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Samstag, 2. November 2013

Aquarium Bullermeck Wilhelmshaven

Wer sich über das Leben in der Nordsee und dem Wattenmeer informieren will, für den sind natürlich die diversen Informationszentren des Nationalparks die ersten Anlaufstationen. Eine wesentlich lebendigere Begegnung ist dagegen im Aquarium Wilhelmshaven möglich.

Seit 1927 leben hier Heilbutt, Seehund und Co. Damals noch als städtische Einrichtung mit rein wissenschaftlicher Ausprägung ging es aufgrund eines hohen Sanierungsbedarfs 2001 in private Hände über. Ein Teil der Gebäude wurde abgerissen und völlig neu gebaut. Es entstanden ein weiteres Stockwerk und größere Becken. 2002 konnte neu eröffnet werden. Heute beherbergt das Aquarium ca. 250 Arten aus fünf Erdteilen in knapp 40 Becken.

Wir hatten vor ein paar Jahren schon einmal vorbeigeschaut. Deshalb war langsam mal Zeit den Besuch zu wiederholen. Meine einzige Erinnerung war der Blick vom Parkplatz am Südstrand direkt auf das Meer bzw. den Jadebusen. Die wenigen Plätze sind normalerweise gebühren-pflichtig, der Parkschein-Automat ist aber (zur Zeit?) abgebaut. So reicht die Parkuhr.

Für Nicht-Autofahrer fährt die Buslinie 8 die Haltestelle Südstrand regelmäßig an.

Die Gebäude selbst erinnern von außen noch sehr an die Vergangenheit der Stadt, die in kaiserlichen Zeiten Zentrum der preußischen Marine war. Innen teilt es sich in Aquarium mit Shop, Spielpalast und Restaurant auf. Die Kasse erinnert mehr an den Eingang eines Schwimmbads.

Sonntag, 28. April 2013

NaturZoo Rheine


NaturZoo RheineDer NaturZoo Rheine liegt idyllisch umgeben von Salinen und anderen Museumsgebäuden, die an Rheine als Stadt an der Salzstraße erinnern. 

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Für einen Zoo seiner Größe ist der Eintrittspreis mit 7,50 EUR/Erwachsene moderat. An bestimmten Wochentagen gelten Vergünstigungen.

Von der Autobahn aus ist der Zoo relativ leicht zu erreichen. Der großzügige Parkplatz ist kostenfrei. Hinweis für die Navi-Nutzer: Nicht die Salinenstraße, sondern "Weihbischof-d'Alhaus-Straße" eingeben.

Für die Fußgänger: Die Buslinie C12 fährt die Haltestelle Saline/Naturzoo ab Bustreff City an.

Dienstag, 12. März 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 7: Die letzte Grotte

Es wird wieder unterirdisch. Gleich neben den Schneehasen befindet sich der Eingang zur letzten "Grotte". Hier gibt es erst einmal wieder viele Informationen zu Tierprodukten, Umweltorganisationen usw. Das Stehenbleiben lohnt sich. Alles ohne erhobenen Zeigefinger aufbereitet und sehr anschaulich.

Den Mittelpunkt bildet der Turm der Keas. Die australische Papageienart hat ein mehrstöckiges Gehege, von dem sie auch rege Gebrauch machen. Wer also gegenüber den Seebären noch keine Gelegenheit zur Beobachtung hatte, der hat sie spätestens jetzt an der großen Scheibe.Zu Überhören sind sie jedenfalls selten. Ihre Intelligenz und Neugier ist legendär. Seien es Schuhe, Kanister und andere Spielzeuge - entweder einzeln oder in der Gruppe bekommen sie alles kurz und klein. Ihnen sicher hinter Glas zu zu schauen macht sehr viel Spaß.

In den letzten Jahren wurden zweimal Gelege ausgebrütet. Jedesmal musste leider das Zooteam als Ersatzeltern einspringen. So sind sie auch immer wieder Thema in der Zoo-Doku "Seehund, Puma & Co." im Ersten. Es bleibt zu hoffen, dass es dann auch einmal mit der "Naturaufzucht" klappt.











Donnerstag, 21. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 3 - Seehunde und Seebären

Wer da?
Gleich neben den Seelöwen planscht die nächste Robbenart - die Seehunde. Dem norddeutschen Küstenbewohner sind sie ja ein vertrauter Anblick. Doch es ist immer ein Unterschied, ob man vom Ausflugsschiff die Robbenbänke besucht oder die Tiere aus unmittelbarer Nähe beobachten kann.

Wo bleibt der Fisch?
Wie bei den Seelöwen gilt auch hier: Die kommentierten Fütterungen sind sehr informativ und man lernt sehr viel über die einzelnen Persönlichkeiten. So ist zum Beispiel Vize, der jüngste Bulle, kein Freund von hektischen Bewegungen. Nur mit sehr viel Training und Geduld springt er jetzt aus dem Wasser an sein Target.

Da die Seehunde das ganze Jahr über auf der Anlage bleiben, hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass ein Nachtstall für sie überflüssig ist. Dieser Umstand ermöglicht jetzt unter anderem den Bau des neuen Nordsee-Aquariums.

Die muntere Truppe zieht es nur äußerst selten auf das feste Land. Wie auch ihre wilden Artgenossen bevorzugen sie den Aufenthalt im Wasser. Daher wird ein Stockwerk tiefer bei den Panoramafenstern erst klar, wie elegant sie eigentlich sind. Über Wasser sieht der Besucher meistens nur die Köpfe, die ihre Bahnen durch das Becken ziehen.