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Dienstag, 26. April 2016

Zoo am Meer Bremerhaven: Hallo Lili!

Das ging jetzt aber wirklich schneller als alle erwartet haben. Erst im Juni '15 verabschiedeten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge Lale in Richtung Emmen. Der erste Eisbärennachwuchs nach all den Jahren war uns richtig ans Herz gewachsen.

Wer Valeska an diesem Tag beobachtete, dachte sich wohl, dass die Chancen für eine Geschwisterchen in ca. 1 1/2 Jahren sehr gut standen.

Doch was für eine Überraschung: Solange hielten sich Lloyd und Valeska nicht auf und schon an Silvester hieß es wieder: "Leise bitte! Baby will schlafen!"



Schon am 21.12.2015 hatte der Zoo die Geburt eines weiteren Eisbärenbabys gemeldet und konnte sogar ein Video davon posten.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Mach's gut: Lale ist ausgezogen

Am Sonntag schmissen Bremerhaven und der Zoo am Meer noch eine große Farewell-Party für Lale. Heute Morgen war es dann soweit: Mutter und Kind wurden betäubt, um ohne Risiko getrennt zu werden. Anschließend wurde Lale in den Transportkäfig gelegt und wieder geweckt.

Aus dem tapsigen Fellknäuel ist eine junge Dame mit stolzen 190 kg Lebendgewicht geworden, die nun die große weite Welt erkunden soll. Der Knochenbruch ist augenscheinlich bestens verheilt und Valeska ist zunehmend genervt gewesen von ihrer kleinen Diva. Bevor es also zu Kämpfen zwischen den beiden kommt, war ein Auszug unvermeidlich. Auch flauschige Kinder werden irgendwann groß.

Die erste Mitbewohnerin in der neuen Eisbärinnen-WG im Dierenpark Emmen ist schon gefunden. Noortje aus Miertlo wird heute auch im Dierenpark einziehen. Wenn im Herbst der neue Wildland-Zoo in Emmen fertig ist, wird aus dem Duo mit Nela aus München und einer weiteren Bärin aus Dänemark ein Quartett, das die Pubertät miteinander verbringt. Erst in ein paar Jahren entscheidet sich dann, wo sie letztendlich leben wird.

Wir waren sogar schon einmal vorab dort und haben das Übergangsquartier im "alten" Zoo gesehen. Damals wohnte noch ein einzelner Brillenbär dort, der aber wohl schon ausgezogen ist. Übereinstimmende Meinung aller Facebook-Freunde: Die Anlage sieht garantiert nicht mehr lange so aus. Lale wird da schnell ihre Vorstellung von Ordnung umsetzen, wenn sie sich erstmal an die andere Umgebung gewöhnt hat. Sie braucht ja Platz zum Ballspielen.


Der genaue Tag des Umzugs wurde nicht verraten, um alles in Ruhe und ohne Hektik ablaufen zu lassen.

Die Fans sollten jedoch am Sonntag Gelegenheit bekommen, Tschüss zu sagen.

Und dafür wurde ordentlich aufgefahren:

Infostände, Souvenirs zum Kaufen und Selbermachen, Kinderschminken und leckere Muffins. Sogar ein Album lag aus, in dem man seinen ganz persönlichen Gruß hinterlassen konnte. Eine richtig schöne runde Party!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren! Ihr habt einen tollen Job gemacht!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Zoo am Meer: Happy Birthday, Lale!


Auch wenn sie ausgerechnet heute im Stall bleiben muss, so wollen wir "unserem" Eisbärenkind Lale umso herzlicher zum 1. Geburtstag gratulieren. Ist es wirklich erst knapp ein Jahr her, dass der Zoo ihre Geburt bekanntgab, verbunden mit der Bitte auf die Silvesterknallerei in seinem Umfeld zu verzichten? (Video: YouTube-Kanal Zoo am Meer)
Hallo, da bin ich (April 2014)
Nur acht Monate später
Über 40 Jahre hatte es gedauert, bis endlich wieder dieses markante Quietschen die Beteiligten beglückte. Und für meinen Anderen und mich war es der Auftakt für ein intensives Zoojahr. Gerne kamen wir immer wieder zu der Eisbärenfamilie und schauten nach dem Rechten.

Und was ist Lale inzwischen gewachsen! Anfangs so groß wie ein Meerschweinchen reicht sie inzwischen schon fast an ihre Mutter heran und man muss schon teilweise genau hinschauen, wenn nur eine von den Beiden zu sehen ist. Ok, Valeska ist definitiv mehr um ihr Aussehen besorgt.
Lale schlägt mehr nach Papa und stürzt sich immer noch in jede Sandpfütze.

Sonntag, 1. Juni 2014

Zoo am Meer: Badetag mit Lale

Ich will euch selbstverständlich die Bilder von der planschenden Lale vom 24. Mai nicht vorenthalten. Inzwischen hat sie augenscheinlich ihren Freischwimmer gemacht.

Vor kurzem hat Dr. Heike Kück in einem Interview erzählt, wie sehr Lale ihre Bälle lieben würde. Kann ich nur bestätigen. Begeistert wurde ein ramponierter Fussball durch das Wasser gezogen, an Land gebracht und wieder ins Wasser geschmissen. Mit einem Satz Lale hinterher und wieder von vorne.




Ich kann jeden verstehen, der da einfach zuschauen muss und die Zeit vergisst.

Freitag, 23. Mai 2014

Muttertag im Zoo am Meer

Ok, schon wieder früh aufstehen. Lale hat ihren ersten Schwimmunterricht bekommen. Das müssen wir uns ansehen. Muttertag waren wir ja sowieso in dieser Richtung unterwegs und vielleicht hatten wir ja Glück und erwischten sie im Wasser. Um es vorweg zu nehmen: Bei dem norddeutschen Schietwetter wäre ich auch nicht baden gegangen. Trotzdem hat sich der Abstecher gelohnt. Es gibt da ja immer etwas zu entdecken.

Meine Güte, ist die Kleine inzwischen schon groß geworden. Und immer noch neugierig. Diesmal musste ein Ast genau unter die Lupe genommen werden. Sie nahm ihn in den Arm, kaute darauf rum (bekommt sie etwa schon Zähne?) und auch sonst spiele sie Hans Dampf in allen Gassen. Valeska behielt uns und ihre Tochter dabei immer scharf im Auge.


Samstag, 26. April 2014

Zoo am Meer, Bremerhaven: Lale

Liebesspiele im März 2013 -
Lloyd und Valeska
Seit kurz nach Weihnachten wissen es nun alle: Bremerhaven hat nach 41 Jahren erstmals wieder Eisbären-Nachwuchs. Am 16.12.2013 brachte Valeska zwei Babys auf die Welt. Leider verstarb eines davon gleich danach. Das verbliebene Kind wurde nicht nur für die Mutter zum Augapfel, sondern auch für den gesamten Zoo. Die ersten Tage blieb es ein Geheimnis, da im Jahr zuvor die Freude über Nachwuchs schon nach wenigen Stunden in Trauer umschlug, weil das Kind wohl nicht lebensfähig gewesen ist.

Im letzten März konnten wir deshalb Valeska mit Lloyd schon wieder im zärtlichen Ringkampf beobachten.

Dienstag, 12. März 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 7: Die letzte Grotte

Es wird wieder unterirdisch. Gleich neben den Schneehasen befindet sich der Eingang zur letzten "Grotte". Hier gibt es erst einmal wieder viele Informationen zu Tierprodukten, Umweltorganisationen usw. Das Stehenbleiben lohnt sich. Alles ohne erhobenen Zeigefinger aufbereitet und sehr anschaulich.

Den Mittelpunkt bildet der Turm der Keas. Die australische Papageienart hat ein mehrstöckiges Gehege, von dem sie auch rege Gebrauch machen. Wer also gegenüber den Seebären noch keine Gelegenheit zur Beobachtung hatte, der hat sie spätestens jetzt an der großen Scheibe.Zu Überhören sind sie jedenfalls selten. Ihre Intelligenz und Neugier ist legendär. Seien es Schuhe, Kanister und andere Spielzeuge - entweder einzeln oder in der Gruppe bekommen sie alles kurz und klein. Ihnen sicher hinter Glas zu zu schauen macht sehr viel Spaß.

In den letzten Jahren wurden zweimal Gelege ausgebrütet. Jedesmal musste leider das Zooteam als Ersatzeltern einspringen. So sind sie auch immer wieder Thema in der Zoo-Doku "Seehund, Puma & Co." im Ersten. Es bleibt zu hoffen, dass es dann auch einmal mit der "Naturaufzucht" klappt.











Freitag, 8. März 2013

Neues aus Bremerhaven

Suse staunt, was sich derzeit
alles im Zoo am Meer tut
Ein Container schwebt über
das Eisbären-Gehege
Dem Besucher des Zoos am Meer fällt schon von weitem der riesige Baukran auf. Der Aushub für das neue Nordsee-Aquarium ist voll im Gange. Mehrfach schwebten am Montag letzter Woche Container über Valeska hinweg. Die Bärin ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen.

Fleißige Handwerker
Baustellen-Bild mal anders
So wenig, wie möglich, soll der Ablauf für Mensch und Tier gestört werden. Der Lärm der Kompressoren übertönte allerdings bis kurz vor dem Beginn der nachmittäglichen Futter-Runde sogar die Keas. Der Blick auf den Unterwasserbereich von Lloyd ist leider durch die Baustelle derzeit ebenfalls blockiert.

Für uns war es an diesem Tag aber schön zu sehen, dass "der Riese" und "die Maus" nach den Ereignissen im Winter wieder vereint sind. Witzig: Lloyd hatte an diesem Tag nicht so richtig Appetit und ließ seine Fische im Wasser liegen. Valeska nahm das als Einladung und schnappte sie ihm vor der Nase weg. Das anschließende Geplänkel gewann - trotz des Größenunterschieds - die Bärin. Die Paarungszeit steht ja noch bevor. Aber wie es aussieht, stehen die Chancen für einen weiteren Zuchtanlauf sehr gut.