Sonntag, 1. September 2013

Tiergarten Ludwigslust: Besuch am 26. August 2013

Für mich war am Montag eigentlich Sonntag. Daher nutzten wir die Gelegenheit, mal wieder in Osterholz-Scharmbeck vorbei zu schauen. Diesmal war der Biergarten zu, deshalb bezahlten wir den Eintritt im Restaurant.

Da Wochentag und außerhalb der Ferienzeit, war die Anzahl der Besucher an zwei Händen abzuzählen - schön für uns.

Gleich nach den Flamingos, genossen die Aras die Sonne. Besonders der Graupapagei zeigte sich uns sehr aufgeschlossen und ließ die ganze Bandbreite seiner Sprachkenntnisse (bis hin zu einem sehr gelungenen Niesen) hören.



Bei den Rosakakadus ließ sich auch der Nachwuchs blicken, im Gegensatz zum Gelbhaubenkakadu, der seinen Mitbewohnern, Blaustirnamazonen, den Vortritt ließ.



Der Molukken-Kakadu ignorierte uns größtenteils und widmete sich intensiv der Rasenpflege.



Irgendwie war es der Tag der heimischen Eulen. Wir entdeckten die Zwergohreule, die Schleiereule (wie üblich wie festgewachsen unter ihrem Dach), die Waldohreule, den Waldkauz und den Habichtskauz. Und nachdem ich meine Erwartungshaltung zur Größe reduziert hatte, konnte ich sogar mit Hilfe meines Anderen den Steinkauz im Gehölz finden.



Natürlich wollten wir auch sehen, wie es dem kleinen Stachelschwein geht. Meine Güte, ist das schon groß geworden! Es frisst schon fleißig bei den Großen mit und macht gerne mal eine schnelle Runde im Gehege. Wenn es ihm zuviel wird, verzieht es sich in eine Ecke, die nicht von den Besuchern einsehbar sind.



An diesem Tag hatten wir ständige Begleiter: zwei weiße Pfauendamen mit ihrem Nachwuchs liefen uns mehrfach an verschiedenen Stellen des Tiergartens über den Weg.




Und ungewöhnlich für die Jahreszeit haben ausgerechnet die schwarzen Trauerschwäne süße graue flaumige Küken.



Bei unseren Pausen genossen wir das schöne Wetter im Biergarten. Dabei animierten wir dann weitere Gäste sich hier niederzulassen.

Rettungsaktion im Sanften Engel
Das freute mich für die sehr nette Bedienung, die wie selbstverständlich alles nach draußen brachte und auch das Tierfutter aus dem Vorrat holte (am Vortag war wegen einer Veranstaltung alles weggeräumt worden).


Das Futter kostet übrigens pro Packung 1,10 EUR und wird vor allem von den Vögeln gern genommen. Mein Anderer traute sich sogar trotz der Schnäbel aus der Hand zu füttern. Es ging ohne Verletzung ab.

Ich bot dann doch lieber die Selbstbedienung aus unserer Dose an, was ein Kronenkranich auch schnell kapierte und sich den Magen vollschlug.


Frisch gestärkt beobachteten wir den Luchskater bei seinem Küken-Snack. Es wurde eine regelrechte Fotosession. Die zwei Wildkatzen verschliefen den Tag lieber.




Und die Krönung dieses Tages war für mich die Entdeckung einer weiteren Eule: Wenn man erstmal kapiert hat, wie klein sie sind, entdeckt man sie auch - die Sumpfohreule.



Für uns hat sich dieser Ausflug mal wieder gelohnt. Das komplette Album findet ihr wie gewohnt auf Facebook.

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