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Mittwoch, 1. Januar 2014

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Urwildpark

Endlich wieder genügend Muse für einen Ausflug in einem der erstaunlichsten Tierparks, die wir bisher besucht haben. Auf den ersten beiden Etappen waren die Dimensionen noch relativ im gewohnten Rahmen. Jetzt heißt es nicht mehr in Quadratmetern, sondern in Hektar denken. Hier wird den Tierarten viel Platz gelassen und einige meiner Zoo-Freunde kommentierten das dann so: "Da latscht man sich die Füße ab und sieht nichts." Das kann, wenn es schlecht läuft, tatsächlich passieren. Aber das kann doch in jedem Zoo ein guter Grund für einen weiteren Besuch sein, oder? Deshalb Wanderschuhe geschnürt und den Rucksack geschultert.

Von der Greifvogelwarte geht es also zum Urwildpark. Der Tierpark versucht hier unter anderem den ursprünglich im Reinhardtswald ansässigen Arten eine Chance zu geben. Es geht aber auch um den Erhalt von Wildformen unserer heutigen Haustiere und Rückzuchten.

Da wir die Mufflons bisher nicht in ihrem begehbaren Gehege besucht haben (entweder zu nass oder zuviel Schnee), war die derzeit einzige Sichtung noch von der Warte aus. Dort schauen sie aber durchaus neugierig herüber.

Samstag, 21. September 2013

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Greifvogelwarte

Aussicht auf die Flugshow vom Bus aus
Jetzt heißt es erstmal Bergsteigen über Wege mit groben Kies, also wenig geeignet für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. Die ca. 80 Meter Höhenunterschied (275 m - 355 m über NN) im gesamten Park werden hier noch einmal gekrönt durch den Anstieg zum Burgberg (315 m über NN).

Auf halber Höhe befinden sich die Sitze für die Vogelschau. Dort kann der Besucher erstmal durchschnaufen. Wer Glück hat, kann auch die Mufflons in der benachbarten Anlage beobachten.

Die Turmspitze der Sababurg von
der Greifvogelwarte
Wer aber die Adler, Falken, Bussarde und Eulen aus der Nähe sehen will, der muss sich noch weiter den Berg hinauf arbeiten.

Für den, der den Anstieg scheut, ist eine große runde Voliere am Fuß des Anstiegs ein Anlaufpunkt. Dort lebt eine Schneeeule.

Auf Höhe der Flugshow ist eine weitere Voliere, in der bis zu drei Wüstenbussarde, aka Harris Hawks, untergebracht sind. Die Bänder an den Füßen weisen darauf hin, dass sie auf ihren Einsatz in der Flugshow warten.

Freitag, 13. September 2013

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Kinderzoo

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...", um mal mit Hannibal vom A-Team zu sprechen. Dank eines sehr netten Kollegen war es uns möglich das Wochenende für einen ausgiebigen Besuch im Tierpark Sababurg zu nutzen. Anlass war ein Mittelalterfest, aber im Grunde wollten wir den Park mal ohne Schnee sehen (Besuch im März).

Die Fahrt selbst war relativ ereignislos, wenn man von den üblichen Baustellen auf der A7 absieht.

 Ein dickes Lob dagegen an die Feuerwehr Hofgeismar: Durch deren Superorganisation brauchten wir - trotz Rekordbesuchs, wie wir später erfuhren - gerade mal 5 Minuten von der Straße bis zu unserem Parkplatz und weitere 10 Minuten vom Auto zum Eingang. Das ist echt Weltklasse!

Sämtliche Kassen waren besetzt und auch hier ging alles fix.

Unser erster Anlaufpunkt war das begehbare Känguru-Gehege. Die Wallabys hatten schon vor unserer Ankunft augenscheinlich genug von Futter und Streicheleinheiten abbekommen. Sie hielten sich diesmal mehr im Hintergrund.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Besuch im Tierpark Sababurg am 22. März 2013


Nach einer Übernachtung im Bio-Hotel Grün in Gilserberg ging es als letzte Etappe unserer Frühlingsreise in den Reinhardswald zum Tierpark Sababurg. Mir war der Park unterhalb des Dornröschenschlosses nicht ganz unbekannt. Einerseits hatte ich einmal einen Bericht auf Vox in der Serie "Wildes Wohnzimmer" gesehen, wo es um kleine Waschbären ging. Andererseits hatte ein netter Kollege von der Flugshow geschwärmt. 

Der Park liegt im Weserbergland zwischen Kassel und der A7. Die Anfahrt ist von Hofgeismar und Hann. Münden auch mit dem Bus möglich. Kostenfreie Parkplätze stehen reichlich zur Verfügung. Der Park liegt wirklich mitten im Wald. Die Straße dorthin war schon ein Abenteuer für sich - aber landschaftlich wunderschön.


Die Eintrittspreise sind mit 7 EUR/Erw. erstaunlich niedrig. Dafür muss zwar die Rundfahrt mit dem gasbetriebenen Parkbus zusätzlich bezahlt werden (3 EUR), aber halt auch nur, wenn er fährt. Bei uns war dies aufgrund der Wetterlage - ein Glück, dass es irgendwann doch mal grün geworden ist - nicht möglich. Irgendwie auch fair, da wir nicht für etwas zahlen mussten, was wir überhaupt nicht nutzen konnten.

Was ich auch toll finde, ist der Parkführer. Dabei handelt es sich nicht um das übliche Buchformat, sondern um ein Ringbuch. Endlich mal keine gebrochenen Buchrücken oder Eselsohren - klasse. Der Preis geht mit 4,50 EUR auch in Ordnung.

Erste Äußerung meines Anderen im Park: "Haben die hier überhaupt Tiere?" Klar doch, allerdings mit viel Bewegungsfreiheit. Die ungefähr 700 Tiere in ca. 80 Arten haben insgesamt 130 (!) Hektar zur Verfügung (Zum Vergleich: Tierland Serengeti-Park Hodenhagen: 110 Hektar). Da ist der große Rundweg mal locker über 20 Kilometer lang. Laut Wikipedia liegt der Eingang bei 275 Metern über NN, der höchste Teil bei 355 m über NN. 

Insgesamt gibt es drei Schwerpunkte: Urwildpark, Haustierhof und Kinderzoo. Weitere wichtige Bestandteile sind das Wildpark-Museum, in dem man sich u. a. auf interaktive Weise den Problemen und Möglichkeiten von Erhaltszuchten nähern kann, und die Kultur- und Kirchenscheune.