
Unser erster Anlaufpunkt ist das Streichelgehege. Dort tummeln sich reichlich Ziegen in einer begehbaren Anlage. Natürlich müssen wir auch unseren Obolus an Futter abgeben. Die Schafe nebenan - Bentheimer Landschafe - dürfen laut Beschilderung nichts abbekommen, obwohl sie natürlich lautstark dagegen protestieren.



Auf der anderen Seite des Wegs sind wirklich scharfe Augen gefragt. Wer in den Volieren der heimischen Eulen nicht ganz genau hinschaut, übersieht die kleinen Vögel leicht. Besonders die Zwergohreule ist ein Meister der Tarnung. Wir brauchten wirklich vier Augen, bis uns das kleine braune Federknäuel (ca. 20 cm hoch) in der Astgabel aufgefallen ist. Wie viele Leute wohl an ihr vorbeigegangen sind, ohne sie zu sehen....


Ein weiterer seltener Gast in den Wildparks ist das Reh. Das scheue Wild lebt hier in einem Gehege mit altem Baumbestand und großen Reisighaufen. Wir hatten dieses Jahr wirklich Glück und konnten den Bock und seine beiden Ricken ein bisschen beobachten. Jetzt fang mir aber niemand mit "Lecker Rehrücken" an...


Meine Mutter erzählte öfters, dass in ihrer Jugend in Schlesien mal ein paar Nutrias aus einer Pelzfarm ausgebüxt seien. Diese hätten sich mit Bisamratten verpaart und herauskamen Bisams mit leuchtend orangefarbenden Zähnen. Heute weiß ich, dass solche Kreuzungen nicht nachweisbar sind. Aber eine hübsche Geschichte, die sich eingeprägt hat.Umso größer die Freude beim ersten Besuch auf diese sagenumwobenen Wesen zu treffen. Eine Stippvisite an ihrem Teich ist daher sowas wie Pflichtprogramm für uns. Die Gruppe hat sich im Laufe der Jahre fleißig vergrößert und es ist ein echtes Vergnügen, den Nagern zuzuschauen.
Als Neuerung in diesem Jahr darf man sie sogar mit Gemüse und Pellets füttern.






Nur wenige Schritte weiter ist eine alte Ruine, in der Uhus hausen. Tagsüber wird es etwas schwierig sie zu entdecken, da ihre Tarnung wirklich sehr gut ist.
Interessanter sind die Nachbarn auf der anderen Wegseite: die europäischen Grauwölfe. Das Rudel kann man von einer Art Burgmauer beobachten. Leider ist das Walddickicht wirklich so dicht, dass sich die Tiere sehr gut verstecken können. Meistens findet sich aber auf einem Hügel mit Betonrohrversteck der eine oder andere. Die Wildkatzen ein paar Schritte weiter verstecken sich dagegen lieber. Da hatten wir bisher noch nie Glück.
| Seit diesem Jahr bewohnen Stinktiere ein neu geschaffenes Gehege. |
Und ein Eichelhäher ist auch nicht gerade ein häufiger Anblick...
Was wir mit schönster Regelmäßigkeit verpassen - nur beim letzten Mal nicht, weil mein Anderer meinte, das solle im Blog zumindest erwähnt werden - ist die Kunsthandwerkerhalle.
Drinnen präsentieren Handwerker ihre Erzeugnisse. Außerdem gibt es Erfrischungen. Dieser ideale Anlaufpunkt bei Regenschauern bietet auch eine große Voliere mit Wellensittichen und einige Terrarien.
Fazit:
Das Fotoalbum von diesem Jahr
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