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Samstag, 29. Juli 2017

Aktion Fischotterschutz e.V. / Otterzentrum Hankensbüttel



Nach dem Wildpark Müden blieb uns noch reichlich Zeit übrig. Wohin jetzt? Mein Handy sagte Otterzentrum Hankensbüttel. Auf Facebook hatte ich schon so einiges darüber gelesen und so machten wir uns auf. Die Strecke war zwar etwas länger als gedacht, aber es lohnte sich auf jeden Fall.


Trotz des relativ ungemütlichen Wetters war der (kostenlose) Parkplatz fast komplett belegt.


Die zahlreichen Wegweiser machen schnell klar, dass hier geballtes Fachwissen am Start ist.


Das große Eingangsgebäude beherbergt neben der Kasse (Preise/Hunde müssen draußen bleiben) auch ein Selbstbedienungs-Restaurant, einen Zoo-Shop und eine Ausstellung zur Geschichte des 1988 eröffneten Naturerlebnis-Zentrums und seiner Zielsetzung

Parkplan
Alles ist sehr anschaulich und leicht verständlich aufgearbeitet. Hier kann man locker die eine oder andere Regenstunde verbringen, ohne dass es langweilig wird. Apropos Regen: Auf dem Weg zum ersten Gehege, dem Dachshügel, kann man auch noch einiges über den richtigen Umgang mit dem nassen Element lernen.

Auf gerade mal 6 Hektar rund um den Isenhagener See lebten zunächst nur Fischotter. In der Zwischenzeit sind weitere verwandte Marderarten, Otterhunde und Lachshühner hinzugekommen. Jede Anlage ist der Lebenswelt der Art nachempfunden.

Donnerstag, 19. November 2015

Tierpark Petermoor, Bassum: Was lange währt...

... wird endlich gut. Gerne haben wir uns Ende September den wohl offiziell jüngsten Zoo Deutschlands angesehen. 12 Jahre dauerte es, bis im Juni endlich das ersehnte Dokument eintraf. Daran wurden einige Bedingungen gebunden, z. B. die Einrichtung einer Quarantäne-Station - Aufgaben, die der neue Zoodirektor Sascha Lübeck-Bunkowski mit Schwung angeht.

Nach wie vor ist der Park kostenfrei zu besuchen und freut sich über jede Spende.

Der Neue ist uns übrigens kein völlig Unbekannter. Ich erinnere mich an eine Winterführung im Jaderpark, bei der er damals noch als Tierpfleger mit einer Kollegin von den Herausforderungen bei der Haltung von Flamingos, Graupapageien und Co. berichtete. Wie klein die Welt doch ist...

Samstag, 15. November 2014

Tierpark Nordhorn

Nach unseren Exkursionen in den Osten der Republik, verschlug es uns Mitte Oktober an die niederländische Grenze. Der Tierpark Nordhorn stand schon länger auf der Agenda.

Bei "Menschen, Tiere und Doktoren" auf Vox tauchten öfters Berichte von hier auf, die vor Jahren meine Neugier weckten. Die Facebook-Seite ist sehr gut gepflegt und interessant. Jetzt kamen noch kleine nordpersische Leoparden dazu. Also worauf noch warten?

Bentheimer Schweine im
Bremer Bürgerpark
Nordhorn ist in der Grafschaft Bentheim. Von hier stammen einige Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Dazu gehören auch die "Bentheimer Schweine" oder "Swartbunten", die die Besucher des Tiergeheges im Bremer Bürgerpark so begeistern. Folglich liegt einer der Schwerpunkte auf der Erhaltungszucht für diese Rassen.

Weitere Highlights sind Waldbisons (das Wappentier), Weißrüsselnasenbären und viele begehbare Gehege, die einen sehr unmittelbaren Eindruck vermitteln. Insgesamt leben hier über 1700 Tiere in ca. 100 Arten auf 10 Hektar Fläche.

Dank der Nähe zum Nachbarland, sind sowohl die Beschilderung als auch der Zooplan strikt zweisprachig gehalten.

Die Anfahrt  (Navi: Heseper Weg 110, 48531 Nordhorn) selbst ist schon sehr idyllisch und stimmt auf den "Familienzoo im Grünen" gebührend ein.

Der Parkplatz ist großzügig dimensioniert und kostenfrei.

Donnerstag, 25. September 2014

Fuchstaufe im Tierpark CUX-ART, Beverstedt

Nachdem ich auf der Seite meines Anderen (TVSC's kleine Welt) schon ein paarmal als Gast-Rezensentin fungiert habe, ist er heute dran. Da ich arbeiten musste, hat er für euch am 21.09.14 einen Termin wahrgenommen. Hier sein Bericht von einer außergewöhnlichen Veranstaltung:


Nach unserem letzten Besuch im April ging es diesen Sonntag wieder in Richtung Beverstedt. Der Fuchsweg war fertig gestellt und sollte eingeweiht werden. Zusätzlich bekamen fünf Füchse in einer sowohl für Zuschauer als auch Taufpaten unterhaltsamen Aktion ihre Namen.

Sonntag, 20. Juli 2014

Tierpark CUX-Art, Beverstedt

"Ein Tierpark im Aufbau", diese Formulierung fiel mir beim Posten nur an bestimmten Tagen für wenige Stunden geöffnet ist. Bei einem Besuch im Zoo am Meer hatten wir auf dem Rückweg schon einmal die Anfahrt erkundet.
von Zoo-News ins Auge. Was sollte ich mir darunter vorstellen? Leere, halbfertige Gehege und nur ein paar schon bezogen? Neugierig war ich ja schon immer und abenteuerlustig obendrein. Nur mit den Terminen passte das nicht immer so richtig, weil der Park

Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt von bedrohten Haustierrassen. Dazu kommen einige Wildtierarten, wie Marderhund und Silberfüchse.

Pfingsten passte es dann endlich. Wir waren sogar etwas zu früh
dran, aber die nette Dame, die gerade die provisorische Kasse aufbaute, ließ uns rein. Der Eintritt von 3 EUR/Erwachsener und 1 EUR für einen ordentlichen Sack Obst und Gemüse zum Verfüttern überraschte positiv.

Montag, 14. Juli 2014

Tierpark Neumünster: He's back - Kaps neues Heim

Kap, 2014
Er ist wieder zu Hause. 
Monatelang war das Gehege verwaist und es wurde fleißig gewerkelt. Seit Mai ist er jetzt wieder da: Kap hat sein neues/altes Revier unter die Pfoten genommen - und wird sich erstmal gewaltig umgeschaut haben. Hier erinnert nur noch wenig an früher.
Maika, 2009

Nach dem Tod der alten Eisbärin Maika (gestorben 2011) und dem Wechsel an der Führungsspitze des Zoos konnten die Pläne für die Neugestaltung der Anlage im Tierpark Neumünster ab 2013 endlich umgesetzt werden. Das Geld stand nach dem Rechtsstreit um das "Erbe" von Knut mit dem Berliner Zoo bereit.

Kap, 2009
Völlig veraltet, hätte das EEP einer Wiederaufnahme der Zucht auf dieser Anlage nie zugestimmt. Kap a.k.a. Kaplya ("Tropfen") ist mit seinen 14 Jahren schließlich im besten Eisbärenalter. Wenn auch mit einem Manko behaftet: In seiner Kindheit in Moskau ist sehr viel schief gelaufen. Kap hat eine ausgeprägte Stereotypie, auch Hospitalismus genannt, zurückbehalten. Schon bei unserem ersten Besuch 2009 hing am Gehege ein entsprechender Hinweis.

Mittwoch, 14. Mai 2014

1. Mai im Tierpark Ströhen

Morgens um 7 Uhr in Bremen: "Schatz, aufstehen! Wir wollen nach Ströhen!" Manchmal könnte ich meinen Anderen in solchen Situationen mehr als ein Kissen an den Kopf donnern. Das Wetter sah auch nicht gerade nach Ausflug und Spaziergang an frischer Luft aus. Graue Regenwolken und heftiger Wind, der an der Tanne im Hinterhof zerrte. Immerhin ging es um unsere erste Gestütsschau und daher brummte ich zwar meinen Kommentar, verschwand aber im Bad und machte mich fertig.

Auf der Strecke weitere Wolkenbrüche, die unsere Scheibenwischer in Trab hielten. Erstmals griff mein Anderer beim Aussteigen zum Regenschirm. Sonst bekomme ich immer zu hören "Regenschirme ist was für Mädchen". Tja, ja...

Der Parkplatz und der Park selbst waren erwartungsgemäß relativ leer. Auch an der Kasse ein Gebet nach oben, dass es zum Nachmittag trockener werden soll.

Den Einjährigen und den Alpaccas konnte es nur recht sein.



Mittwoch, 1. Januar 2014

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Urwildpark

Endlich wieder genügend Muse für einen Ausflug in einem der erstaunlichsten Tierparks, die wir bisher besucht haben. Auf den ersten beiden Etappen waren die Dimensionen noch relativ im gewohnten Rahmen. Jetzt heißt es nicht mehr in Quadratmetern, sondern in Hektar denken. Hier wird den Tierarten viel Platz gelassen und einige meiner Zoo-Freunde kommentierten das dann so: "Da latscht man sich die Füße ab und sieht nichts." Das kann, wenn es schlecht läuft, tatsächlich passieren. Aber das kann doch in jedem Zoo ein guter Grund für einen weiteren Besuch sein, oder? Deshalb Wanderschuhe geschnürt und den Rucksack geschultert.

Von der Greifvogelwarte geht es also zum Urwildpark. Der Tierpark versucht hier unter anderem den ursprünglich im Reinhardtswald ansässigen Arten eine Chance zu geben. Es geht aber auch um den Erhalt von Wildformen unserer heutigen Haustiere und Rückzuchten.

Da wir die Mufflons bisher nicht in ihrem begehbaren Gehege besucht haben (entweder zu nass oder zuviel Schnee), war die derzeit einzige Sichtung noch von der Warte aus. Dort schauen sie aber durchaus neugierig herüber.

Sonntag, 24. November 2013

Jaderpark: Rundgang, Teil 2



Netzfundstück bei Ebay
Kennt ihr das? Ihr wollt über etwas schreiben oder erzählen, aber irgendetwas hält euch davon ab? Und später stellt sich heraus, dass es gut so ist, weil sich etwas verändert hat? So ging es mir mit der Fortsetzung des Rundgangs. Eben noch fand ich die Ecke, mit der ich jetzt weitermache, vorsichtig gesagt etwas überholungsbedürftig. Die Enten, die sich an dem mit Beton eingefassten Badebecken tummelten, waren halt Enten. Dass es das alte Elefantenbad ist, war mir nicht bewusst. Abgesehen davon, dass ich mir auch nicht bekannt war, dass es jemals Elefanten im Jaderpark gegeben hat. Bis Mitte der 90er Jahre haben hier tatsächlich 2 asiatische Dickhäuter gebadet. Gewohnt haben sie im heutigen Tropenhaus und waren - wie damals üblich - fast ständig angebunden. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind.

Ich erinnere mich an einen der ersten Besuche, als hier zwischen den Vögeln noch ein dreibeiniger Mara hockte, der seinen Lebensabend hier in Ruhe verbringen durfte.

Seit unserem letzten Besuch hat sich hier aber einiges getan. Es ist eine neue Tierart hier eingezogen: Nutrias. Diese Nager kenne ich schon aus dem Wildpark Schwarze Berge, doch nur in ihrer Wildfarbe. Hier sind drei braune und ein weißes Tier eingezogen. Diese fühlten sich aber sofort so wohl, dass sich die Gruppe schlagartig auf 14 Exemplare vergrößert hat. Grund genug, am Samstag mal wieder vorbei zu schauen. Und ich kann nur sagen: Die Kleinen sind weiß und dunkelbraun und sowas von putzig! Wir hätten ihnen stundenlang zuschauen können.




Donnerstag, 3. Oktober 2013

Saisonausklang im Tierpark Ströhen

Eigentlich hatte ich ja das Burgmannenfest in Vechta eingeplant. Dank des schönen Wetters beschloss mein Anderer jedoch, dass wir uns mal wieder im Tierpark Ismer in Ströhen umschauen sollten. Dem konnte ich einfach nicht widersprechen.

Auf der angenehmen Fahrt am Neustädter Moor vorbei, sahen wir in der Ferne eine ganze Schar von grauen Kranichen. Die Diepholzer Moorniederung gehört seit seiner Renaturierung zu den festen Rastplätzen auf ihren Flügen ins Sommer- bzw. Winterquartier. Bei unserem letzten Besuch in Ströhen hatten wir ebenfalls eine Gruppe von ihnen gesehen. Kinder, wie die Zeit vergeht...

In Ströhen hat sich auch schon wieder einiges getan. Selbstverständlich hat es Nachwuchs gegeben, was wir bereits auf der Anlage der Nandus und Lamas feststellen durften. Die Katta-Kinder passen inzwischen auch schon längst nicht mehr durch die Maschen des Absperrnetzes.


Montag, 16. September 2013

Der Klugschiss zwischendurch: Zoo, Tierpark oder Wildpark - was sind die Unterschiede?

Wie versprochen, habe ich mir mal wieder ein Thema für einen "Klugschiss zwischendurch" gesucht. 

Langsam füllt sich die Liste der 

Zoos, Tiergärten, Tier- und Wildparks

Da stellt sich mir - und vielleicht auch euch - die Frage,

woher kommen die unterschiedlichen Bezeichnungen?


Manchmal ist der Name der "dauerhaften Einrichtung, in der lebende Tiere wild lebender Arten zwecks Zurschaustellung während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden“ (ausgenommen sind unter anderem Zirkusse und Tierhandlungen/§ 42 Bundesnaturschutzgesetz), historisch bedingt. Bestes Beispiel ist der "Tierpark" Hagenbeck, der ja eher ein Zoo ist.

Freitag, 13. September 2013

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Kinderzoo

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...", um mal mit Hannibal vom A-Team zu sprechen. Dank eines sehr netten Kollegen war es uns möglich das Wochenende für einen ausgiebigen Besuch im Tierpark Sababurg zu nutzen. Anlass war ein Mittelalterfest, aber im Grunde wollten wir den Park mal ohne Schnee sehen (Besuch im März).

Die Fahrt selbst war relativ ereignislos, wenn man von den üblichen Baustellen auf der A7 absieht.

 Ein dickes Lob dagegen an die Feuerwehr Hofgeismar: Durch deren Superorganisation brauchten wir - trotz Rekordbesuchs, wie wir später erfuhren - gerade mal 5 Minuten von der Straße bis zu unserem Parkplatz und weitere 10 Minuten vom Auto zum Eingang. Das ist echt Weltklasse!

Sämtliche Kassen waren besetzt und auch hier ging alles fix.

Unser erster Anlaufpunkt war das begehbare Känguru-Gehege. Die Wallabys hatten schon vor unserer Ankunft augenscheinlich genug von Futter und Streicheleinheiten abbekommen. Sie hielten sich diesmal mehr im Hintergrund.

Samstag, 31. August 2013

Tierpark Neumünster

Das Ziel Neumünster stand bei uns erstmals im Oktober 2009 auf dem Plan. Zugegeben: Eher zufällig. Anlässlich eines Trakener-Hengstmarkts in der Holstenhalle konnten wir sogar an zwei Tagen kurz hintereinander den Park besuchen. Im letzten Jahr kehrten wir dann wieder in den Park zurück. 
Deshalb sind die Bilder auch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, da der Eingangsbereich und die Bären-Anlage derzeit umgebaut werden.

In Neumünster liegt das Schwergewicht seit der Eröffnung 1951 auf der Tierwelt der nördlichen Hemisphäre gespickt mit ein paar Exoten (z. B. Grüne Leguane, Dingos). Auf 24 Hektar, vorwiegend Waldgebiet, leben ca. 650 Tiere in 135 Arten.