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Samstag, 29. Juli 2017

Wildpark Müden

Thomas Wamser
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Seit 2008 wirbt die Familie Wamser mit dem Motto "Tierisch nah dran" für ihren Wildpark an den Ufern der Örtze und der Wietze. Auf ca. 10 Hektar begegnen die Besucher vor allem der heimischen Tierwelt.

Besonderes Highlight sind die täglichen Flugschauen der "Eventfalknerei", die uns bereits im Wildpark Schwarze Berge mehrfach begeisterte. Hier ist sozusagen ihre "Home Base", weshalb Thomas Wamser auch im Image-Film des Parks auftritt.

Grund genug für uns in diesem Frühjahr mal in der Südheide vorbei zu schauen.

Die Anfahrt führt von der A7 über Ausfahrt Soltau-Süd über Munster nach Müden. Oder von der A2 über Celle und Hermannsburg nach Müden.

Der kostenlose Parkplatz liegt nur wenige Schritte vom Eingang entfernt und bietet reichlich Platz auch bei Veranstaltungen wie dem Mittelalterfest jeweils im August.

Von der Größe und Ausrichtung empfiehlt sich der Park für Familien mit kleinen Kindern.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Unsere Bilder des Jahres 2014 - Teil 2

In Beverstedt sind die Tiere die Gastgeber
Die Nandus sind sehr verfressen

Es geht weiter mit meinem Rückblick auf das Jahr 2014:

Wesentlich näher an Bremen sind Beverstedt und sein "Tierpark im Entstehen" Cux Art. Endlich haben wir es dorthin geschafft und die Besuche haben sich stets gelohnt, endeten aber meist mit einem gehörigen Gewitterregen vorzeitig. Wäre schön, wenn das in diesem Jahr nicht so läuft. Wo kann man sonst Emu, Nandu oder Nutria völlig barrierefrei begegnen? Und die Füchse sind wirklich sehr fotogen. Da nahm mein Anderer sogar freiwillig allein an einem Termin teil.


Der Wild- und Freizeitpark Ostrittrum ist eine weitere Entdeckung. Durch Zufall fanden wir die richtige Abzweigung und landeten in einer Mischung aus Märchen- und Tierpark, Urgeschichts- und Naturlehrpfad, die ihren Reiz hat. Gerne fuhren wir in der Folge noch einmal hin und fanden den guten ersten Eindruck voll bestätigt.




Mittwoch, 18. Juni 2014

Wildpark Eekholt

Nicht Winnetou und Old Shatterhand führten uns am Vatertag in den hohen Norden, sondern Wikinger, Friesen und Mittelalterliche Musik. Mitten im der Naturerlebnisstätte und dem Wildpark Eekholt bildete diese Kombination für uns eine unwiderstehliche Gelegenheit auf Entdeckungstour zu gehen.

Eine kleine Warnung vorweg: Der Park liegt sehr ländlich zwischen Bad Segeberg und Neumünster. Die Anfahrt sollte gut geplant werden. Trotzdem gibt es auch Anreisemöglichkeiten über den ÖPNV, AST (Anruf-Sammel-Taxi) genannt.

Montag, 16. September 2013

Der Klugschiss zwischendurch: Zoo, Tierpark oder Wildpark - was sind die Unterschiede?

Wie versprochen, habe ich mir mal wieder ein Thema für einen "Klugschiss zwischendurch" gesucht. 

Langsam füllt sich die Liste der 

Zoos, Tiergärten, Tier- und Wildparks

Da stellt sich mir - und vielleicht auch euch - die Frage,

woher kommen die unterschiedlichen Bezeichnungen?


Manchmal ist der Name der "dauerhaften Einrichtung, in der lebende Tiere wild lebender Arten zwecks Zurschaustellung während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden“ (ausgenommen sind unter anderem Zirkusse und Tierhandlungen/§ 42 Bundesnaturschutzgesetz), historisch bedingt. Bestes Beispiel ist der "Tierpark" Hagenbeck, der ja eher ein Zoo ist.

Freitag, 30. August 2013

Wildpark "Schwarze Berge" mit Mittelaltermarkt - Teil 4

Wir lassen an diesem Tag die großen Rundwege aus und wenden uns nach einem ausführlichen Zwischenstopp bei den prachtvollen Rothirsch-Böcken dem normalen Rundweg zu.

Unser erster Anlaufpunkt ist das Streichelgehege. Dort tummeln sich reichlich Ziegen in einer begehbaren Anlage. Natürlich müssen wir auch unseren Obolus an Futter abgeben. Die Schafe nebenan - Bentheimer Landschafe - dürfen laut Beschilderung nichts abbekommen, obwohl sie natürlich lautstark dagegen protestieren.


Donnerstag, 8. August 2013

Wildpark "Schwarze Berge" - Mittelaltermarkt mit Rundgang, Teil 3

Laufenten wohnen auch
im neuen Falknerhaus
Die Flugshow der "Eventfalknerei" von Thomas Wamser hat schon Tradition im Wildpark "Schwarze Berge". Die verschiedenen Greifvögel kommen allerdings auch in anderen Tierparks und bei Filmarbeiten zum Einsatz. Daher sind auch nicht immer die gleichen Tiere vor Ort.

In früheren Zeiten wurden sie immer in einem geschlossenen Kastenwagen an die Bühne oberhalb des Sees im Freigelände gefahren. Zum Ausruhen dienten kleine Podeste unter Bäumen. Heutzutage residieren sie - inklusive zugehörigem Shop - in einem eigenen Haus mit großzügigen Volieren.

Einen schönen Eindruck könnt ihr euch hier verschaffen. Der Film zeigt auch etwas von den Shows und der lockeren Art Thomas Wamsers im Umgang mit den Besuchern. Lediglich bei einer Sache kennt er keinen Scherz: Seine Vögel. Er hat ein Gespür für die Tagesform und was er ihnen zutrauen kann. So vermittelt er neben dem Wissen über die Lebensweise auch viel über die einzelnen Individuen.

Die Shows finden zweimal (am Wochenende dreimal) täglich statt und es lohnt sich frühzeitig vor Ort zu sein, denn die Sitzplätze sind immer schnell weg. Und bei einem Anlass wie dem Mittelalterspektakel achten alle natürlich auch auf das passende Outfit.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Wildpark "Schwarze Berge" - Mittelaltermarkt mit Rundgang, Teil 2

Wieder auf dem Hauptweg ist rechts der Stand der Imker mit Bienenstaat und Verkaufsstand. Ich muss bei sowas auf Abstand gehen - bin allergisch gegen Bienenstiche. Aber mein Anderer muss sich ja direkt vor das Abflugloch auf die Lauer legen für den besten Shot. Hat sich aber gelohnt.

Auf der anderen Seite geht es zu den Luchsen. Das Wappentier des Wildparks hat hier gleich zwei große Gehege zur Verfügung, die auch über eine Plattform einsehbar sind. So sind die Menschen nicht ganz so präsent und die Tiere sind später leichter ins Auswilderungsprogramm aufzunehmen.


Mittwoch, 29. Mai 2013

Wildpark "Schwarze Berge", Rosengarten

Kleiner Attentäter: Steinmarder

Bei dem Wildpark "Schwarze Berge" handelt es sich um einen typischen Heimatzoo. Schwerpunkt bildet die mitteleuropäische Tierwelt. Was auf den ersten Blick für mich eher abschreckend wirkte, erwies sich beim Besuch als Stärke. Hier ist wirklich gelungen, auch weniger beachtete Tiere zu präsentieren. So hatten wir hier erstmals die Gelegenheit den berüchtigten Stein-(bzw. Auto-)Marder kennen zu lernen.

Durch die Nähe zu Hamburg-Harburg ist die Anfahrt sehr unkompliziert. Entweder über die A7 Ausfahrt HH-Marmsdorf oder die A261 Ausfahrt Tötensen und dann der Beschilderung folgen oder gleich auf den ÖPNV vertrauen.

Dachs Jan ist als Handaufzucht
tagsüber aktiv
Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Die Kasse ist geöffnet
von April - Oktober          8.00 - 18.00 Uhr
von November - März  9.00 - 17.00 Uhr
Der Park schließt jeweils mit Einbrechen der Dunkelheit, spätestens um 20 Uhr.

Die Parkplätze sind kostenfrei.

Samstag, 18. Mai 2013

Flugshow "Jäger der Nacht" am 27.04.2013


Obwohl es schon ein bisschen her ist, will ich doch nicht verpassen von einer außergewöhnlichen Flugshow zu berichten. Ende April verlängerte der Wildpark Lüneburger Heide seine Öffnungszeiten und ermöglichte so, die "Jäger der Nacht" besser kennen zu lernen. Diese Veranstaltung war besonders auf Hobby-Fotografen ausgerichtet. Der Verlockung konnten wir nicht widerstehen und nutzten die Gelegenheit zu einem Tagesausflug.

Wir kamen nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Park recht früh am "Flugplatz" neben den Greifvogelvolieren an und fanden einen tollen Aussichtspunkt direkt unterhalb von einem der Türme. Einer der Falkner trainierte gerade mit zwei rosa Pelikanen. Augenscheinlich wollten "Paula" und ihr Kumpel keinen Fisch aus dem Teich fressen. Wofür hat man schließlich den Pfleger?

Es wurde auch untersucht, ob das komische schwarze Teil, mit dem ein anderer Falkner herum wedelte, essbar ist. Das Foto würde ich gerne mal sehen. Er taufte es "Magenspiegelung mal anders".

Irgendwann wurde es Zeit und die großen Vögel wurden mit sanftem Druck "überredet" die Bühne für die Show freizumachen.

Für uns war aber noch genügend Zeit für eine Besichtigung der Volieren. Während des Jahres ist dort der Nachwuchs für die Shows untergebracht. Jetzt am Saisonbeginn war die Besetzung naturgemäß etwas dünn.



Mittwoch, 1. Mai 2013

Wildpark Lüneburger Heide


Zu Besuch bei "Wolf, Bär & Co." - die Zoo-Doku aus dem Jahr 2007 vermittelte nur einen kleinen Einblick in den Wildpark. Sein Reiz erschließt sich erst vor Ort.

Unter anderem gibt es zwei gewichtige Gründe für einen Besuch. Und beide verbinden sich mit dem Namen "Askani":

- Tanja Askani ist eine der führenden Wolfsexperten in Deutschland und hält regelmäßig Fütterungen und Führungen im und vor dem Wolfsgehege ab. Dabei erfährt man viel über die Lebensweise von Wölfen, den Aufbau eines Rudels und wieso die Zusammenführung von nicht verwandten Tieren so schwierig ist.

- Lothar Askani ist der Chef-Falkner und begeistert mit seinen Erklärungen bei den Flugshows. Dabei erfährt man nicht nur, woran man Falke, Bussard und Eule im Flug unterscheiden kann. Auch z. B. vor dem Unsinn von Ansitzstangen gleich neben der Autobahn wird gewarnt (bevor die Vögel an Höhe gewonnen haben, erwischen sie die Radio-Antennen der vorbeirasenden Autos)