Montag, 27. Januar 2014

Besuche im Jaderpark, 05.01./19.01.2014

Großer Andrang zum traditionellen
Rundgang mit dem zoolog. Leiter und
Tierarzt Bastian Lange.
Die Gruppe wurde schlussendlich
aufgeteilt.
Aufgeplustert lässt es sich aushalten
Das Jahr ist noch nicht einmal einen Monat alt, doch im Jaderpark hat sich schon wieder viel getan. Deshalb nutzten wir freie Tage, um uns umzuschauen. Eigentlich wollten wir auch an den Winterführungen teilnehmen, doch diese hatten einen so großen Andrang, dass wir lieber verzichteten.

Das Wetter war durchwachsen, weshalb auch nicht alle Tiere draußen waren. Für mich immer die Gelegenheit sich mehr Zeit zum Beobachten der Restlichen zu nehmen.

Bei den Alpakas toben inzwischen 3 Fohlen über die Winterweide. Wirklich fotogen, wenn gleich zwei von ihnen am gleichen Zweig knabbern. Ihr Vater Janosch grast inzwischen mit seinem Kumpel, Lama Alfons, im Streichelzoo.


Die Erdmännchen hatten ja im letzten Jahr gleich zweimal Nachwuchs zu verzeichnen. Nun genießt die Familie jede Gelegenheit zum Sonnenbaden. Wenn der Chef allerdings vorbeischaut auf seinem traditionellen Neujahrsrundgang, sind sie schon einmal auf Krawall gebürstet. Bastian Lange ist schließlich auch der Tierarzt und der ist bei seinen Patienten nicht unbedingt gern gesehen.



Die kleinen Nutrias haben sich gut rausgemacht. Sie sind inzwischen ungefähr halb so groß wie ihr Papa (der weiße) und knabbern fleißig mit an den Zweigen. Innerhalb von zwei Wochen ist so ein Riesenberg komplett entrindet worden. Aber auch Steckrübe kommt sehr gut an. Wir könnten ihnen wirklich stundenlang zuschauen.



Nebenan ließen es die Leguane langsamer angehen und übten sich in Mimik. Oder wie würdet ihr das nennen?



Im Südamerika-Haus hatte es schon im November Nachwuchs gegeben. Deshalb war damals die Fensterscheibe der Steppen- bzw. Buschschliefer weiß übermalt worden. Damit sollte der kleinen Familie mehr Intimsphäre geschaffen werden. Jetzt ist alles wieder sauber, aber man muss schon Glück haben, um einen Blick auf das Kleine zu erhaschen. Wer kommt schon darauf, dass es sich hinter der Heizung versteckt und nur zum Trinken rausklettert.

 


Der interessanteste Nachwuchs kam aber am 8. Dezember, dem zweiten Advent, zur Welt: Natica, die kleine Tochter von Ferdinand und Peggy, den Flachlandtapiren.

Und wieder waren sowohl Vater Ferdinand als auch die Capybaras dabei. Diese Herde bringt so leicht nichts auseinander. Seit Calimero nach dem Tod seiner alten Partnerin zeitweise abgetrennt war und deshalb Durchfall bekam, wird das auch nicht mehr versucht.

Natica hat auf diese Weise Spielkameraden und Babysitter zugleich. Aber natürlich arbeiten Calimero und seine Hübsche an eigenem Nachwuchs. Mal sehen, ob die Tapire dann auch auf diesen so gut aufpassen.

Derzeit ist Papa Ferdinand aber der liebste Spielkamerad. Natica ist eine echte Vater-Tochter. Mutter Peggy ist nur interessant, wenn es ans Trinken geht.


Zum Großreinemachen vertreten sich die Großen draußen die Füße. Natica muss dann meistens drinbleiben, damit sie sich nicht erkältet. Bei unserem ersten Besuch gab sie ihre Meinung darüber noch zart zum Ausdruck. Mitte Januar durfte sie dann aber mit raus und nutze das ausgiebig aus. Selbst als alle schon wieder im Haus am Fressen waren, lieferte sie sich mit ihren Pflegern eine fröhliche Jagd. Wir lernten: Nicht hochheben, sonst schreit sie. Und dann sind Papa und Mama gar nicht mehr so friedlich.



Ein echter Temperamentsbolzen, den wir bestimmt baldmöglichst wieder besuchen.
Die ganze Bilderflut findet ihr auf Flickr.

Unser nächster geplanter Zoo-Besuch wird uns jedoch an einen völlig anderen Ort führen. Lasst euch überraschen.

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