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Mittwoch, 11. Juni 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 1. Station Zoo Krefeld (2)

Und weiter geht es mit Krefeld: Die Fütterung im Gorilla-Garten wollten wir nicht verpassen. Über Freunde hatte ich einige Bilder vom "Seiltänzer" Kidogo gesehen. Der junge Silberrücken hat sich mit seinem Kunststück schon internationalen Ruhm erworben. Leider war das an diesem Tag nicht zu erwarten, weil es schlicht zu kalt war. Es überraschte uns daher nicht, dass die Affen in ihrem Haus waren.

Der Gorilla-Garten wurde erst 2010 errichtet.Am 21.09.2010 erfolgte der Spatenstich für das neue Haus, In einer kleinen Hütte in der Nähe kann man sich über diese Baumaßnahme informieren.

Für mich als Laien sieht die Planung und die Gestaltung sehr gelungen aus. Dank großer Fenster von 2 Seiten lassen sich die Affen in ihrem Haus sehr gut beobachten. Gleichzeitig haben sie genug Möglichkeiten sich hinter Trennwänden und Inventar zu verstecken.

Dienstag, 3. Juni 2014

Schreckliche Nachricht aus dem Regenwaldhaus im Zoo Dortmund

Das Regenwaldhaus in Dortmund
Yenko, im Februar noch in Hannover
Erst vor zwei Wochen waren wir in Dortmund und freuten uns, dass es dem kleinen Yenko mit seiner "Adoptivmutter" Toba so gut geht. Munter turnte er unter ihrer Aufsicht das Stahlgitter rauf und runter oder kuschelte sich in ihre Arme.

Miri
Zur Erinnerung: Yenko ist der erste Orang Utan, der in Hannover nach 31 Jahren am 09. Juni 2013 zur Welt kam. Die Freude und das Rätselraten waren groß, wer denn nun der Vater ist. Nach umfangreichen Tests stand Jambi als Erzeuger fest.

Im Februar erlebten wir den kleinen munteren Struwelpeter, wie er seine Kletterkünste in schwindelnder Höhe erprobte.

Am 4.4.14 dann die erste Tragödie: Seine Mutter Miri starb infolge einer vereiterten Gebärmutter.

Donnerstag, 24. April 2014

Palmsonntag im Erlebnis-Zoo Hannover

Zora, das verbliebene Weibchen
Weiter ging es am Palmsonntag mit einem Abstecher nach Hannover. Dort hatte die Saison schon begonnen und bei dem schönen Wetter waren auch die Menschenaffen auf ihren Freianlagen - bis auf die Orang-Utans, die ja leider ohne Miri (verstorben am 4.4.14) und ihr Söhnchen Yenko auskommen müssen. Die kleine Waise hat aber im Zoo Dortmund eine liebevolle Adoptivmutter gefunden. Ich drücke den Beiden ganz fest die Daumen!


Die Orang Männer Jambi und Kajan hatten beschlossen an diesem Tag frei zu machen. Der eine versteckte sich in einer Hängematte (Jambi), der andere fläzte als roter Fellhaufen im Nachbarkäfig vor dem Ausgang.

In Kibongo machte Schimpansen-Chef Max den Eindruck, als ob er über die Welt und ihre Irrwege philosophieren würde. Ein echter Charakterkopf!

Seine Artgenossen stand der Sinn da mehr nach anderen Dingen. (FB, Flickr)

Freitag, 21. März 2014

Erlebnis-Zoo Hannover: Urwaldhaus und Kibongo


Besonders neugierig war ich bei unserem ersten Besuch in diesem Jahr in Hannover auf die Umgestaltung des Urwaldhauses und des Kibongo-Landes. Nach dem Ausbruch der Schimpansen-Bande um den alten Max war dieses Haus bei unserem letzten Besuch noch geschlossen gewesen.

Außerdem sind neue Bewohner hinzugekommen: 2012 kam ein kleines Gorilla-Mädchen namens Mayumi zur Welt. 2013 dann der Paukenschlag: Nach 31 Jahren wurde erstmals wieder ein kleiner Orang Utan geboren. Yenko ist seitdem der ungekrönte Star des Affenhauses und der Augapfel seiner Mutter Miri. Das bekamen wir auch sofort mit, drängte sich neben den Besuchern doch sogar ein Reporter vom NDR mit einem Pfleger vor der großen Gehegescheibe.



Samstag, 4. Mai 2013

Besuch im Zoo Dortmund am 21. März 2013 - Teil 3

Weiterhin beeindruckte der Zoo mit seiner Artenvielfalt, leider nicht mit den Tieren selbst. Die Bewohner der Eulenvoliere mögen anscheinend keinen Schnee. Sie ist geschlossen.

Beim Betreten des Regenwaldhauses "Rumah hutan" dann wieder das große Problem: Die Kameralinse beschlägt und bleibt das auch ziemlich lange. Dabei bieten sich gerade jetzt so viele Motive, für die meine einfach Digicam einfach zu schwach ist. Der Besucherbereich ist im Stil eines Baumhauses gestaltet. Wir kamen gleich auf der zweiten Ebene (sozusagen im Geäst) herein. Und unsere Ankunft war nicht unbemerkt geblieben. Zwei Orangutans saßen gleich rechts auf einem Stamm. Von den indischen Flughunden, die frei in der Halle herumfliegen können, sehen wir aufgrund der Tageszeit nichts.

Etwas weiter hängt ein weiterer Affe am Gitter und lässt sich an den Fußsohlen kitzeln. Scheint im zu behagen. Noch können wir nicht so ganz unterscheiden, wer wer ist: "Walter" (ok, der ist klar), seine Frauen "Toba", "Suma", "Djamuna", "Tao" und die kleine „Eirina“ (eine von den Beiden auf dem Stamm?).

Weitere Bewohner sind zwei Schabrackentapire namens "Aria" und "Jinak". Bisher hatten wir in anderen Zoos Flachlandtapire kennen gelernt. Hier ist es nun erstmals die einzige asiatische Unterart.

Das mussten wir uns doch mal genauer ansehen. Daher ging es eine Wendeltreppe runter.