Der Parkplatz wird umrahmt von einem Zaun, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Die abblätternde Beschriftung bezieht sich auf das 30jährige Bestehen des Parks – vor über 10 Jahren. Zur Abrundung stehen in einer Ecke ausgemusterte Safari-Schienenbusse herum.
Gleich gegenüber dem Souvenir-Shop (das übliche Sortiment ohne wirkliche Überraschung) ein schöner Service für Familien mit kleinen Kindern – Kinderwagen in Tierform zum kostenfreien Ausleihen. Es muss lediglich 5 EUR und der Personalausweis als Pfand hinterlegt werden.
Der Streichelzoo mit einigen Alpaccas und sehr hungrigen Ziegen überzeugte nicht wirklich. Alles schien etwas zwischen den „Attraktionen/Showgeschäften“ deplatziert.
Das einzig verbliebene Breitmaul-Nashorn „Buffy“ ist inzwischen über 40 Jahre alt und liegt aufgrund ihres Alters auf ihrem Gehege herum – zwischen Superrutsche und dem „Palast“ der weißen Tiger.
Die Beschriftung am Palast benennt die beiden Exemplare übrigens als das erste Zuchtpaar – dieses ist aber bereits vor über 10 Jahren gestorben. Bitte einmal aktualisieren und auf die großspurige Angabe der Kosten für den Bau der Anlage verzichten. Kommt besser.
Ebenso relativ neu ist die Anlage für die weißen Löwen. Das Außengehege wurde gerade repariert. Deshalb hielten sich nur einige Junglöwen in einem Vorgehege auf.
Das Innengehege – einsehbar durch große Fenster – hatte dann aber auch eine Überraschung bereit: Eine Löwin säugte gerade ihren dreiköpfigen Nachwuchs. Die Kleinen schauten zwischendurch aber gerne neugierig in die Welt.
In vielen Blockeinträgen wird häufig der Affenzug kritisiert. Bei unserer Fahrt durch das Gehege der Berberaffen ist uns aber nichts aufgefallen, das auf eine schlechte Haltung hinweisen würde. Im Gegensatz zu den Schilderungen vertrieben sich nur relativ wenige Tiere die Zeit mit Spielen und Futtersuche.
Einmal um das zeltartige Café Restaurant „Oriental“ herum, befinden sich am See die Flamingos und rosa Pelikane. Damit hatten wir (fast) den gesamten Tierbestand gesehen und mussten nicht weit, denn neben dem sogenannten „Hollywood-Grill“ in der Nähe des Parkplatzes, war nur das „Oriental“ geöffnet.
Ausgerichtet am Geschmack von Pauschaltouristen gibt es eine bunte Mischung an Schnitzelgerichten. Wir entschieden uns für ein Jägerschnitzel mit Pommes und Krautsalat bzw. Gemüse aus dem Wok mit Nudeln. Das Pfannengericht war sehr gut abgeschmeckt und wirklich reichlich. Das Schnitzel war „überschaubar“. Der Preis ging insgesamt in Ordnung.
Damit endete der Besuch in Stukenbrock. Positiv ist die sehr gute Beschilderung und der kurze Weg zur Autobahn. Trotzdem werden wir uns sehr überlegen, ob wir dieses Ausflugsziel noch einmal ansteuern wollen.
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