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Dienstag, 10. September 2013

Jaderpark: Rundgang Teil 1

Langsam wird es wirklich Zeit, dass ich euch auf einen Rundgang durch unseren Lieblingspark nehme. Hier haben wir im Laufe der Jahre Verbindungen knüpfen können und viel über die Arbeit der Tierpfleger gelernt. So sind die Besuche inzwischen fast so wie bei alten Freunden.

Die Anfahrt über die Autobahn ist gut ausgeschildert und auch bei großem Andrang hat sich bisher immer noch ein Parkplatz gefunden.
Je nach Jahreszeit gibt es zwei verschiedene Eingänge. Im Winter befindet sich die Kasse in der warmen Spielscheune. Im Sommer nutzt man den Haupteingang durch das von zwei wasserspeienden Löwen flankierte Tor.

Erst einmal am Kassenhäuschen vorbei steht der Besucher schon mitten im Park. Links ist die Insel der Kattas. Die kleinen Lemuren bleiben in letzter Zeit leider meistens im Haus und können nur durch ein großes Fenster beobachtet werden. Die kleine Familie um Speedy und Emma wächst jedoch stetig und irgendwann wird es schon mal wieder echte Sonnenanbeter unter ihnen geben.



Gleich anschließend stehen die Rosa Flamingos auf ihren Nestern. Sie bilden eine schöne Kulisse für das Restaurant und die Sitzgelegenheiten unter einer jahrhundertealte Linde.



Sonntag, 7. Juli 2013

Tierpark Ludwigslust, Osterholz-Scharmbeck



Seitdem ich diesen Blog angefangen habe, kommen häufiger meine Kollegen auf mich zu und fragen, ob ich da oder dort schon gewesen sei. Bei dem Tierpark Ludwigslust musste ich bisher passen. Nachdem der Besuch der Fragerin schon etwas länger her war, nahmen mein Anderer und ich diesen heißen Sonntag als passende Gelegenheit doch mal vorbei zu schauen. (Wir hatten vor Jahren schon einmal auf dem Parkplatz gestanden und den Eingang nicht gefunden.) Mit dreißig Minuten ist die Anfahrt für uns wirklich kurz.


Diesmal wusste ich, wo es reingeht. Erst durch den Biergarten und dann steht man auch schon vor dem Kassenhäuschen. Es gibt keine Jahreskarten, der Eintritt ist aber mit 6 EUR/Erwachsene und 3,50 EUR/Kind moderat. Hunde müssen draußen bleiben. Die Besucher können ohne Probleme zwischen Tiergarten und Restaurant hin und her wechseln. Es gibt noch nicht einmal einen Stempel auf der Hand.


Der Park ist zwischen dem Beginn der niedersächsischen Osterferien und bis 31. Oktober täglich geöffnet. Einlass ist von 9:30 bis 18 Uhr.

Gleich nach dem Eingang trifft man auf die Wappentiere von Ludwigslust, den Flamingos. Wir hatten das Vergnügen einem der Vögel beim Baden zu beobachten. Da wollte man fast selbst mit rein hüpfen. Weiter auf dem Rundweg...



Freitag, 22. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 4

Die Panoramascheibe vermittelt einen schönen Eindruck der
Anlage
Nächste Station: Die Humboldt-Pinguine. Ca. 20 Tiere bevölkern zusammen mit Dampfschiff-Enten die wunderschöne Anlage.

Nikolaus schlüpfte mitten
im Winter
Vor einigen Jahren füllten die Frackträger die mediale "Saure-Gurken-Zeit" und haben daher sogar ihren Platz in einem Eintrag bei Wikipedia. Einige Männchen bevorzugen das eigene Geschlecht und lassen sich auch durch das Auffüllen des Bestands mit Weibchen nicht davon abbringen (Der Stern, 8.3.2006/11.2.2005). Ein Aufschrei ging durch die Republik und selbst Fernsehsender schickten ihre Teams vor Ort.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 3 - Seehunde und Seebären

Wer da?
Gleich neben den Seelöwen planscht die nächste Robbenart - die Seehunde. Dem norddeutschen Küstenbewohner sind sie ja ein vertrauter Anblick. Doch es ist immer ein Unterschied, ob man vom Ausflugsschiff die Robbenbänke besucht oder die Tiere aus unmittelbarer Nähe beobachten kann.

Wo bleibt der Fisch?
Wie bei den Seelöwen gilt auch hier: Die kommentierten Fütterungen sind sehr informativ und man lernt sehr viel über die einzelnen Persönlichkeiten. So ist zum Beispiel Vize, der jüngste Bulle, kein Freund von hektischen Bewegungen. Nur mit sehr viel Training und Geduld springt er jetzt aus dem Wasser an sein Target.

Da die Seehunde das ganze Jahr über auf der Anlage bleiben, hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass ein Nachtstall für sie überflüssig ist. Dieser Umstand ermöglicht jetzt unter anderem den Bau des neuen Nordsee-Aquariums.

Die muntere Truppe zieht es nur äußerst selten auf das feste Land. Wie auch ihre wilden Artgenossen bevorzugen sie den Aufenthalt im Wasser. Daher wird ein Stockwerk tiefer bei den Panoramafenstern erst klar, wie elegant sie eigentlich sind. Über Wasser sieht der Besucher meistens nur die Köpfe, die ihre Bahnen durch das Becken ziehen.


Mittwoch, 13. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 2 - Die Seelöwen

Hinter einer großen Panoramascheibe beginnt das Areal der südamerikanischen Seelöwen. Den besten Eindruck gewinnt man natürlich während einer der zahlreichen kommentierten Fütterungen. Dazu muss man sich besonders an den Wochenenden einen guten Platz sichern. Sonst bekommt man in dem Gedränge leider sehr wenig mit.

Sailor mit Annika Diekmann
Give me five, Sailor
Star der Truppe ist "Sailor" - fast eine halbe Tonne schwer mit viel Herz und Gefühl. Der inzwischen 18jährige Bulle bildete jahrelang ein Traumpaar mit seiner Favoritin Kelly. Als diese 2011 im hohen Alter von 27 Jahren starb, war Sailor untröstlich. Tagelang hielt er den Körper seiner Gefährtin über Wasser und verteidigte ihn gegen allen und jeden. Erst die Cheftrainerin Carmen Gürster schaffte es, ihn weg zu locken. (Artikel Nordsee-Zeitung)

Dienstag, 12. Februar 2013

Zoo am Meer - Rundgang Teil 1

Hat man erst einmal einen Parkplatz gefunden - leider sind in der Umgebung die kostenlosen sehr rar - könnte für den erstmaligen Besucher der Eingang etwas abschreckend wirken. Doch keine Bange - im Zoo selbst ist von dem roten blankpolierten Granit nichts mehr zu sehen.
Bisher war auch an Tagen mit großem Ansturm der Kassenbereich sehr gut organisiert und die Warteschlangen daher kurz.

Gleich rechts wartet dann schon der erste Anlaufpunkt: Die Zooschule.

In verschiedenen Angeboten können Schüler einiges über die Evolution erfahren und Kontakt mit Tieren aufnehmen. Darunter gehören auch das Fischers Chamäleon, die Madagaskar-Taggeckos und die Pythons, die sich in den beiden Vitrinen rechts vom Eingang befinden.


An der Wand sind in einer weiteren großen Vitrine mehrere Schädel von Eisbären, Robbenarten, Delfinen und Anderem zu finden - schon ein bisschen gruselig.

Samstag, 2. Februar 2013

Tierpark Ismer - Teil 5: Der jüngere Teil

Nach der Überquerung der Straße geht ein breiter Weg zunächst zu einem Häuschen mit Souvenirs, Eis und ähnlichem auf der einen, und dem Ausflugsrestaurant auf der anderen Seite (noch nicht von uns besucht). Zumeist wird man sehr höflich um das Vorzeigen der Eintrittskarte gebeten und kann gleich weiter zum Spielplatz und dem Streichelgehege.

Dieser Abschnitt des Tierparks ist (mit echtem Rundweg) wunderschön in den Wald eingefügt. Entsprechend sind auch seine Bewohner ausgewählt.

Gleich neben den Ziegen liegt die erste Voliere mit zwei Wellenuhus auch nördliche Flecken-Uhus genannt. Die kleineren afrikanischen Verwandten des heimischen Uhus verstecken sich gerne. Das feine Maschengitter der Voliere und die Lage unter den Bäumen vereinfacht nicht gerade das Fotografieren. Vielleicht liegt darin der Grund, dass die meisten Besucher daran unbeachtet vorübergehen. Dabei sind diese Vögel in Deutschland nur noch in 4 weiteren Parks (u. a. Tierpark Berlin) zu sehen.

Montag, 21. Januar 2013

Tierpark Ismer - 3. Teil: Weiter auf dem Rundgang

Eben noch beobachten wir gebannt die tapsigen kleinen Tiger, da fesseln weitere vier kleine braun gemusterte Kätzchen meine Aufmerksamkeit. Auch die Chile-Pumas konnten sich im letzten Frühjahr über Nachwuchs freuen. Im Abstand von nur wenigen Tagen warfen gleich beide Katzen insgesamt 7 Junge.

Bei dieser Unterart haben die Jungtiere ein auffälliges Tarnmuster, das sich aber schnell wieder verliert. Die Kleinen wachsen wesentlich schneller als ihre Nachbarn, die Tiger, und sind daher schon wenige Wochen später kaum noch von den Eltern zu unterscheiden.

Wir hatten Glück, dass wir am richtigen Tag im Park waren.

Die Gehege selbst sind übrigens groß und abwechslungsreich gestaltet. Mancher mag die Hand eines Designers vermissen, aber das stört die Tiere wenig.

Der üppige Kindersegen spricht Bände.