Montag, 25. Mai 2015

Offener Wolfsabend im Wisentgehege Springe, 14.02.15

Eigentlich hört sich "Wisentgehege" relativ unspannend an, oder? Ein Gehege mit großen Wildrindern halt. Die gibt es auch in anderen Wildparks. Und Springe ist von Bremen aus auch nicht gerade ein Katzensprung. Daher stand ein Besuch dort bisher nicht an oberster Stelle unserer Agenda.

Im Zuge eines offenen Wolfsabends im Februar gab es jedoch eine Verlosung für Besucher, die gerne mal mit ins Wolfsgehege wollten - was ganz oben auf meiner Agenda steht. Also auf nach Springe - und eines Besseren belehrt worden. Das Wisentgehege hat uns mit jedem Schritt mehr begeistert. Am Ende war uns klar: Zeit zu kurz und mindestens noch einmal auf die Besuchsliste gesetzt.

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Der Park liegt im Süden der Region Hannover und im Nordosten des Staatsforsts Saupark Springe. Er entstand 1928 als Reaktion auf das Aussterben der Wisente in freier Wildbahn 1922. (Wikipedia) Inzwischen sind rund 140 von 300 Nachzuchten von hier wieder in die Freiheit entlassen worden. Ein toller Erfolg für die Niedersächsischen Landesforsten!

Nach dem zweiten Weltkrieg zogen weitere Tierarten ein. Heute teilen sich ca. 500 Tiere in 109 Arten die rund 90 Hektar, darunter Sorraia-Wildpferde und Mesopotamisches Damwild.

Mit 11 EUR für Erwachsene und 7 EUR für Kinder ist der Eintritt im mittleren Bereich. Durch das reichhaltige Programm auch außerhalb von Wolfsabenden und ähnlichem ergibt sich ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Für das leibliche Wohl der Gäste stehen verschiedene Snack-Stände bereit, sowie ein Restaurant.

Samstag, 2. Mai 2015

Quo vadis Jaderpark? (08.02./01.03.2015)

Lange hat es gedauert bis wir mal wieder den Jaderpark angesteuert haben. Da wir kein Interesse an den Fahrgeschäften haben und die Ruhe lieben, ist das Winterhalbjahr ideal für uns. Außerdem gibt es interessante Führungen durch die Tierpfleger. Diesmal waren es erst "Tierausbruch - was nun?" und zwei Wochen später Gabi Grond mit "Tiere wollen beschäftigt werden", die uns anlockten.

Das erste Thema kurz gefasst: Tiere bevorzugen ihre vertraute Umgebung. Selbst eine Lücke im Zaun sorgt nicht automatisch für Fluchtversuche. Das wird meistens durch Stress in der Gruppe oder besondere Umstände verursacht. Ich denke, mit ein bisschen Einfühlungsvermögen kann man das sehr gut nachvollziehen. Auch wir Menschen sind in fremder Umgebung erstmal orientierungslos und suchen Halt an etwas Vertrautem.