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Freitag, 3. April 2015

Unsere Bilder des Jahres 2014 - Teil 4

Die zweite Jahreshälfte

Endlich! Zwischenzeitlich ist die Tastatur meines Laptops über den Jordan gegangen und mein Admin (mein Anderer) brauchte etwas Zeit, um eine Lösung zu finden. Dann noch endlich wieder soweit zur Ruhe kommen und jetzt also auf die letzte Runde des Jahresrückblicks. 

Juli

06.07. Naturzoo Rheine
09.07. Bürgerpark Bremen
18.07. Zoo am Meer, Bremerhaven
21.07. Tier- und Freizeitpark Thüle


Wieder einmal ließen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mein Anderer bekam sein Mittelalter-Fest und ich meinen Zoo. Zum Salinenfest in Rheine konnten die Besucher frei zwischen Zoo und Festwiese wechseln. Im Gegensatz zum Erstbesuch war die Pinguin-Anlage auch wirklich begehbar und den Lippen-Bären stand der Sinn nach Frischluft.











Sonntag, 11. Januar 2015

Unsere Bilder des Jahres 2014 - Teil 1

Jetzt bin ich also auch dran mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gekommen. Eins vorweg: Es war völlig anders als ich es erwartet hatte.

Einen großen Raum nahm natürlich die kleine Lale im Zoo am Meer, Bremerhaven, ein. In Rekordzeit hat sie unser Herz erobert und seitdem auch nicht mehr losgelassen. Es ist jedes Mal ein Riesenvergnügen, ihr und ihrer Mutter Valeska beim Spielen zuzusehen. Gleichzeitig haben wir uns über das Mutterglück der Seebärin Poca gefreut, das Aquarium sich weiterentwickeln sehen und und und. Ein Highlight sind die Tierpfleger, die engagiert und offen ihrer Arbeit nachgehen und auch blöde Fragen mit Engelsgeduld beantworten. Dieser Zoo ist einfach me(h/e)r! Und die Jahreskarte wird demnächst verlängert!

Wir wollen schließlich wissen, wie es u. a. mit Becks, Poca und Nelson weitergeht. Die beliebte Seebärin überraschte im Mai alle (incl. Tierpfleger) als sie mitten auf der Anlage ihr erstes Baby zur Welt brachte.
Nelson war die Überraschung des Jahres: Seebärin Poca wurde
im Mai erstmals Mutter - und keiner hatte gemerkt,
dass sie schwanger war.
Mehrfach haben wir auch die Jahreskarte des Erlebniszoos Hannover genutzt. Unter anderem trafen wir uns dort mit Menschen, die sich als Freunde herausstellten. Das Konzept von verschiedenen Erlebniswelten ging für uns auf, die einzelnen Persönlichkeiten blieben bis auf wenige Ausnahmen aber mehr im Hintergrund.

Sonntag, 21. September 2014

Erlebniszoo Hannover: Royaler Nachwuchs am Sambesi

Da übt jemand für den
"König der Löwen"
Geschichtlich gesehen ist Hannover mit dem englischen Herrscherhaus verbunden und theoretisch könnte auch einer der Welfen heute noch Staatsoberhaupt im Inselreich werden. Doch am letzten Sonntag stand uns der Sinn nach anderen Hoheiten: Die Löwen im Erlebniszoo Hannover haben Nachwuchs!

Binta mit einem ihrer Kleinen, 14.09.14
Gleich drei kleine Fellknäuel brachte Löwin Binta (*2008 in Rabat) am 1. Juli zur Welt. Es sind ein Kater und zwei Katzen, die seit kurzem auch stundenweise auf der Außenanlage herumtollen können. Morgens zwischen 9.30 - 10 Uhr und nachmittags zwischen 15 - 16 Uhr drängen sich besonders am Wochenende die Besucher vor der Löwenschlucht, um einen Blick auf das muntere Trio zu erhaschen.

Das Trio enttäuschte dann auch nicht die Erwartungen und es gab so manches "Ach, wie süß" und "Oh, wie goldig" - schließe mich davon auch nicht aus.



Donnerstag, 24. April 2014

Palmsonntag im Erlebnis-Zoo Hannover

Zora, das verbliebene Weibchen
Weiter ging es am Palmsonntag mit einem Abstecher nach Hannover. Dort hatte die Saison schon begonnen und bei dem schönen Wetter waren auch die Menschenaffen auf ihren Freianlagen - bis auf die Orang-Utans, die ja leider ohne Miri (verstorben am 4.4.14) und ihr Söhnchen Yenko auskommen müssen. Die kleine Waise hat aber im Zoo Dortmund eine liebevolle Adoptivmutter gefunden. Ich drücke den Beiden ganz fest die Daumen!


Die Orang Männer Jambi und Kajan hatten beschlossen an diesem Tag frei zu machen. Der eine versteckte sich in einer Hängematte (Jambi), der andere fläzte als roter Fellhaufen im Nachbarkäfig vor dem Ausgang.

In Kibongo machte Schimpansen-Chef Max den Eindruck, als ob er über die Welt und ihre Irrwege philosophieren würde. Ein echter Charakterkopf!

Seine Artgenossen stand der Sinn da mehr nach anderen Dingen. (FB, Flickr)

Sonntag, 30. März 2014

Erlebniszoo Hannover: Nachwuchs im Dschungelpalast

In Hannover ist es immer nur ein Katzensprung von einem Kontinent zum nächsten. Bei dieser Station wollte der eigentliche Star nicht so ganz und verzog sich lieber in den hinteren Teil seiner Anlage. Nikolai, der Vater der fröhlichen Rüsselbande, die zu dem Zeitpunkt unseres Besuchs noch auf Nummer 5 wartete, hatte keine Lust auf Fotos.

An passenden Motiven herrscht ja auch kein Mangel. Innerhalb der letzten Monate bekam bekanntlich der Storch Schwerarbeiter-Zulage:
  • Amithi, weiblich, geboren am 24.12.2012 im Zoo Hannover (Mutter: Farina), eine Schwester von Nuka
  • Malay, weiblich, geboren am 13.03.2013 im Zoo Hannover (Mutter: Khaing Hnin Hnin), Khaing Hnin Hnins insgesamt fünfter Nachwuchs (innerhalb von zehn Jahren)
  • Sitara, weiblich, geboren am 27.10.2013 im Zoo Hannover (Mutter: Sayang ), Schwester des ersten Kalbes Nikolais in Hannover, Saphira
  • noch namenloses Bullkalb, geboren am 31.12.2013 im Zoo Hannover (Mutter: Manari), Halbbruder von Califa und Bruder von Dinkar
  • noch namenloses Kuhkalb, geboren am 17.03.2014 im Zoo Hannover (Mutter: Califa), Schwester von Felix.
(Quelle: EleWiki)

Mittwoch, 26. März 2014

Erlebniszoo Hannover: Kleine Sonnenscheinchen namens DAVU und Schorse jun.

Manchmal haben wir echt Glück: Bei den ganzen Meldungen, die ich so auf Facebook poste, hatte ich bei Hannover etwas den Überblick verloren.

Schorse sen.
Im Kopf hatte ich allerdings, dass der Giraffenbulle Schorse, der uns früher so beeindruckt hatte, leider im letzten Jahr über die Regenbogen-Brücke gegangen ist.

Die Freude war groß, als sein letztes Kind im Dezember '13 (ein kleiner Bulle) auf den Namen "Schorse junior" getauft wurde. Dank des schönen Wetters hielten wir natürlich auf der Afrika-Savanne von Sambesi nach ihm Ausschau.

Freitag, 21. März 2014

Erlebnis-Zoo Hannover: Urwaldhaus und Kibongo


Besonders neugierig war ich bei unserem ersten Besuch in diesem Jahr in Hannover auf die Umgestaltung des Urwaldhauses und des Kibongo-Landes. Nach dem Ausbruch der Schimpansen-Bande um den alten Max war dieses Haus bei unserem letzten Besuch noch geschlossen gewesen.

Außerdem sind neue Bewohner hinzugekommen: 2012 kam ein kleines Gorilla-Mädchen namens Mayumi zur Welt. 2013 dann der Paukenschlag: Nach 31 Jahren wurde erstmals wieder ein kleiner Orang Utan geboren. Yenko ist seitdem der ungekrönte Star des Affenhauses und der Augapfel seiner Mutter Miri. Das bekamen wir auch sofort mit, drängte sich neben den Besuchern doch sogar ein Reporter vom NDR mit einem Pfleger vor der großen Gehegescheibe.



Dienstag, 11. Dezember 2012

Hannover: Urwaldhaus wiedereröffnet

Gute Nachricht aus dem Erlebniszoo Hannover: Das seit Monaten geschlossene Urwaldhaus ist wieder für die Besucher geöffnet. Nach einer umfassenden Überprüfung können Gorilla, Orang Utan und Co. wieder im beheizten Bereich beobachtet werden. (NDR-Bericht)

Die Schließung erfolgte im Sommer nach dem spektakulären Ausbruch der Schimpansen um Anführer Max. Dieser Teil der "Affen-Bande" wird vorerst noch hinter den Kulissen bleiben.
Auch die Gorillas freuen sich auf Besuch im Urwaldhaus

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Sambesi

Auf zur Löwenschlucht und den Berberlöwen. Damit betraten wir die letzte Themenwelt „Sambesi“.  Kurz vor der Fütterung drängten sich viele Besucher um die Durchblicke mit und ohne Glas auf das Gehege. 

       


Uns war es etwas zu voll und daher – weiter zur Afrika-Savanne. Hier tummeln sich Giraffen, Springböcke und Blessböcke. Von der Safari-Lounge hat man den besten Blick und wir hatten besonders Glück. Der Giraffenbulle Schorse knabberte auf Armeslänge am Heu und lieferte hübsche Schnappschüsse. 

   

Die Region Sambesi ist bestückt mit Gnus, Elenantilopen, Impalas, Thomsongazellen, Berg- und Steppenzebras. In eigenen Gehegen leben Spitzmaulnashörner, Erdmännchen und Stachelschweine. Eine weitere afrikanische Klimazone repräsentiert Timbuktu mit Dorcas, Addax und Somalia-Wildeseln. Hier beteiligt sich der Zoo Hannover intensiv mit Auswilderungs-Projekten in der Wüste Sahara.

    


Wer nicht gerade im Spätherbst und Winter den Zoo besucht, sollte die Bootsfahrt auf dem Sambesi nicht verpassen. In gemütlicher Geschwindigkeit gleiten die Schiffchen vorbei an Nimmersatt, Kronenkranich, Flusspferden, Flamingos, Kormorane, Savanne und Wüste. Zum Abschluss hat man auch die Nashörner noch einmal auf Augenhöhe. Da der Andrang sehr groß ist (Schilder geben an, wo mit welcher Wartezeit zu rechnen ist), werden die Besucher gebeten, diesen Service nur einmal zu nutzen. 

    

Jetzt knurrt der Magen aber unüberhörbar. Da trifft es sich gut, dass gleich nebenan das Café Kifaru zum Einkehren mit toller Aussicht einlädt. Auf den ersten Blick ist die Auswahl etwas beschränkt, doch bei den verschiedenen afrikanischen Spezialitäten findet jeder etwas. Wir entschieden uns für ein Baguette mit Chicken-Curry und Ananas bzw. einen Riesen-Burger Marke XXL, dessen Beilagen selbst an einem Buffet zusammengestellt werden kann. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.



Rundum satt, machten wir uns auf die letzte Etappe des Tages. Über eine Brücke führt der Weg zur Showarena. An diesem Tag waren leider keine Vorstellungen mehr – unser Zeitmanagement war nicht das Beste. Regelmäßig sind hier Nasenbär, Seelöwe & Co. die Stars.

Trotzdem lohnte sich der Weg, denn hier befindet sich auch das Schulungszentrum für die Mendes-Antilopen . Auf der früheren Anlage der Kängurus und Wombats grasen heute weitere Addax-Antilopen. Etwas weiter blicken kleine Kudus, Rotducker, Nyalas, Dik Diks und Pferdeantilopen irritiert hoch. Auf ihren schlichten Anlagen der 70er Jahre werden sie scheinbar nur noch selten in ihrer Ruhe gestört. Für uns eine angenehme Oase in dem ganzen Trubel. Optischer Schwachpunkt ist der Betriebshof, der nur mit einem bemüht witzigem Bauzaun abgesperrt ist.

    

Wieder zurück über die Brücke und am Sambesi vorbei, erwarten uns bei den Flusspferden buchstäblich trübe Aussichten. Die Umwälzfilter sind ausgefallen und so sieht man von den mächtigen Tieren nur Nasen, Augen und Ohren aus dem Wasser ragen. 


Einen wirklich witzigen Schlusspunkt setzt das begehbare Gehege der rosa Pelikane. Einer der mächtigen Vögel spielt den Torwächter und wackelt neben uns den Weg am Wasser entlang. Er lässt sich sogar streicheln. Man sollte es jedoch nicht übertreiben, denn die großen Schnäbel haben scharfe Spitzen. Nicht umsonst dürfen Kleinkinder unter 5 Jahre nur auf dem Arm der Eltern hier durch.


Den ganzen Tag über hatte es schon gedroht, nun setzte eine wahre Sintflut unserem Ausflug für diesmal ein Ende. Doch es wird bestimmt ein Wiedersehen geben.