Posts mit dem Label Schimpansen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schimpansen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. April 2015

Zoo Magdeburg

Syrischer Tigeriltis
Schon mal einen syrischen Tigeriltis gesehen oder von einer Dunkelkusimanse gehört? Nein? Neuguinea-Filander? Nein? Dann ab nach Magdeburg. Dort lockt nicht nur ein kleines Spitzmaulnashörnchen, das kürzlich live vor den Kameras von SternTV auf die Welt gekommen ist, sondern viele Arten, die wir zumindest bisher in sonst keinem anderen Zoo gesehen haben.

Makibo ist der neueste Star
Anfahrt: Es ist immer wieder erstaunlich, wie unser Gehirn tickt. Bei Magdeburg dachte ich immer, wie schön es wäre, dort mal bummeln zu können. Wenn die Stadt nur nicht soweit von Bremen weg wäre... Pustekuchen! Ein Blick in den Navi und erstaunt festgestellt, dass es nur 2,25 Stunden Fahrtzeit sind bis zum Zoo. Auf der A2 über Braunschweig, Wolfsburg und Helmstedt (Gedenkstätte Marienborn) kamen wir am Freitag zügig voran. Dank Baustelle "Am Vogelsang" wurde es etwas holprig, aber alles easy.

Da der Zoo mitten in der Stadt liegt, ist er auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Der Parkplatz ist neu angelegt und gebührenpflichtig. Die Karten erhält der Besucher an der Zookasse oder im Zooshop.

Der Eingang, die Zoo-Welle
Ein kurzer Fußweg (derzeit durch die Baustelle) führt zum Eingang, der "Zoo-Welle", der dem Park selbst etwas vorgelagert ist. Hier wurde schon für die Zukunft weit mehr Platz eingeplant, als noch bei seiner Gründung vor über 60 Jahren. Daher sind die Erdmännchen erst einmal die einzigen Bewohner, die der Besucher zu sehen bekommt. Als Tierfreund sind diese noch nicht genutzten Flächen aber eine Einladung für weitere Besuche.

Freitag, 23. Mai 2014

Muttertag im Zoo am Meer

Ok, schon wieder früh aufstehen. Lale hat ihren ersten Schwimmunterricht bekommen. Das müssen wir uns ansehen. Muttertag waren wir ja sowieso in dieser Richtung unterwegs und vielleicht hatten wir ja Glück und erwischten sie im Wasser. Um es vorweg zu nehmen: Bei dem norddeutschen Schietwetter wäre ich auch nicht baden gegangen. Trotzdem hat sich der Abstecher gelohnt. Es gibt da ja immer etwas zu entdecken.

Meine Güte, ist die Kleine inzwischen schon groß geworden. Und immer noch neugierig. Diesmal musste ein Ast genau unter die Lupe genommen werden. Sie nahm ihn in den Arm, kaute darauf rum (bekommt sie etwa schon Zähne?) und auch sonst spiele sie Hans Dampf in allen Gassen. Valeska behielt uns und ihre Tochter dabei immer scharf im Auge.


Donnerstag, 24. April 2014

Palmsonntag im Erlebnis-Zoo Hannover

Zora, das verbliebene Weibchen
Weiter ging es am Palmsonntag mit einem Abstecher nach Hannover. Dort hatte die Saison schon begonnen und bei dem schönen Wetter waren auch die Menschenaffen auf ihren Freianlagen - bis auf die Orang-Utans, die ja leider ohne Miri (verstorben am 4.4.14) und ihr Söhnchen Yenko auskommen müssen. Die kleine Waise hat aber im Zoo Dortmund eine liebevolle Adoptivmutter gefunden. Ich drücke den Beiden ganz fest die Daumen!


Die Orang Männer Jambi und Kajan hatten beschlossen an diesem Tag frei zu machen. Der eine versteckte sich in einer Hängematte (Jambi), der andere fläzte als roter Fellhaufen im Nachbarkäfig vor dem Ausgang.

In Kibongo machte Schimpansen-Chef Max den Eindruck, als ob er über die Welt und ihre Irrwege philosophieren würde. Ein echter Charakterkopf!

Seine Artgenossen stand der Sinn da mehr nach anderen Dingen. (FB, Flickr)

Freitag, 21. März 2014

Erlebnis-Zoo Hannover: Urwaldhaus und Kibongo


Besonders neugierig war ich bei unserem ersten Besuch in diesem Jahr in Hannover auf die Umgestaltung des Urwaldhauses und des Kibongo-Landes. Nach dem Ausbruch der Schimpansen-Bande um den alten Max war dieses Haus bei unserem letzten Besuch noch geschlossen gewesen.

Außerdem sind neue Bewohner hinzugekommen: 2012 kam ein kleines Gorilla-Mädchen namens Mayumi zur Welt. 2013 dann der Paukenschlag: Nach 31 Jahren wurde erstmals wieder ein kleiner Orang Utan geboren. Yenko ist seitdem der ungekrönte Star des Affenhauses und der Augapfel seiner Mutter Miri. Das bekamen wir auch sofort mit, drängte sich neben den Besuchern doch sogar ein Reporter vom NDR mit einem Pfleger vor der großen Gehegescheibe.



Montag, 28. Oktober 2013

Zoo Osnabrück: Takamanda

Kinder, wie die Zeit vergeht: Bei einem der ersten Besuche im Zoo Osnabrück erfuhren wir erstaunt von den Plänen für die neue Afrika-Anlage "Takamanda" (benannt nach einem Nationalpark in Kamerun). Groß wurde berichtet von einem afrikanischen Dorf, das als Spielplatz dienen sollte, und der schönen neuen Schimpansen-Anlage. Das war noch zu Zeiten als ein gewisser Christian Wulff aus Osnabrück niedersächsischer Ministerpräsident war. Er setzte sich für das Projekt ein und besorgte auch 5 Mio. Euro aus dem europäischen Fördertopf. Insgesamt kostete das Projekt 10 Mio. Euro. Ziel war es eine Savannenlandschaft zu schaffen, die nach dem Motto von Carl Hagenbeck, ohne sichtbare Gräben und Zäune auskommt.

Käme Planung von Ahnung,
sie schriebe sich anders
Die Realität sieht anders aus
Die Eröffnung der 5,5 Hektar großen Erweiterung wurde am 19. Juni 2010 gefeiert. Schon damals scheint aufgefallen zu sein, dass die Takamanda im Gegensatz zum Rest des Zoos ziemlich kahl aussieht (was ja nicht unbedingt einer Savanne widerspricht). Auf der "Gedenktafel" ist jedenfalls das Versprechen zu lesen, dass in den nächsten Jahren weitere Bäume gepflanzt werden. Bisher haben diese Bemühungen aber noch keinen sichtbaren Erfolg gezeitigt. Im Sommer ist dieser Bereich eine wahre Hitzehölle und die Besucher dürfen nicht nach 17 Uhr dort hingehen, denn dann sind alle Erfrischungsgelegenheiten geschlossen. Dann bleiben nur die Wasserhähne in den Toiletten, um sich etwas abzukühlen.

Dienstag, 12. Februar 2013

Zoo am Meer - Rundgang Teil 1

Hat man erst einmal einen Parkplatz gefunden - leider sind in der Umgebung die kostenlosen sehr rar - könnte für den erstmaligen Besucher der Eingang etwas abschreckend wirken. Doch keine Bange - im Zoo selbst ist von dem roten blankpolierten Granit nichts mehr zu sehen.
Bisher war auch an Tagen mit großem Ansturm der Kassenbereich sehr gut organisiert und die Warteschlangen daher kurz.

Gleich rechts wartet dann schon der erste Anlaufpunkt: Die Zooschule.

In verschiedenen Angeboten können Schüler einiges über die Evolution erfahren und Kontakt mit Tieren aufnehmen. Darunter gehören auch das Fischers Chamäleon, die Madagaskar-Taggeckos und die Pythons, die sich in den beiden Vitrinen rechts vom Eingang befinden.


An der Wand sind in einer weiteren großen Vitrine mehrere Schädel von Eisbären, Robbenarten, Delfinen und Anderem zu finden - schon ein bisschen gruselig.