| Chapman-Steppenzebras, im Hintergrund Watussi, Breitmaulnashorn und Dromedare |
| Der Wasserfall ist ein beliebter Treffpunkt |
- Botsuana-Land: Breitmaul-Nashörner, Watussirinder, Chapman-Steppenzebras, Litschi-Wasserböcke und Dromedare
Leicht hügelig, mal grünes Gras, mal wieder Gebüsch-Inseln - hier lebt die Savanne Afrikas noch einmal richtig auf. Besonders morgens ist Springen und Galoppieren angesagt.
| Ein Nickerchen in Ehren... |
| Auch hier sind neugierige Nasen unterwegs |
Auch die Chapman-Steppenzebras, Dromedare, Litschi-Wasserböcke usw. fühlen sich pudelwohl und sorgen für regelmäßigen Nachwuchs.
Am Wasserloch mit Kaskade vorbei durchfahren wir ein Tor aus zwei riesigen Stoßzähnen und sind im
- Elfenbein-Tal: Afrikanische Elefanten
| Veri und Bou-Bou |
Nach umfangreichen Umbauarbeiten - ursprünglich liefen die Elefanten unter Bewachung frei im Park herum - und der Anschaffung eines Bullen (Tonga wurde von einem Zirkus angekauft), hofften alle auf schnellen Nachwuchs.
Veri, geboren ca. 1986 im Krüger Nationalpark, Maus und Duina kamen alle für Nachwuchs in Frage, wobei Letztere die Leitkuh war. Tonga brachte die gesamte Hierarchie jedoch durcheinander, als er sich für Veri als seine Favoritin entschied. Die ersten Deckakte wurden bereits 2002 vermerkt. Es dauerte jedoch noch bis zum 23. März 2006 bis Bou-Bou (Suaheli für "Kleiner Elefant") als erster afrikanischer Nachwuchs in Norddeutschland nach ca. 30 Jahren auf die Welt kam. Obwohl die Kühe keinerlei Erfahrungen hatten, klappte alles ohne Probleme.
Bis März 2012 blieb Bou-Bou im Familienverband. Kurz vor Eintreten der Pubertät (wie auch in der Natur üblich) musste er Hodenhagen verlassen. Derzeit lebt er in einer reinen Jungbullenhaltung in Südfrankreich, bis das EEP über seine weitere Zukunft entscheiden wird.
In der Zwischenzeit hatte es große Veränderungen gegeben. Die beiden "Tanten" Duina und Maus waren nach Spanien abgereist, da keine Hoffnung auf Nachwuchs von ihnen mehr bestand und die Rivalitäten mit Veri sich verstärkten. Es verblieb die 2002 aus dem Zoo Osnabrück gekommene Kuh Umtali (geboren 1986 in Zimbabwe). Diese hatte dort einen Pfleger angegriffen. So war die Haltung im "protected contact", wie in Hodenhagen, die beste Lösung.
| Veri und Nelly |
| Von links: Bou-Bou, Nelly (zwischen den Beinen), Veri und Umtali |
Erster Spielkamerad war natürlich ihr großer Bruder. Inzwischen ist jedoch Juumane (EleWiki) an seine Stelle getreten. Mit seinem Einzug im Frühjahr 2012 verbindet sich die Hoffnung auf weiteren Nachwuchs mit Nelly und eventuellen weiteren Kälbern von Veri und Tonga.
Eine Erweiterung der Herde durch weitere Kühe im passenden Alter könnte schwierig werden.
| Der Neue: Juumane |
Die Herde wird relativ früh am Nachmittag wieder in ihr Haus gelassen. Daher empfiehlt sich die Runde durch die Tierwelt nicht zu spät anzutreten. Diese neigt sich jetzt auch dem Ende zu, denn das Elfenbein-Tal ist gleichzeitig der Wendepunkt. Auf der "Gegengerade" geht es über Botsuana-Land und Afrika-Savanne (die Giraffen warten meistens schon am Tor auf den nächsten Snack) zu den Parkplätzen.
Hier kann man sich entscheiden, ob man noch eine Runde durchs Tierland machen möchte oder z. B. dem Affenland einen Besuch abstattet.
Das Affenland teilt sich auf in "Affentunnel", verschiedene Freigehege und das Amboseli-Menschenaffen-Reservat. Hier besteht auch die Möglichkeit über eine Hängebrücke (sehr wackelig) zu einer Aussichtsplattform zu klettern, von der man die Savanne überblicken kann. Außerdem fahren von hier die "Dschungel-Safari-Touren" ab - eine Fahrt im offenen Wagen über verschiedene Bereiche der Tierwelt und einen nicht ganz ernst zu nehmenden Parcours mit "Spezialeffekten" - sollte man aber trotzdem nicht verpassen.
| Die Fahrer haben häufig die allerneuesten Infos für die Besucher |
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