Sonntag, 27. September 2015

Tiergarten Ludwigslust: Neues aus dem Bärengehege

Ende August schafften wir es endlich mal wieder nach Osterholz-Scharmbeck. Der kleine Tiergarten ist gerade bei wechselhaftem Wetter der ideale Zielpunkt. Und er hat immer wieder die eine oder andere Überraschung parat.
So wurden wir an der Kasse gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die Affen inzwischen frei im Park herumlaufen können. Der Zaun ist immer noch an Ort und Stelle und die älteren Magots bleiben auch brav im Gehege. Die Jüngeren haben aber scheinbar zu viele Schlupflöcher gefunden und können nun auch offiziell ihren Abenteuerdurst löschen.

Die Volieren für Papageien und Eulen boten nicht viel Neues. Die Schleiereulen, die man sowieso nur schwer zu sehen bekam, sind ausgezogen. Dafür sind in der Nachbarschaft zwei ungewöhnliche Bewohner eingezogen: Elster und Eichelhäher teilen sich eine Voliere. Wie es aussieht, könnte es sich um Fundtiere handeln, die hier gesundgepflegt wurden. Neugierig sind sie auf jeden Fall.
Das alte Bärengehege hat neue Mieter



Die größte Überraschung erwartete uns im Bärengehege. Jahrelang stand es leer und wir rechneten schon damit, dass es irgendwann in sich zusammenfällt. Doch nun sind Brahma-Hühner und ... Schneehasen eingezogen. Diese sehr empfindlichen Pfleglinge kennen wir schon aus dem Zoo am Meer in Bremerhaven. Ob hier auch schon Futterzusätze wie Schwarzkümmel-Öl und Oregano bekannt sind? Bisher sieht jedenfalls alles prima aus und die beiden Tierarten scheinen sich gut zu verstehen.

Und genügend Platz zum Ausweichen und Toben haben sie allemal.

Wir rechneten nun auf dem Rest der Runde mit keinen weiteren Neuigkeiten. So kannten wir ja schon vom letzten Besuch die neu geschaffene Auffangstation für europäische Sumpfschildkröten.

Die Kronenkraniche hielten meinen Anderen mal wieder für einen potentiellen Tierpfleger. Sie flatterten jedenfalls heftig herum und wollten ihn vertreiben. Ich schaute mir ihr Treiben gemütlich von einer Bank aus an. Plötzlich sah ich etwas in einem Sonnenstrahl hellbraun aufleuchten. Und richtig: Da hockte ein flauschige Küken. Schnell merkte es, dass wir nichts Böses wollten und erhob sich, um mit staksigen Schritten seine Welt zu erobern. Es kann erst wenige Tage alt gewesen sein, denn es fehlte noch der typische Federbusch auf dem Kopf, den wir ja schon einmal aus der Ferne in Hagenbeck gesehen hatten. Ich konnte mich ehrlich gesagt kaum von diesem Anblick losreißen.




Noch ein Flausch-Alarm dann kurz vor dem Ausgang: Frau Schneeeule hat dieses Jahr gleich zwei Küken hochbekommen. Die mussten natürlich auch im Bild festgehalten werden.





Wer alle Bilder von diesem Kurz-Besuch sehen will, findet sie auf Facebook und Flickr.


Bestimmt :)

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