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Sonntag, 2. Oktober 2016

Wildlands Adventure Zoo Emmen: Teil 2 - Jungola

Nachdem wir Lale gesehen hatten, ging es zum nächsten Parkteil. Die Wahl fiel auf "Jungola", da der Himmel und der Wetterbericht für die nächsten 2 Stunden Regen angesagt hatte und die asiatische (?) Welt in Emmen vor allem innen stattfindet.

Das beginnt schon gleich nach dem Tor, das wie in Osnabrück und Rotterdam an die versunkene Tempelstadt Angkor Wat angelehnt ist. Der Besucher kommt direkt in ein riesiges Gewächshaus, in dem verschiedene Schmetterlinge herumflattern. Auf den zweiten oder dritten Blick entdeckt man dann auch Aquarien, die China-Alligatoren und Netzpythons.

Natürlich ist es nicht ganz fair einen Vergleich mit dem alten Schmetterlingshaus zu ziehen. Denn dort hatte sich die Vegetation schon jahrelang ausbreiten können. Doch hier werden es die Ranken sehr viel schwerer haben, ist doch viel (betonierter) Platz für die Besucher gelassen worden. Hier heißt es abwarten, wie es sich weiter entwickelt.



Sonntag, 17. Juli 2016

Wild- und Freizeitpark Ostrittrum: Meine Empfehlung an einem heißen Frühlingstag

Es gab selbst in diesem Frühjahr heiße Tage, an denen es uns nicht im Haus gehalten hat. Mein Anderer erinnerte sich, dass es da einen Park gab mit Strandkörben. Äh - Strandkörbe? Wie meinen? Irgendwann machte es "Klick": Stimmt, im Wild- und Freizeitpark Ostrittrum, nur ca. 40 Minuten von Bremen entfernt. Wir waren auch viel zu lange nicht da. Also nichts wie hin.

Der Parkplatz war wegen des Wochentags auch relativ frei. Alles schien so, wie ich es in Erinnerung hatte. Selbst der Eingangsbereich mit den Strandkörben hat nichts von seinem Charme verloren.

Doch sieh an: Es gibt jetzt einen Parkplan, der dem Besucher mit der Eintrittskarte ausgehändigt wird und zur Orientierung auch am Eingang gleich aushängt. Schön kann man sehen, wie geschickt die Wege liegen, damit die einzelnen Strecken nicht zu lang werden.

Wer findet den Luchs?
Das Klettergeräst im Luchsgehege
Am Besten erinnerte ich mich an die riesige Wasserfläche der Zwergotter (rechts unten im Plan). Daher ging es am Streichelgehege vorbei in diese Richtung. Hier hat sich aber ordentlich was geändert. Nicht nur, dass ein Spielgerät verschwunden ist. An seiner Stelle vermittelt ein riesiger Stahlzaun den Eindruck der höchsten Sicherheitsstufe. Ehrlich gesagt, habe ich sofort nach einem Dinosaurier Ausschau gehalten. Ein vergleichsweise kleines Schild klärte uns auf: Es ist eine LuchsanlageZwei Kater kamen aus dem Naturzoo Rheine und sollen bald auch noch zwei Katzen dazu bekommen. Die Bewohner ließen sich erstmal nicht sehen, aber es gibt sie.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Saisonausklang im Tierpark Ströhen

Eigentlich hatte ich ja das Burgmannenfest in Vechta eingeplant. Dank des schönen Wetters beschloss mein Anderer jedoch, dass wir uns mal wieder im Tierpark Ismer in Ströhen umschauen sollten. Dem konnte ich einfach nicht widersprechen.

Auf der angenehmen Fahrt am Neustädter Moor vorbei, sahen wir in der Ferne eine ganze Schar von grauen Kranichen. Die Diepholzer Moorniederung gehört seit seiner Renaturierung zu den festen Rastplätzen auf ihren Flügen ins Sommer- bzw. Winterquartier. Bei unserem letzten Besuch in Ströhen hatten wir ebenfalls eine Gruppe von ihnen gesehen. Kinder, wie die Zeit vergeht...

In Ströhen hat sich auch schon wieder einiges getan. Selbstverständlich hat es Nachwuchs gegeben, was wir bereits auf der Anlage der Nandus und Lamas feststellen durften. Die Katta-Kinder passen inzwischen auch schon längst nicht mehr durch die Maschen des Absperrnetzes.


Mittwoch, 21. August 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 5

Der Weg führt uns nun wieder unter dichtes Blätterwerk alter Bäume. An heißen Tagen eine echte Wohltat. Rechter Hand tummeln sich Weißstörche und Jungfernkraniche auf einer großen Wiese an einem kleinen Teich. Im Frühjahr tanzen hier die Kraniche zur Balz. Den Rest des Jahres bestimmen mehr die Störche mit ihrem typischen Klappern die Szene. Und mit viel Glück liegt eine Feder mal auch außerhalb der Umzäunung.

Linker Hand schwingen sich die Weißhandgibbons elegant von Seil zu Seil, spielen mit ihrem Nachwuchs oder lassen ihren Gesang über den Park schallen. Der Tierpark beteiligt sich dabei sehr erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP).

So friedlich geht es nicht immer zu. Vor einigen Jahren wollte einer der Primaten die Welt erkunden. Es dauerte mehrere Tage, bis es gelang den Ausreißer wieder zurück auf die Insel zu bringen (Zeitungsbericht 2009)
Seitdem ist der Wassergraben um die Insel vertieft und der Schilf-Gürtel ausgedünnt worden. Ob der Ausbrecher wirklich in die Freiheit geschwommen ist, konnte aber nie bewiesen werden. Es ist eher zu vermuten, dass eines der Schwingseile zu nahe an einen Ast gekommen ist.



Donnerstag, 27. Juni 2013

Wildpark "Schwarze Berge" - Mittelaltermarkt mit Rundgang

Der Eingang
Der Seiteneingang für Barzahler
Mitte Juni ist bei uns im Kalender der Wildpark "Schwarze Berge" vorgemerkt, da mein Anderer eine Vorliebe für Mittelaltermusik hat. Und wie kann man diese Hobbys am Besten zusammenbringen? Genau: Wenn der Mittelaltermarkt im Zoo stattfindet.

Am 16.06.2013 war es wieder soweit. Im Gegensatz zu anderen Besuchern verzichten wir auf entsprechende Kleidung - vielleicht komm ich irgendwann mal zum Nähen... Der Park ist gut organisiert und kann im Bedarfsfall zusätzliche Kassen an der Seite öffnen. Es gibt somit keine lange Wartezeiten.

Wie üblich sind Shop und Restaurants (Treppe hoch mit, EG ohne Bedienung) gleich im Eingangsgebäude mit untergebracht. Daran schließt sich am Weg das Haus mit Toiletten, Bollerwagenverleih und erstem Futterverkauf an. Leider nötig: Der Hinweis, dass das Füttern von rohen Nudeln verboten ist, weil es den Tieren - auch wenn sie sie begeistert fressen - schadet.

Donnerstag, 21. März 2013

Saisonauftakt im Tierpark Ismer, Ströhen


Der Wetterbericht war zwar alles Andere als einladend, trotzdem wollten wir die Eröffnung der neuen Zwergotteranlage im Tierpark Ismer nicht verpassen. Leider ließ uns der Navi mal wieder an der richtigen Stelle im Stich und wir kamen etwas zu spät an. An der Kasse (im Büro) hörten wir jedoch erstaunt, dass wir an diesem Tag die ersten Gäste waren. Ein ganzer Tierpark ganz für uns - da hat sich das frühe Aufstehen (6 Uhr rasselte der Wecker) doch gelohnt.

Und auch der Anblick der Stuten mit Fohlen bei Fuß, die auf die vordere Weide gelassen wurden, hatte einiges für sich. Das kann man nicht beschreiben, das muss man gesehen haben.

Die Kattas blieben lieber im Warmen. Eine Überraschung bot sich aber bei den Totenkopfaffen. In ihrem alten Gehege zwitscherten Sittiche, dafür toben sie jetzt auf der anderen Seite des Wegs im umgebauten ehemaligen Haus der Grünen Meerkatzen, die ganz verschwunden sind. Die Ausstattung ist sehr gut gelungen und endlich haben die Äffchen reichlich Platz zum Toben. Ein Manko: Die Besucher sind durch eine Hecke abgegrenzt. Aber im Hinblick auf die Unvernunft und Gedankenlosigkeit einiger "Tierfreunde" ist dies wohl notwendig geworden.

Samstag, 16. März 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 8 - Endspurt

Es geht auf die Schlussetappe. Beim Verlassen der Grotte kommt man in einen kleinen Innenhof. Rechts und links stehen kleine Vitrinen, die im Winter nicht besetzt sind. Im Sommer tummeln sich hier Rotbauchunke, Feuersalamander und Ringelnatter. Um sie zu entdecken braucht der Besucher allerdings meistens viel Geduld und Glück.

Und gerade an Geduld mangelt es, wenn gleich gegenüber die Post abgeht. Am Fuß des Kea-Turms residieren Ares und Hera, die Kurzkrallenotter, mit ihrem jeweiligen Nachwuchs. Jeder Besucher wird genau inspiziert. Es könnte sich ja um einen Pfleger mit Futter handeln. Vorsicht ist angeraten mit Gurten, Bändern oder ähnlichen, denn die kleinen Kerlchen sind nicht nur extrem neugierig, sondern auch sprunggewaltig. Ich habe schon mal kurzzeitig einen von ihnen mit einer Kappe "geangelt".