Endlich wieder genügend Muse für einen Ausflug in einem der erstaunlichsten Tierparks, die wir bisher besucht haben. Auf den ersten beiden Etappen waren die Dimensionen noch relativ im gewohnten Rahmen. Jetzt heißt es nicht mehr in Quadratmetern, sondern in Hektar denken. Hier wird den Tierarten viel Platz gelassen und einige meiner Zoo-Freunde kommentierten das dann so: "Da latscht man sich die Füße ab und sieht nichts." Das kann, wenn es schlecht läuft, tatsächlich passieren. Aber das kann doch in jedem Zoo ein guter Grund für einen weiteren Besuch sein, oder? Deshalb Wanderschuhe geschnürt und den Rucksack geschultert.

Von der Greifvogelwarte geht es also zum
Urwildpark. Der Tierpark versucht hier unter anderem den ursprünglich im Reinhardtswald ansässigen Arten eine Chance zu geben. Es geht aber auch um den Erhalt von Wildformen unserer heutigen Haustiere und Rückzuchten.
Da wir die
Mufflons bisher nicht in ihrem begehbaren Gehege besucht haben (entweder zu nass oder zuviel Schnee), war die derzeit einzige Sichtung noch von der Warte aus. Dort schauen sie aber durchaus neugierig herüber.