Gleich nach den Flamingos, genossen die Aras die Sonne. Besonders der Graupapagei zeigte sich uns sehr aufgeschlossen und ließ die ganze Bandbreite seiner Sprachkenntnisse (bis hin zu einem sehr gelungenen Niesen) hören.
Bei den Rosakakadus ließ sich auch der Nachwuchs blicken, im Gegensatz zum Gelbhaubenkakadu, der seinen Mitbewohnern, Blaustirnamazonen, den Vortritt ließ.
Der Molukken-Kakadu ignorierte uns größtenteils und widmete sich intensiv der Rasenpflege.
Irgendwie war es der Tag der heimischen Eulen. Wir entdeckten die Zwergohreule, die Schleiereule (wie üblich wie festgewachsen unter ihrem Dach), die Waldohreule, den Waldkauz und den Habichtskauz. Und nachdem ich meine Erwartungshaltung zur Größe reduziert hatte, konnte ich sogar mit Hilfe meines Anderen den Steinkauz im Gehölz finden.
An diesem Tag hatten wir ständige Begleiter: zwei weiße Pfauendamen mit ihrem Nachwuchs liefen uns mehrfach an verschiedenen Stellen des Tiergartens über den Weg.
Und ungewöhnlich für die Jahreszeit haben ausgerechnet die schwarzen Trauerschwäne süße graue flaumige Küken.
| Rettungsaktion im Sanften Engel |
Ich bot dann doch lieber die Selbstbedienung aus unserer Dose an, was ein Kronenkranich auch schnell kapierte und sich den Magen vollschlug.
Frisch gestärkt beobachteten wir den Luchskater bei seinem Küken-Snack. Es wurde eine regelrechte Fotosession. Die zwei Wildkatzen verschliefen den Tag lieber.
Und die Krönung dieses Tages war für mich die Entdeckung einer weiteren Eule: Wenn man erstmal kapiert hat, wie klein sie sind, entdeckt man sie auch - die Sumpfohreule.
Für uns hat sich dieser Ausflug mal wieder gelohnt. Das komplette Album findet ihr wie gewohnt auf Facebook.
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