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Donnerstag, 26. November 2015

Dierenpark Emmen: Eine Ära geht nach 80 Jahren zu Ende (2)


Ich: "Wo geht es denn dahin?" Mein Anderer: "Keine Ahnung, guck halt nach."

Ein unscheinbarer Eingang, ohne große Beschriftung, direkt neben der großen Scheibe ins Klammeraffenhaus, sah nicht nach öffentlichem Zugang aus. Da täuschte ich mich jedoch sehr. Ist der "Vorraum" noch mit verschiedenen Vitrinen zu der Vogelwelt Südamerikas bestückt, führt der Weg dann in einen sehr dunklen Raum, in dem es geheimnisvoll raschelt und sich irgendetwas bewegt. Wir stehen mitten im Nachttierhaus, das von Zwei-Zehen-Faultieren und östlichen Graukehl-Nachtaffen bevölkert wird. Hat man Glück und es ist ruhig genug, trauen sich die Tierchen sogar bis an den Besucherweg heran, denn Gitter gibt es hier nicht.

Dienstag, 5. August 2014

Tierpark Hagenbeck: Das Eismeer

Verflixt lange haben wir bei unseren Zootouren Hagenbeck links liegengelassen. Fragt mich bitte nicht warum. Ich weiß es selbst nicht.

Besonders neugierig war ich auf das Eismeer, das ja mit großem finanziellen Aufwand und Auflagen durch den Denkmalschutz erneuert wurde.
Ende April schafften wir es sogar zu einer recht frühen Stunde dort zu sein. Von weitem leuchtete uns der Kunstfelsen entgegen. Schon hier die Feststellung, dass die Anlage wenig mit der alten zu tun hat. Von der hatten wir bei einer Dschungelnacht im Jahr 2008 sozusagen Abschied genommen. 2012 war bei einer solchen Nacht die Welt noch mit Brettern vernagelt, weil eine Scheibe unvorhergesehener Weise zu Bruch gegangen war.

Dieses Jahr also endlich das Wiedersehen mit Viktoria, die ja unserem Lloyd in Bremerhaven einst ordentlich den Kopf verdreht und anschließend zurechtgesetzt hatte.

Ihr neuer Lover heißt Blizzard und hat nach meinen Quellen nicht viel zu melden bei der Hamburger Deern. Im Gegensatz zu ihr machte er bei unserem Besuch einen eher mageren Eindruck. Kann aber auch täuschen. Sie gibt auf der Anlage jedenfalls den Ton an.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 1. Station Zoo Krefeld (4)

Wie versprochen, komme ich in diesem letzten Teil auf die neueste Attraktion des Krefelder Zoos zu sprechen: Der neuen Pinguin-Anlage, gleich neben dem Regenwaldhaus.

Wir konnten bei unserem Besuch die Vögel bereits im Gehege erleben. Der Eingang war jedoch in der Eingewöhnungsphase verschlossen. Seit Pfingsten ist die Anlage offiziell eröffnet und zugänglich.

Erneut beweist sich hier die unglaubliche Spendenbereitschaft der Zoofreunde Krefeld e. V., die über eine halbe Million Euro für den Bau aufbrachten. Wie wir bei unserem Besuch erfuhren, musste sogar der Betriebshof teilweise umziehen, um genügend Platz zu schaffen.

Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Schon von weitem leuchtete uns die rotbraune Steinfront entgegen, über die sich ein Netz spannt. Letzteres ist den Mitbewohnern der Humboldt-Pinguinen geschuldet: Inka-Seeschwalben, Rotschulter- und Zimtenten.

Mittwoch, 27. November 2013

Jaderpark: Die erste Winterführung am 23.11.2013

Am Samstag lockte uns neben den süßen Nutria-Babys auch die erste Winterführung der Saison in den Jaderpark. Das Thema war "Die Pflege von exotischen Vögeln im Winter".

So fanden wir uns zur gewohnten Stunde (14:15 Uhr) an der Spielscheune ein. Lange brauchten wir nicht zu warten und Dagmar Hein, die mir noch als eine der Ziehmütter der kleinen Geparden und Medans, des Siamang-Babys, bekannt ist, begrüßte unsere kleine Gruppe.

Ohne viele Umstände ging es los und wie es sich herausstellte, hatten wir an diesem Tag sogar zwei Tierpfleger als Ansprechpartner. Leider stellte sich ihr Kollege nicht vor und die Jacke verdeckte das Namensschild.

Erste Station war die Voliere der Graupapageien. Die inzwischen fünf Vögel erkannten ihre Pfleger sofort und schon hingen sie am Zaun. Natürlich bekamen sie auch ein paar Nüsse gereicht.

Die überaus intelligenten Tiere ("Sie haben ungefähr den Verstand eines fünfjährigen Kindes. Ein Graupapagei beherrscht sogar ca. 5000 Wörter und weiß sie auch anzuwenden.") sind typische Afrikaner. Sie lieben die Wärme und müssen bei Frost im Haus bleiben. Hier dürfen sie sich aber auch nicht langweiligen. "Sie bekommen zum Beispiel Maisstangen. Nachdem die Kolben abgeknabbert sind, kommen die Stämme dran. Ein echte Vergnügen, für den, der hinterher aufräumen darf. Aber sie haben ihren Spaß dabei und das ist, was zählt." Die drei Neuen hätten sich sehr gut in die Gruppe integriert. Insgesamt sei es eine sehr nette Bande.


Ein Grund für das Einschließen ist auch die Wirkung von blankem Eisen auf feuchte Haut. Frau Hein rief in Erinnerung, wie schnell die Haut anfriert und beim Abreißen Verletzungen entstehen. Kennt noch einer den Film "Dumm und Dümmer"? Die Volieren haben zwar einen beschichteten Maschendrahtzaun, die Stützen haben jedoch keinen Überzug. Der könnte wohl auch kaum den scharfen Schnäbeln lange widerstehen.

Das Ziel dieses Rundgangs sei, so Frau Hein, das Verständnis dafür zu wecken, dass im Winter einige Tierarten nicht zu sehen seien. Das Wohl der Tiere gehe nun mal vor.

Freitag, 13. September 2013

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Kinderzoo

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...", um mal mit Hannibal vom A-Team zu sprechen. Dank eines sehr netten Kollegen war es uns möglich das Wochenende für einen ausgiebigen Besuch im Tierpark Sababurg zu nutzen. Anlass war ein Mittelalterfest, aber im Grunde wollten wir den Park mal ohne Schnee sehen (Besuch im März).

Die Fahrt selbst war relativ ereignislos, wenn man von den üblichen Baustellen auf der A7 absieht.

 Ein dickes Lob dagegen an die Feuerwehr Hofgeismar: Durch deren Superorganisation brauchten wir - trotz Rekordbesuchs, wie wir später erfuhren - gerade mal 5 Minuten von der Straße bis zu unserem Parkplatz und weitere 10 Minuten vom Auto zum Eingang. Das ist echt Weltklasse!

Sämtliche Kassen waren besetzt und auch hier ging alles fix.

Unser erster Anlaufpunkt war das begehbare Känguru-Gehege. Die Wallabys hatten schon vor unserer Ankunft augenscheinlich genug von Futter und Streicheleinheiten abbekommen. Sie hielten sich diesmal mehr im Hintergrund.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 4

Nach der Rodung
Das Gehege der Humboldt-Pinguine
und Dampfschiff-Enten
Irgendwie kommen wir immer
rechtzeitig zur Mauser
Die Dampfschiff-Ente beäugt die
Nachbarn noch etwas misstrauisch
Wir kommen jetzt in einen Bereich, der sozusagen eine Nahtstelle zum Freizeitpark in Thüle bildet. Hier wurde über den Winter fleißig abgeholzt und gerodet. Die Anlage der Pinguine war immer nur sehr schwer einsehbar. Nun gibt es hier freien Blick auf das komplette Gehege bis zum Warmhaus. Die Humboldt-Pinguine haben Gesellschaft von Dampfschiff-Enten bekommen. Wir kennen diese Kombination bereits aus Bremerhaven. Hier wie da kommt so mehr Bewegung in die Truppe.

Zum Vergleich noch ein paar Impressionen aus der Vergangenheit.


Samstag, 4. Mai 2013

Besuch im Zoo Dortmund am 21. März 2013 - Teil 3

Weiterhin beeindruckte der Zoo mit seiner Artenvielfalt, leider nicht mit den Tieren selbst. Die Bewohner der Eulenvoliere mögen anscheinend keinen Schnee. Sie ist geschlossen.

Beim Betreten des Regenwaldhauses "Rumah hutan" dann wieder das große Problem: Die Kameralinse beschlägt und bleibt das auch ziemlich lange. Dabei bieten sich gerade jetzt so viele Motive, für die meine einfach Digicam einfach zu schwach ist. Der Besucherbereich ist im Stil eines Baumhauses gestaltet. Wir kamen gleich auf der zweiten Ebene (sozusagen im Geäst) herein. Und unsere Ankunft war nicht unbemerkt geblieben. Zwei Orangutans saßen gleich rechts auf einem Stamm. Von den indischen Flughunden, die frei in der Halle herumfliegen können, sehen wir aufgrund der Tageszeit nichts.

Etwas weiter hängt ein weiterer Affe am Gitter und lässt sich an den Fußsohlen kitzeln. Scheint im zu behagen. Noch können wir nicht so ganz unterscheiden, wer wer ist: "Walter" (ok, der ist klar), seine Frauen "Toba", "Suma", "Djamuna", "Tao" und die kleine „Eirina“ (eine von den Beiden auf dem Stamm?).

Weitere Bewohner sind zwei Schabrackentapire namens "Aria" und "Jinak". Bisher hatten wir in anderen Zoos Flachlandtapire kennen gelernt. Hier ist es nun erstmals die einzige asiatische Unterart.

Das mussten wir uns doch mal genauer ansehen. Daher ging es eine Wendeltreppe runter.

Sonntag, 28. April 2013

NaturZoo Rheine


NaturZoo RheineDer NaturZoo Rheine liegt idyllisch umgeben von Salinen und anderen Museumsgebäuden, die an Rheine als Stadt an der Salzstraße erinnern. 

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Für einen Zoo seiner Größe ist der Eintrittspreis mit 7,50 EUR/Erwachsene moderat. An bestimmten Wochentagen gelten Vergünstigungen.

Von der Autobahn aus ist der Zoo relativ leicht zu erreichen. Der großzügige Parkplatz ist kostenfrei. Hinweis für die Navi-Nutzer: Nicht die Salinenstraße, sondern "Weihbischof-d'Alhaus-Straße" eingeben.

Für die Fußgänger: Die Buslinie C12 fährt die Haltestelle Saline/Naturzoo ab Bustreff City an.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 5: Die erste "Grotte", Vogelwiese und die Waschbären

Der Eingang zur 1. "Grotte"
Am Montag extra noch einmal den Zoo besucht, damit ich weiß, wie es jetzt weitergeht.

Das "Untergeschoss" ist im Gegensatz zum oberen Teil wesentlich grüner und kleinteiliger.

Zum Spielen aufgelegt
Am Ende der Rampe kommt der Besucher zum Durchgang in eine Höhle. Ich nenne sie einfach mal die 1. "Grotte". Einerseits findet man hier Gelegenheit, sich über das internationale Projekt zur Rettung der Humboldt-Pinguine "Sphenisco e.V." zu informieren. Andererseits sind in die Felswände auch verschiedene Fossilien wie Ammoniten eingelassen.

Wieder bieten große Panoramascheiben Einblick in die Unterwasserwelt der Gehege.
Eines der vielen Panoramafenster

Auge in Auge mit dem Basstölpel
Jetzt im Winter sind die Pinguine scheinbar nicht so gestresst und zum Spielen aufgelegt. Jedenfalls überraschte mich einer von ihnen als er auf meine Hand reagierte.

Nicht so zum Baden aufgelegt waren die Bewohner der großen "Vogel-Wiese". An anderen Tagen kann man sich aber schon fragen, wer hier eigentlich wen beobachtet.


Freitag, 22. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 4

Die Panoramascheibe vermittelt einen schönen Eindruck der
Anlage
Nächste Station: Die Humboldt-Pinguine. Ca. 20 Tiere bevölkern zusammen mit Dampfschiff-Enten die wunderschöne Anlage.

Nikolaus schlüpfte mitten
im Winter
Vor einigen Jahren füllten die Frackträger die mediale "Saure-Gurken-Zeit" und haben daher sogar ihren Platz in einem Eintrag bei Wikipedia. Einige Männchen bevorzugen das eigene Geschlecht und lassen sich auch durch das Auffüllen des Bestands mit Weibchen nicht davon abbringen (Der Stern, 8.3.2006/11.2.2005). Ein Aufschrei ging durch die Republik und selbst Fernsehsender schickten ihre Teams vor Ort.