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Freitag, 23. Januar 2015

Unsere Bilder des Jahres 2014 - Teil 3

Immer ein Lichtpunkt im Winter:  Die Schmetterlings-
Ausstellung in der Botanica Bremen
Und nun kommen die Zoos zu ihrem Recht, die wir früher schon einmal besucht hatten.

Natica im Januar 2014
Am Besten gehe ich chronologisch vor:


Januar

05.01. Jaderpark
09.01. Botanica Bremen
19.01. Jaderpark

Knuffige Neuzugänge -
Nutrias im Jaderpark
Das Wetter war lau und der Jaderpark lockte mit neuer Tierart (Nutrias), einem neuem Tapirkind (Natica) und an einem weiteren Wochenende mit dem Rundgang mit dem Tierparkleiter Bastian Lange. Die Führung war so überlaufen, dass sie geteilt wurde. 
Natica war beim ersten Besuch noch im Haus. Doch beim zweiten tobte sie quietschfidel über die Anlage und wollte von Reingehen überhaupt nichts wissen. Solche Sorgen hatten die kleinen Nutrias nicht. Ihr Reich ist das alte Elefantenbad. Kaum glaublich, dass in dem kleinen Tropenhaus (heute wohnen dort die Zwergflugpferde Kanga und Mbele) mal Elefanten wohnten.

Februar

15.02. Sochi Discovery World Aquarium
15.02. Delfinarium "Aquatoria" Sochi
24.02. Botanica Bremen
27.02. Erlebniszoo Hannover

Wie schon erwähnt, waren wir im Februar teils nicht im Lande. Da reichte es für meinen Anderen noch zu einer Stippvisite in der Botanica und für uns gemeinsam zur Aktivierung unserer Jahreskarte in Hannover. Dort waren wir ja in den letzten Jahren nicht gewesen. So hatten wir die neue Erlebniswelt "Kidogo" bis dahin noch nicht gesehen. Ich muss sagen, dass es Max und seine Bande wirklich schlechter hätten treffen können.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Zoobesuche im Mai

Der Wonnemonat und das (meistens) schöne Wetter lockte uns häufiger als sonst zu Touren in die Tierwelt. Hier mal eine Übersicht, bei der auch die Besuche erwähnt werden sollen, denen ich aus Zeitmangel bisher noch keine Aufmerksamkeit widmen konnte.

Schon am "Tag der Arbeit" ging es noch bei norddeutschem Schietwetter nach Ströhen

10. Mai in Bückeburg beim Barockfest besuchten wir auch die fürstliche Hofreitschule, die mit einer sehr abwechslungsreichen Vorstellung unterhielt. Sehr empfehlenswert der Gang durch den Stall, in dem man die unterschiedlichen Rassen wie Lusitano, Knabstrupper oder Hispano Genete vergleichen kann. (Album auf Flickr)

Ok, kein Zoo, aber auch eine erhaltenswerte Art der Tierhaltung. Interessant ist, dass die Ausbildung in der "Hohen Schule" dazu beiträgt, dass die Pferde wesentlich älter werden als ihre Artgenossen in anderen Sportarten. Während die Lebenerwartung normal bei ca. 15 Jahren liegt, sind diese vierbeinigen Künstler noch bis weit über ihren 20. Geburtstag hinaus aktiv.


Mittwoch, 14. Mai 2014

1. Mai im Tierpark Ströhen

Morgens um 7 Uhr in Bremen: "Schatz, aufstehen! Wir wollen nach Ströhen!" Manchmal könnte ich meinen Anderen in solchen Situationen mehr als ein Kissen an den Kopf donnern. Das Wetter sah auch nicht gerade nach Ausflug und Spaziergang an frischer Luft aus. Graue Regenwolken und heftiger Wind, der an der Tanne im Hinterhof zerrte. Immerhin ging es um unsere erste Gestütsschau und daher brummte ich zwar meinen Kommentar, verschwand aber im Bad und machte mich fertig.

Auf der Strecke weitere Wolkenbrüche, die unsere Scheibenwischer in Trab hielten. Erstmals griff mein Anderer beim Aussteigen zum Regenschirm. Sonst bekomme ich immer zu hören "Regenschirme ist was für Mädchen". Tja, ja...

Der Parkplatz und der Park selbst waren erwartungsgemäß relativ leer. Auch an der Kasse ein Gebet nach oben, dass es zum Nachmittag trockener werden soll.

Den Einjährigen und den Alpaccas konnte es nur recht sein.



Donnerstag, 3. Oktober 2013

Saisonausklang im Tierpark Ströhen

Eigentlich hatte ich ja das Burgmannenfest in Vechta eingeplant. Dank des schönen Wetters beschloss mein Anderer jedoch, dass wir uns mal wieder im Tierpark Ismer in Ströhen umschauen sollten. Dem konnte ich einfach nicht widersprechen.

Auf der angenehmen Fahrt am Neustädter Moor vorbei, sahen wir in der Ferne eine ganze Schar von grauen Kranichen. Die Diepholzer Moorniederung gehört seit seiner Renaturierung zu den festen Rastplätzen auf ihren Flügen ins Sommer- bzw. Winterquartier. Bei unserem letzten Besuch in Ströhen hatten wir ebenfalls eine Gruppe von ihnen gesehen. Kinder, wie die Zeit vergeht...

In Ströhen hat sich auch schon wieder einiges getan. Selbstverständlich hat es Nachwuchs gegeben, was wir bereits auf der Anlage der Nandus und Lamas feststellen durften. Die Katta-Kinder passen inzwischen auch schon längst nicht mehr durch die Maschen des Absperrnetzes.


Donnerstag, 21. März 2013

Saisonauftakt im Tierpark Ismer, Ströhen


Der Wetterbericht war zwar alles Andere als einladend, trotzdem wollten wir die Eröffnung der neuen Zwergotteranlage im Tierpark Ismer nicht verpassen. Leider ließ uns der Navi mal wieder an der richtigen Stelle im Stich und wir kamen etwas zu spät an. An der Kasse (im Büro) hörten wir jedoch erstaunt, dass wir an diesem Tag die ersten Gäste waren. Ein ganzer Tierpark ganz für uns - da hat sich das frühe Aufstehen (6 Uhr rasselte der Wecker) doch gelohnt.

Und auch der Anblick der Stuten mit Fohlen bei Fuß, die auf die vordere Weide gelassen wurden, hatte einiges für sich. Das kann man nicht beschreiben, das muss man gesehen haben.

Die Kattas blieben lieber im Warmen. Eine Überraschung bot sich aber bei den Totenkopfaffen. In ihrem alten Gehege zwitscherten Sittiche, dafür toben sie jetzt auf der anderen Seite des Wegs im umgebauten ehemaligen Haus der Grünen Meerkatzen, die ganz verschwunden sind. Die Ausstattung ist sehr gut gelungen und endlich haben die Äffchen reichlich Platz zum Toben. Ein Manko: Die Besucher sind durch eine Hecke abgegrenzt. Aber im Hinblick auf die Unvernunft und Gedankenlosigkeit einiger "Tierfreunde" ist dies wohl notwendig geworden.

Samstag, 2. Februar 2013

Tierpark Ismer - Teil 5: Der jüngere Teil

Nach der Überquerung der Straße geht ein breiter Weg zunächst zu einem Häuschen mit Souvenirs, Eis und ähnlichem auf der einen, und dem Ausflugsrestaurant auf der anderen Seite (noch nicht von uns besucht). Zumeist wird man sehr höflich um das Vorzeigen der Eintrittskarte gebeten und kann gleich weiter zum Spielplatz und dem Streichelgehege.

Dieser Abschnitt des Tierparks ist (mit echtem Rundweg) wunderschön in den Wald eingefügt. Entsprechend sind auch seine Bewohner ausgewählt.

Gleich neben den Ziegen liegt die erste Voliere mit zwei Wellenuhus auch nördliche Flecken-Uhus genannt. Die kleineren afrikanischen Verwandten des heimischen Uhus verstecken sich gerne. Das feine Maschengitter der Voliere und die Lage unter den Bäumen vereinfacht nicht gerade das Fotografieren. Vielleicht liegt darin der Grund, dass die meisten Besucher daran unbeachtet vorübergehen. Dabei sind diese Vögel in Deutschland nur noch in 4 weiteren Parks (u. a. Tierpark Berlin) zu sehen.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Tierpark Ismer - 4. Teil: Das Gestüt

Noch durch einen Torbogen und man steht fast wieder am Ausgangspunkt. Wir wenden uns nach rechts und werden von den ersten Pferden begrüßt. Die Einjährigen residieren in einem wunderschönen Laufstall und halten gerne nach den Besuchern Ausschau.

Im Gebäude daneben befindet sich die "Schinkendeele", die neben den üblichen Erfrischungen und Souvenirs auch regionale Spezialitäten (Schinken, Würste, usw.) anbietet. Der Snack muss also nicht unbedingt nur im Zoo verzehrt werden.

Montag, 21. Januar 2013

Tierpark Ismer - 3. Teil: Weiter auf dem Rundgang

Eben noch beobachten wir gebannt die tapsigen kleinen Tiger, da fesseln weitere vier kleine braun gemusterte Kätzchen meine Aufmerksamkeit. Auch die Chile-Pumas konnten sich im letzten Frühjahr über Nachwuchs freuen. Im Abstand von nur wenigen Tagen warfen gleich beide Katzen insgesamt 7 Junge.

Bei dieser Unterart haben die Jungtiere ein auffälliges Tarnmuster, das sich aber schnell wieder verliert. Die Kleinen wachsen wesentlich schneller als ihre Nachbarn, die Tiger, und sind daher schon wenige Wochen später kaum noch von den Eltern zu unterscheiden.

Wir hatten Glück, dass wir am richtigen Tag im Park waren.

Die Gehege selbst sind übrigens groß und abwechslungsreich gestaltet. Mancher mag die Hand eines Designers vermissen, aber das stört die Tiere wenig.

Der üppige Kindersegen spricht Bände.

Samstag, 19. Januar 2013

Tierpark Ismer - 2. Teil: Akbar und Amudaja

Akbar
Es war einmal ein kleiner Amurtiger, der von seiner Mutter nicht angenommen wurde. Er fand in Almuth Ismer eine Ersatzmutter und erhielt den Namen "Akbar". Zwischen den Beiden entstand eine außergewöhnliche Beziehung. In Jugendjahren spazierten die Beiden durch den Park und auch im Erwachsenenalter lässt sich der Kater immer noch gerne von "Mama" den Kopf kraulen.

Was wie ein Märchen klingt, ist Realität. (Zeitungsbericht aus 2011). Über 30 Tiger kamen seit Beginn der Zucht bereits in Ströhen zur Welt. Und aus der Waise ist inzwischen ein stattlicher Kater mit über 300 kg Gewicht geworden. Aber auch seine Nachkommen sorgten schon für Schlagzeilen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Tierpark Ismer, Ströhen

Edle Araber-Pferde neben knorrigen afrikanischen Elefanten beim Trinken an einem Fluss... Nein, wir sind nicht in Afrika, sondern mitten in Niedersachsen, genauer gesagt im Landkreis Diepholz.

Das Kassenhäuschen
Kern des idyllisch gelegenen Tierparks (gegründet 1959) ist der altniedersächsischer Bauernhof Wege, der seit Jahrhunderten in Familienbesitz ist. Seit über 40 Jahren ist auch Europas größtes privates Araber-Gestüt dem Tierpark angeschlossen.

Der Eingang zum Pferdestall
Der Park ist in zwei Teile aufgeteilt - dem alten Teil mit den Gestüts-Gebäuden und dem Erweiterungsteil auf der anderen Seite der Straße.

Nachwuchs bei den Tigern von 2012
Der erste Teil bietet eine Auswahl aus der Tierwelt von 5 Kontinenten - darunter Servale, Tiger und Kattas. Der andere Abschnitt ist mit heimischen Arten bestückt, aber auch mit Erhaltungszuchten von Tarpanen und schottischen Hochwaldrindern.

Schottisches Hochlandrinder-Kalb
Die Besichtigung des Gestüts ist im Preis inbegriffen. Ebenso der Besuch der wechselnden Show-Programme in der Halle. Jetzt im Winter lockt z. B. der traditionelle Weihnachtszirkus die Besucher.

Das Mitführen von Hunden an der Leine ist erlaubt.

Viele Tierarten dürfen gefüttert werden. Die Pellets können für wenig Geld an der Kasse gekauft werden.

Idylle am Fluss
Preise und Öffnungszeiten findet ihr hier.

Weitere Veranstaltungen sind natürlich Reitturniere und Zuchtschauen, aber auch z. B. im Sommer ein Mittelaltermarkt und Foto-Seminare.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Im Sommer bietet sich der der Grill am Eingang unter alten Bäumen an. Bei kälterer Witterung hat die "Schinkendeele" ländliche Spezialitäten und heiße Getränke bereit.

Ein besonderer Spaß:
Das Elefantenreiten im  Sommer
Der Park bietet viel Abwechslung zu günstigen Preisen. Regelmäßig kommen auch neue Attraktionen - wie z. B. in diesem Jahr eine Anlage mit Erdmännchen und Fuchsmangusten - hinzu. Trotz seines Bekanntheitsgrades haben wir den Park noch nie überlaufen erlebt. Dank seiner Weitläufigkeit finden sich immer wieder stille, fast verwunschene Ecken.


Hand auf's Herz: Unsere stille Hoffnung ist mal Gewinner beim "NDR-Tiergarten" zu sein, der anschließend die Geparden streicheln darf. Die beiden handaufgezogenen Kater sind regelmäßig Gäste in "Die große Show der Naturwunder" von Frank Elstner und gelten als äußerst zutraulich.

Fotoalben auf FB (1 2 3 4)

Tierpark Ismer - 1. Teil

Eine Sache vorweg: Einen echten Rundweg gibt es im ersten Teil nicht. Die historischen Gebäude geben hier die Strukturen vor. Deshalb sollte man sich als Besucher einfach treiben lassen und entdecken, was um die nächste Ecke zu entdecken ist. Netter Nebeneffekt: Auch in der Hauptsaison wirkt der Zoo nie überlaufen.

Nicht nur Buckel,
auch den Bauch
bitte kraulen
Gleich nach dem Kassenhäuschen, das sich optisch so ansprechend an seine Umgebung anpasst, grasen in einer großen Koppel (auch mal Standort eines Mittelalter-Markts) die ersten Araber. Dann kommen aber auch schon Zwerg-Zebus, Alpaccas, Nandus und Lamas. Pellets und Streicheleinheiten sind gleichermaßen willkommen. Lange Arme sind da von Vorteil, wenn sich z. B. das Zebu vor Genuss lang hinlegt.

Schwer fällt die Entscheidung: Lamas und Nandus mit Nachwuchs oder Kattas mit Nachwuchs? Was ist interessanter? Zugegeben: Meistens gewinnen bei uns die Lemuren. Wie auch z. B. im Serengeti-Park beobachtet, nutzen die Jüngsten gerne die Gunst der Stunde und schlüpfen durch die Maschen ihres Geheges. Dank der Lage im Park kann aber nichts passieren und die Ausbrecher kehren stets wohlbehalten wieder zurück.

Ein kleiner Wehmuts-Tropfen: Während in anderen Zoos die Tapire nichts gegen ein ausgiebiges Verwöhnprogramm haben - Kraulen und Streicheln - sind sie hier sehr zurückhaltend. An manchen Tagen sucht man sie vergeblich.

Eine der seltenen Tapir-Sichtungen
Weniger zurückhaltend sind die Totenkopfäffchen. Der Besucher wird ausgiebig gemustert und wer seine Finger zu nah am Gitter hat, wird schon einmal eingefangen.

Nebenan schwingen sich die Weißhand-Gibbons von Ast zu Ast, die grünen Meerkatzen lassen sich dadurch nicht stören. Bis vor kurzem lebten auch Vollbart-Meerkatzen hier. Bei unserem letzten Besuch wurde gerade hier fleißig an einer Neugestaltung gearbeitet.