Posts mit dem Label Emmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Emmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 9. Oktober 2016

Wildlands Adventure Zoo Emmen: Teil 3 - Serenga

Mit besorgtem Blick zum Himmel machten wir uns also auf in den dritten Parkteil "Serenga". Was uns erst später klar wurde: Das ist auch der größte und manchmal hat der Wetterbericht leider recht.

Das Eingangsgebäude, der Sonnenpalast, ist im Stil der Moschee von Djenné in Mali gestaltet und verspricht afrikanische Wüstenatmosphäre.

Dazu passen auch die Zwergmangusten, die dort im Durchgang ihr Zuhause gefunden haben. An diesem Tag war statt Spielen Rudelkuscheln angesagt.

Hinter dem Palast betritt man das Dogon-Dorf mit verschiedenen afrikanischen Haustierarten, die zwar gestreichelt, aber nicht gefüttert werden dürfen. Dadurch sind die Ziegen bei weitem nicht so aufdringlich, wie man sie sonst aus diversen Streichelgehegen kennt. Zusammen mit der gelungenen Architektur ist hier an sonnigen Tagen bestimmt das Meiste los.

Ein kurzer Abriss über die Evolution des Menschen
als Fassaden-Dekoration

Sonntag, 2. Oktober 2016

Wildlands Adventure Zoo Emmen: Teil 2 - Jungola

Nachdem wir Lale gesehen hatten, ging es zum nächsten Parkteil. Die Wahl fiel auf "Jungola", da der Himmel und der Wetterbericht für die nächsten 2 Stunden Regen angesagt hatte und die asiatische (?) Welt in Emmen vor allem innen stattfindet.

Das beginnt schon gleich nach dem Tor, das wie in Osnabrück und Rotterdam an die versunkene Tempelstadt Angkor Wat angelehnt ist. Der Besucher kommt direkt in ein riesiges Gewächshaus, in dem verschiedene Schmetterlinge herumflattern. Auf den zweiten oder dritten Blick entdeckt man dann auch Aquarien, die China-Alligatoren und Netzpythons.

Natürlich ist es nicht ganz fair einen Vergleich mit dem alten Schmetterlingshaus zu ziehen. Denn dort hatte sich die Vegetation schon jahrelang ausbreiten können. Doch hier werden es die Ranken sehr viel schwerer haben, ist doch viel (betonierter) Platz für die Besucher gelassen worden. Hier heißt es abwarten, wie es sich weiter entwickelt.



Dienstag, 27. September 2016

Wildlands Adventure Zoo Emmen: Teil 1 - Wiedersehen mit Lale

Es dauerte jetzt doch etwas länger, bis wir die Gelegenheit beim Schopfe packen und Lale in ihrer neuen Heimat besuchen konnten. Ende Juni war es dann endlich soweit und voller Neugier machten wir uns auf den Weg in die Niederlande.

Seit seiner feierlichen Eröffnung durch König Willem-Alexander lockte der komplett neugebaute Park schon mehr Besucher an, als der alte in einem ganzen Jahr. In diesem Sinne kann man schon von einem Erfolg sprechen. 

An den Preisen kann es aber nicht liegen, denn die sind selbst für die Niederlande gepfeffert mit €30,00 pro Erwachsenem und 10 EUR Parkgebühr. Im Vergleich war der wesentlich artenreichere Zoo in Rotterdam mit 22,50 EUR pro Erwachsenem und 6 EUR Parkgebühr schon fast ein Schnäppchen. Immerhin bekamen wir für unsere Online-Bestellung der Tickets jeweils noch einen Kinderrucksack mit Ausweishülle und Kompass dazu.

Der Eingang ist jedoch bombastisch über mehrere Stockwerke mit einer großen gepflasterten Fläche mit Blumenbeeten und Springbrunnen davor. Das erklärt sich damit, dass sich hier nicht nur die Eingangskasse, ein Souvenirshop (einer von (zu?) vielen im Park) und ein Restaurant befindet, sondern auch ein Theater, das jedoch erst später eröffnet wurde.

Montag, 7. Dezember 2015

Dierenpark Emmen: Eine Ära geht nach 80 Jahren zu Ende (4)


Nach dem Wiedersehen mit Elroy
führte uns der Weg erneut in eine Halle mit tropischen Pflanzen und Temperaturen. Hier hieß es sehr genau unter das Dach zu schauen.

Dort hingen die Rodriguez-Flughunde wie reife Früchte und dösten. Etwas weiter unten putzten sich Blasskopf-Allfarb-Loris in der Mauser. Einfach tolles Dschungel-Feeling!















Dienstag, 1. Dezember 2015

Dierenpark Emmen: Eine Ära geht nach 80 Jahren zu Ende (3)

Sobald wir unseren Blick von der Afrika-Savanne lösen konnten, stellte sich mir endgültig die Frage, warum dieser Park neu gebaut werden muss. Ok, das Jaguar-Gehege ist wirklich in die Jahre gekommen, doch immer noch ein Vorbild für andere Zoos, die ich bisher besucht habe. Die große Voliere für die Weißschulterkapuziner hat auch schon bessere Zeiten erlebt. Danach jedoch reiht sich eine Insel an die andere, besetzt mit Pelikanen und verschiedenen Affenarten.


Donnerstag, 26. November 2015

Dierenpark Emmen: Eine Ära geht nach 80 Jahren zu Ende (2)


Ich: "Wo geht es denn dahin?" Mein Anderer: "Keine Ahnung, guck halt nach."

Ein unscheinbarer Eingang, ohne große Beschriftung, direkt neben der großen Scheibe ins Klammeraffenhaus, sah nicht nach öffentlichem Zugang aus. Da täuschte ich mich jedoch sehr. Ist der "Vorraum" noch mit verschiedenen Vitrinen zu der Vogelwelt Südamerikas bestückt, führt der Weg dann in einen sehr dunklen Raum, in dem es geheimnisvoll raschelt und sich irgendetwas bewegt. Wir stehen mitten im Nachttierhaus, das von Zwei-Zehen-Faultieren und östlichen Graukehl-Nachtaffen bevölkert wird. Hat man Glück und es ist ruhig genug, trauen sich die Tierchen sogar bis an den Besucherweg heran, denn Gitter gibt es hier nicht.

Dienstag, 24. November 2015

Dierenpark Emmen: Eine Ära geht nach 80 Jahren zu Ende (1)

Zooplan Dierenpark Emmen (noch bis 31.12.15)
Kurz bevor es Lale in die Niederlande verschlug, haben wir uns im April den Zoo in Emmen angeschaut. Trotz des wechselhaften Wetters ging es auf der Autobahn recht zügig voran. Probleme hatte unser Navi dann nur mit der Bestimmung, welcher Zoo es denn nun sein sollte. So landeten wir erst einmal auf der Zufahrt zum Wildlands Adventure Zoo Emmen - und der eröffnet voraussichtlich im März 2016. Auf Facebook kann man sehr schön die Baufortschritte mitverfolgen. Von außen waren für uns damals nur ein Sandhaufen nach dem anderen - und eine riesige Zufahrt zum Parkhaus. Hier wird für eine besucherintensive und vor allem artgerechte Zukunft auf 40 Hektar gebaut. (lt. Wikipedia befand sich hier übrigens früher der Pinguin-Bereich)

Wir also wieder umgedreht und den Infos einer Freundin von mir gefolgt, die erzählte, der Eingang zum Park läge mitten in der Stadt. Tatsächlich fanden wir dann einen kostenfreien Parkplatz und nach einem kurzen Fußweg den Eingang. Der sieht in der Tat mehr nach einer Schule als nach Tierpark aus. Ursprünglich öffnete der Zoo hier 1935 erstmals seine Tore. Am 31.12.15 ist dann hier Schluss. Deswegen wird so einiges, das ich hier schildere, jetzt schon nicht mehr dort sein. 

Im Innern des Eingangsbereichs befindet sich schon der erste Wow-Effekt: ein Entdeckerzentrum zur Evolution. Mammuts, die Geschichte des Menschen und selbst eines der ältesten Säugetiere flitzte hier durch sein Gehege. (Album auf Facebook)

Donnerstag, 11. Juni 2015

Mach's gut: Lale ist ausgezogen

Am Sonntag schmissen Bremerhaven und der Zoo am Meer noch eine große Farewell-Party für Lale. Heute Morgen war es dann soweit: Mutter und Kind wurden betäubt, um ohne Risiko getrennt zu werden. Anschließend wurde Lale in den Transportkäfig gelegt und wieder geweckt.

Aus dem tapsigen Fellknäuel ist eine junge Dame mit stolzen 190 kg Lebendgewicht geworden, die nun die große weite Welt erkunden soll. Der Knochenbruch ist augenscheinlich bestens verheilt und Valeska ist zunehmend genervt gewesen von ihrer kleinen Diva. Bevor es also zu Kämpfen zwischen den beiden kommt, war ein Auszug unvermeidlich. Auch flauschige Kinder werden irgendwann groß.

Die erste Mitbewohnerin in der neuen Eisbärinnen-WG im Dierenpark Emmen ist schon gefunden. Noortje aus Miertlo wird heute auch im Dierenpark einziehen. Wenn im Herbst der neue Wildland-Zoo in Emmen fertig ist, wird aus dem Duo mit Nela aus München und einer weiteren Bärin aus Dänemark ein Quartett, das die Pubertät miteinander verbringt. Erst in ein paar Jahren entscheidet sich dann, wo sie letztendlich leben wird.

Wir waren sogar schon einmal vorab dort und haben das Übergangsquartier im "alten" Zoo gesehen. Damals wohnte noch ein einzelner Brillenbär dort, der aber wohl schon ausgezogen ist. Übereinstimmende Meinung aller Facebook-Freunde: Die Anlage sieht garantiert nicht mehr lange so aus. Lale wird da schnell ihre Vorstellung von Ordnung umsetzen, wenn sie sich erstmal an die andere Umgebung gewöhnt hat. Sie braucht ja Platz zum Ballspielen.


Der genaue Tag des Umzugs wurde nicht verraten, um alles in Ruhe und ohne Hektik ablaufen zu lassen.

Die Fans sollten jedoch am Sonntag Gelegenheit bekommen, Tschüss zu sagen.

Und dafür wurde ordentlich aufgefahren:

Infostände, Souvenirs zum Kaufen und Selbermachen, Kinderschminken und leckere Muffins. Sogar ein Album lag aus, in dem man seinen ganz persönlichen Gruß hinterlassen konnte. Eine richtig schöne runde Party!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren! Ihr habt einen tollen Job gemacht!