Doch zunächst begegnete uns am Eingang eine andere Katze: Die Hausdame der Wingst begrüßte uns wie alte Bekannte. Und nach den obligatorischen Streicheleinheiten, ließ sie es sich auch nicht nehmen uns auf den rechten Weg zu bringen.
Neu für uns ist das Gehege neben dem Streichelzoo. Das Aluminiumgestell ist die neue Heimat von Araraunas. Den großen Papageien war es aber scheinbar heute zu kalt für einen Freiflug. Daneben tobten unbeeindruckt die Lisztäffchen. Diesen kleinen Krallenaffen werden wir in Wingst noch öfters begegnen.
Wegen der Nähe zu einem Erdmagnetischem Observatoriums des Bundes, dürfen in Wingst nur Zäune aus nichtmagnetischen Materialien verwendet werden. Daher kann bei den Gittern kein Anstrich erfolgen. Das macht das Fotografieren teilweise zur Herausforderung.
Halloween steht vor der Tür - im Schaufenster der Mäuse
nicht zu übersehen. Die Bewohner des Kürbiskopfes steckten ab und zu neugierig ihre Nasen heraus.
In dem Häuschen, indem früher die Menschenaffen-Kinder großgezogen wurden, wohnen aktuell auch die Hauben-Kapuziner. Über einen Gittertunnel können sie zwischen Außen- und Innengehege wechseln.
Weiter führt der Weg an den eleganten Schneeeulen vorbei. Rechts halten und wir stehen vor dem großen Tori-Tor, das auf die Bewohner der hinteren Freianlage hinweist: Die Japan-Affen bzw. Rotgesichtsmakaken. Im vorderen Bereich ziehen die jungen Dingos unsere Aufmerksamkeit auf sich. Der Nachwuchs von diesem Jahr ist inzwischen von den Eltern abgetrennt und genießt die letzten warmen Herbsttage in ihrer ehemaligen "Kinderstube".
Die Affen nutzen ihre große Freianlage ausgiebig zum Spielen, Grooming und vielem mehr. Man hat nicht den Eindruck, dass sie noch andere Beschäftigungen brauchen. Hier gibt es genug zum Entdecken.
Die Erdmännchen zogen es vor, unter der Wärmelampe zu bleiben. Die Wüstenbewohner können dem deutschen Herbst augenscheinlich nichts abgewinnen. Ebenfalls eher bedeckt gaben sich die Maras.
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