an die großzügige Anlage für die Wölfe, die Biberburgen und die Otteranlage. Nie sind wir den heimischen Fischotter bisher näher gekommen. Worauf wir überhaupt nicht gefasst waren, waren die Alpen-Murmeltiere soweit im Norden.



Die Fotos unserer bisherigen Besuche von 2009 und 2012.

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