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Samstag, 15. Oktober 2016

botanika: Wiedersehen mit Knuppy

Die alte Heimat der Gibbons
Die neue Heimat der Gibbons:
Die botanika im Rhododendronpark im
Bremer Stadtteil Schwachhausen
Ihre alte Heimat in Huchting, Zoo und Gartenfachgeschäft Vida, hat nun endgültig seine Pforten geschlossen, und es wurde Zeit nachzuschauen, wo die kleine Gibbon-Familie in der botanika untergekommen ist.

So machten wir uns an einem freien Tag auf nach Schwachhausen
und erwischten einen wirklich schönen Herbsttag, der anschließend noch zu einem kurzen Fotospaziergang durch den Rhododendron-Park genutzt wurde.

Im Eingangsbereich hat sich kaum etwas seit unserem letzten Besuch verändert. Das Gleiche gilt für den japanischen Garten und den Koi-Teich. Die Fische glauben immer noch, wir hätten Futter mit und fallen auf die locker geballte Faust rein.

Dann wies uns ein Schild den richtigen Weg zu des Rätsels Lösung: Knuppy und die drei Jahre jüngere Wody leben nun im Bereich, in dem früher die Sonderausstellungen z. B. zu Halloween stattfanden. Fast der gesamte Raum wird von dem aus Holz und Maschendraht bestehenden Gehege ausgefüllt. Weiter hinten können die Kleinen sogar in einen Außenbereich und frische Luft schnappen.


Montag, 4. Juli 2016

"Zoo" Vida Huchting - ein Nachruf

Eigentlich wollte ich euch schon früher einmal von einer ungewöhnlichen "tierischen" Einrichtung berichten. Und nun wird sie Ende Juli für immer geschlossen: Das Zoo- und Gartencenter Vida in Mittelhuchting/Bremen.

Schon am Eingang war erkennbar, dass es sich nicht um einen normalen Floristen handelte. Da die Eingeweihten häufig nur vorbei kamen, um die Tiere zu besuchen, wurde ein kleiner Eintritt von 3 EUR eingeführt, der anschließend mit einem Pflanzenkauf verrechnet werden konnte.

Bei unseren Besuchen hatten wir auch nur ein einziges Mal die Kamera dabei.

Sonntag, 20. September 2015

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.: Tag der offenen Tür, 12.09.2015

Nachdem mein Anderer im letzten Jahr die Gelegenheit hatte bei einem Tag der offenen Tür die Arbeit des "Papageienschutz-Centrum Bremen e. V." kennen zu lernen, klappte es für mich endlich auch.

Im Stadtteil Findorf, umgeben von Schrebergärten, ist durch die Unterstützung vieler Spender, aber auch der Artenschutzbehörde (Förderung läuft leider in diesem Jahr aus), aus einer alten Gärtnerei ein Art "Gnadenhof für Papageien" geworden.

Wie schon im letzten Jahr teilte sich die Führung (3 EUR/Erw.) in drei Teile auf. Den ersten Teil übernahm Herr Hans-Hermann Braune, der zunächst auf die Geschichte und Entstehung des Vereins einging. Wer die Lebensbedingungen von freilebenden Papageien mit den Haltungsbedingungen in Privathaushalten ansehe, sähe, mit welchen Qualen für die Tiere dies einher ginge. Auf jeden Fall sollten sie nie einzeln gehalten werden. Es sind Schwarmvögel, die den sozialen Kontakt untereinander brauchen. Ein sprechender Vogel (kommt nur in Einzelhaltung vor), der einen Artgenossen als Partner bekommt und in die Gruppe integriert wird, verliert diese Verhaltensweise und allerhöchstens in Stresssituationen rutscht ihnen noch ein Wort heraus, "dass dann allerdings kein Kompliment für den Vorbesitzer ist" (Zitat Hr. Braune).

Wer schon einen Papagei besitzt, findet hier Anleitungen, wie er für seinen Liebling den "Dschungel ins Haus" holen kann. Besonders muss auf eine schimmelfreie Umgebung geachtet werden, da die Luftsäcke der Vögel sehr empfindlich darauf reagieren.

Entsprechend karg ist der Quarantäne-Raum eingerichtet. Mangels Neuzugängen konnten wir uns ein bisschen umschauen. Sehr wichtig sind die im Raum hängenden Äste. Metallstangen schaden den Füßen und bieten ja auch keinen Anreiz zum Knabbern und Schnabel wetzen. Zusätzlich wurden pastellfarbene (Papageien lieben diese Töne) Bettbezüge in Streifen gerissen und zu langen Seilen verflochten. Das dient nicht nur zur Befestigung, sondern kann feucht auch die Raumluft regulieren. Dazu dient auch das große Betttuch, das vor der Außenwand hängt.

Freitag, 3. April 2015

Unsere Bilder des Jahres 2014 - Teil 4

Die zweite Jahreshälfte

Endlich! Zwischenzeitlich ist die Tastatur meines Laptops über den Jordan gegangen und mein Admin (mein Anderer) brauchte etwas Zeit, um eine Lösung zu finden. Dann noch endlich wieder soweit zur Ruhe kommen und jetzt also auf die letzte Runde des Jahresrückblicks. 

Juli

06.07. Naturzoo Rheine
09.07. Bürgerpark Bremen
18.07. Zoo am Meer, Bremerhaven
21.07. Tier- und Freizeitpark Thüle


Wieder einmal ließen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mein Anderer bekam sein Mittelalter-Fest und ich meinen Zoo. Zum Salinenfest in Rheine konnten die Besucher frei zwischen Zoo und Festwiese wechseln. Im Gegensatz zum Erstbesuch war die Pinguin-Anlage auch wirklich begehbar und den Lippen-Bären stand der Sinn nach Frischluft.











Sonntag, 19. Oktober 2014

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.

Wieder ein Termin, den mein Anderer für euch wahrgenommen hat:

Gestern veranstaltete das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. seinen letzten Besuchertag für dieses Jahr. Für mich war es, dank des guten Wetters, die ideale Chance, dem Verein einen Besuch abzustatten.

Dessen Anliegen ist es, dass die Anzahl der als Haus- und Zootiere gehaltenen Papageien nicht weiter ansteigen und dass Papageien, die bereits als Haus- oder Zootiere gehalten werden, möglichst naturnah leben sollen.

Mittwoch, 23. April 2014

Zoobesuche im März 2014

Ostern ist traditionell der Beginn der Zoosaison. Der milde Jahresanfang hatte hier zwar einiges vorgezogen, die Ferien sorgen allerdings immer für einen ersten Großansturm auf die Zoos und Tierparks. Der war in diesem Jahr in Bremerhaven noch stärker zu erwarten als sonst. Dem wollten wir ausweichen und setzten uns schon sehr viel früher in Bewegung.

Wenn dem Wetter nicht so ganz zu trauen ist, dann ist für uns der Bürgerpark ein guter Anlaufpunkt. Diesmal nutzte ich sogar eine Spätschicht, um davor die ersten Sonnenstrahlen für einen Besuch bei den kleinen Bentheimer Ferkeln im Tiergehege zu nutzen. Die arme Mutter hat da einen Wurf von 14 zu versorgen. (FB I, II, Flickr I,)

 

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Tiergehege im Bürgerpark nach "Christian"

Nachdem das Sturmtief "Christian" auch über Bremen getobt hat, haben wir uns gestern in den Bürgerpark aufgemacht. Wir wollten natürlich wissen, wie die Tiere das Unwetter überstanden haben.


Auf dem Weg dorthin sahen und hörten wir schon die Arbeiter beim Aufräumen. Insgesamt 15 Bäume hat es am Montag erwischt. Soweit nötig werden sie zersägt und geschreddert, teilweise werden sie aber auch im Gestrüpp gelassen, um hier Tieren als Unterschlupf zu dienen.

Soweit wir sehen konnten, ist am Tiergehege selbst kein Schaden entstanden. Nur einen alten Baum am Ende des Schafgeheges hat es mitteninzweigerissen. Die Skudden selbst hatten die Ruhe weg.

Ein Opfer von Sturm "Christian"
Skudde

Dienstag, 4. Juni 2013

Tiergehege im Bürgerpark, Bremen, am 2.06.2013

Selbst die Meerschweinchen
trauten sich raus
Endlich sieht es in Bremen nach Frühling aus. Die Sonne lacht uns  und daher ging es für uns am Sonntag raus in die Natur. Zunächst war eine Tierführung in der Botanika geplant. Doch der Parkplatz dort quoll über und so beschlossen wir einen Spaziergang im Bürgerpark. Da waren wir nicht die Einzigen. Selten habe ich das Tiergehege so gut besucht gesehen. Selbst auf den Kanälen stauten sich die Ruderboote an einigen Stellen.

Freitag, 30. November 2012

Tiergehege, Bürgerpark Bremen


Plan des Tiergeheges
Karte des Bürgerparks

Bremen kann zwar keinen Zoo auf seinem Stadtgebiet vorweisen, doch immerhin ein Tiergehege eingebettet in den Bürgerpark. Dessen Geschichte reicht bis ins Jahr 1870 zurück. Damals zog eine Herde von Rentieren in ein Gehege ein, das durch seinen Beobachtungsturm bald den Namen "Belvedere" erhielt. Diese Tiere waren ein Geschenk eines reichen Bremer Kaufmanns, dessen Beispiel weitere Kaufleute folgten. So waren zeitweise sogar Gabel-Antilopen zu bestaunen.

Das erste Wildhüter-Haus, das Schweizer Haus, entstand 1874.

Die Meierei (erbaut 1881)
An seinen heutigen Standort inmitten des Parks zog das Gehege 1884. Bei dem Aushub der Wasserzüge des Parks war eine Anhöhe im Schatten alten Bäume entstanden. Gatter und reetgedeckte Gebäude müssen einen harmonischen Eindruck gemacht haben. 

Das Gehege von Hubert,
Mathilde und Barbara,
den bunten Bentheimer
Schweinen
Seit 1883 hatte es Konkurrenz durch die benachbarte Meierei bekommen, die Kängurus, Affen und exotische Vögel als zusätzliche Attraktion für seine Besucher angeschafft hatte.

Immer wieder rettete die Großzügigkeit Bremer Bürger den Park und sein Tiergehege vor dem Untergang. Dies gilt vor allem für die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Der gesamte Bestand war verschwunden und die Gebäude verfallen. Aus der Zeit des Wiederanfangs gibt es Bürger, die sich noch an das Dromedar Bobby erinnern.

Zwerg-Zebu-Kalb
Ein solcher Exot hat jedoch keinen Platz mehr im heutigen Konzept des Bürgerparkvereins, der sich auch um den Unterhalt des Tiergeheges sorgt. Alle Bewohner entstammen der gleichen Klimazone und es wird ein besonderes Augenmerk auf alte Haustierrassen, wie dem bunten Bentheimer Schwein oder der Leine-Gans, gelegt.

Die Tiere sind tagsüber draußen und können immer besucht werden. Das Tiergehege ist für jeden frei zugänglich und selbstverständlich können auch Hunde an der Leine geführt werden. Nach schlechten Erfahrungen ist leider das Füttern der Tiere nicht mehr erlaubt und das Streicheln durch die hohen Zäune nicht möglich.

Das Gehege ist rein durch Spenden finanziert (Spendenkonto 109 99 93, Sparkasse Bremen, BLZ 290 501 01). 
Eigentlich besuchen wir das Gehege viel zu selten. Selbst an trüben Tagen, wie jetzt im November, hat man hier immer ein schönes Ziel für einen Spaziergang. (Bilder)

Vom Parkplatz der Waldbühne läuft man ca. 30 Min. Wer nicht so weit gehen will, kann auch direkt an der Meierei parken. Dann sind es nur ca. 5 Min.  

Der Bürgerpark ist relativ zentral in der Stadt gelegen und kann mit mehreren Buslinien angefahren werden.