

Ehrlich gesagt: Auf diesen Zoo sind wir erst durch die
Doku-Serie "Pinguin, Löwe & Co." aufmerksam geworden. Zunächst waren wir auch der Meinung, dass er zu weit für einen Tagesausflug von Bremen entfernt liegt. Dabei sind er nur ca. 50 km mehr als nach Osnabrück. Daher hieß es dann 2010 erstmals: Auf nach Münster!


Wie der Name schon sagt, ist der
Zoo für jede Wetterlage konzipiert. Alle Tierhäuser, die in den 70er Jahren entstanden, sind mit überdachten Wegen verbunden. (
Zooplan) In den letzten Jahren versucht man von dem Eindruck eines "Betonzoos" weg- und zu einem naturnahen Tierpark hinzukommen. Das aktuelle Projekt ist der
Neubau des Elefantenparks, der den Besuchern wesentlich größere Kontaktmöglichkeiten bieten wird. Wenn die Witterung es zulässt, wird er wohl in diesem Jahr noch eröffnet.
Die Verbindungsgänge (ca. 1 km) sind daher zwar teilweise unterbrochen, was aber dem Spaß keinen Abbruch tut. Die Außengehege sind dafür umso schöner und werden - wie die Menschenaffenanlage in diesem Jahr - auch regelmäßig überarbeitet.

Partner sind das
Westfälische Pferdemuseum und der
Robbenhaven, das ehemalige Delfinarium. Der Besuch dieser Teile ist ebenfalls im Eintritt enthalten. Ein Regenguss oder auch die derzeitige Kälte lassen sich also leicht überbrücken.
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| Der Plan sieht gut aus |
Noch ein Wort zum Robbenhaven: Nachdem die Delfine wegen der veralteten Haltung Anfang 2013 abgegeben wurden, ziehen die Seelöwen alleine ihre Bahnen. Ihr Reich wird - anscheinend nach dem Vorbild der Yukon Bay in Hannover - in nächster Zeit umgestaltet. Noch steht die Finanzierung des Privatunternehmens allerdings nicht.
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Sandy & Co. auf
ihrem täglichen Spaziergang |

Großen Wert legt der Allwetterzoo auf das
Motto "Tiere hautnah". Das beginnt mit der Möglichkeit im Elefantenhaus die Loris zu füttern, geht mit vielen begehbaren Bereichen weiter und findet seinen Höhepunkt im
täglichen Pinguin-Marsch. Dabei werden die Vögel, die sich freiwillig am Ausgang ihres Geheges einfinden, pünktlich um 14 Uhr herausgelassen und bestimmen selbst, wie weit sie, flankiert von Besuchern, ihre nähere Umgebung erkunden wollen.
Öffnungszeiten: Täglich hat die Kasse von 9 Uhr bis je nach Jahreszeit 16/18 Uhr geöffnet. Die Tierhäuser schließen eine halbe Stunde nach Kassenschluss und der Park eine weitere halbe Stunde später.
Eintrittspreise (ob das Experiment "Zahl, was du willst" noch einmal wiederholt wird, ist noch nicht bekannt)
Hunde dürfen kostenfrei an der Leine mitgeführt werden. Verständlicher Weise dürfen sie aber nicht in die begehbaren Gehege mitgenommen werden. In vielen Tierhäusern stehen sogar Wassertöpfe bereit.
Anfahrt ist auch auf dem Wasserweg möglich. Das Solarboot "Solaris" pendelt mehrfach am Tag vom Stadtzentrum zum Zoo-Hafen.
Füttern ist möglich, aber nur mit dem vom Zoo bereitgestellten Futter. Außerdem gibt es verschiedene kommentierte Fütterungen.
Für das leibliche Wohl der Besucher stehen das
Restaurant am Elefantenpark und ein Imbiss am Menschenaffenhaus bereit. Unsere persönliche Empfehlung sind die holländischen Pommes mit Zwiebeln und Mayonnaise.
Liste der verschiedenen Tierhäuser und -gehege


Der Allwetterzoo bietet eine
reichhaltige Auswahl von Tieren aller Kontinente. Darunter sind Arten, die wir bisher noch in keinem anderen Zoo finden konnten, wie z. B. das
Münstersche Wieselmeerschweinchen (erstmals 2004 beschrieben). Desweiteren lohnt allein schon das Aquarium mit integriertem Terrarium einen Besuch.





Für den Allwetterzoo kann ich einen Blog wärmstens empfehlen: Auf pvsteegen.de findet ihr eine reichhaltige - und ständig aktualisierte - Sammlung von Fotos und Eindrücken.
Unsere Bilder findet ihr - wie gewohnt - auf Facebook (1,2,3,4,5,6,7)
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