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Freitag, 24. Juni 2016

Tier- und Freizeitpark Thüle: Ein geheimnisvoller Neuzugang

Wer ist unser Nachmieter im Raubtierhaus?
Nun also mehr zu dem Neuzugang im alten Raubtierhaus im Thüler Tier- und Freizeitpark. Die bisherigen Bewohner, die Binturongs, sind über den Winter in ihr neues Quartier bei der Präriehundanlage gezogen.

Auf unserer ersten Runde hatten sich die neuen Bewohner versteckt.

Finger weg, die beißen!
Bei der nächsten Runde entdeckte ich sie zusammengekuschelt in einer Ecke. Zunächst nur schwarze Silhouetten kamen sie schnell neugierig nach vorne. Mein Anderer konnte nicht anders und hielt seine Hand kurz vor das Gitter. Bei dem Gebiss, das da auftauchte, zog er sie aber sehr schnell zurück. Donnerwetter, das sind Beißerchen, zwischen die ich nicht kommen will!

Wir haben ja nun schon einige Tierchen in den verschiedenen Zoos gesehen. Diese hier konnte ich jedoch nicht sofort zuordnen. Der erste Eindruck: Definitiv Raubtier

Sonntag, 19. Juni 2016

Tier- und Freizeitpark Thüle: Nachwuchs, wohin man sieht

Petrus stand auf unserer Seite und so ging es am letzten Freitag meines Urlaubs Richtung Worberg.
Ich wollte unbedingt die kleinen Karakalen sehen.

Gleich vorweg: Die wollten an diesem Tag nicht raus. Dafür gab es genug Anderes zu entdecken.

Der Abstecher zu den Krallenaffen brachte den ersten Juchzer: An den Rücken eines der goldköpfigen Löwenäffchen klammerte sich ein Jungtier. Sein Geschwisterchen tauchte kurz danach ebenfalls auf und die zwei sprangen munter durch die Zweige.

Der Nachwuchs bei den Lisztäffchen war noch wesentlich schüchterner.










Montag, 19. Oktober 2015

Tier- und Freizeitpark Thüle: Onno - und so klein und schon mit Hut, 4.10.2015

Statt Marathon war uns am 4. Oktober mehr nach Tierpark - insbesondere, wenn es um Nachwuchs bei Flachlandtapiren geht. Deshalb hieß es aber auch früh aufstehen, weil die Straßen in Bremen wegen der Läufer weiträumig gesperrt wurden.

Kam noch nicht oft vor, dass wir kurz nach Öffnung (9 Uhr) schon im Park standen. Der Jahreszeit entsprechend waberten noch die Nebelschwaden durch die Landschaft. Tolle Stimmung, aber blöd zum Fotografieren. Deshalb kann ich von den Krallenaffen nur soviel berichten: 

Die Zwillinge waren
zu schnell für uns unterwegs
- Hanni, Nanni und Anni, die Rotbauchtamarine-Drillinge, die von ihrem Pfleger mit der Hand aufgezogen werden mussten, turnen inzwischen mit ihren Eltern durch das Gehege. Sieht alles sehr harmonisch aus. 

- bei den Goldköpfchen-Löwenäffchen klammerten sich Zwillinge an Papas Rücken. Das Gleiche gilt für die Weißbüscheläffchen.

Und so erfreulich ging es weiter. Bei den Karakalen war Amir immer noch alleine im Gehege, was ihn nicht unbedingt freundlich stimmte. Er hatte richtig schlechte Laune. Als Ausgleich präsentierten sich die Servale zu einem wahren Fotoshooting.

Sonntag, 9. August 2015

Tier- und Freizeitpark Thüle: 50 wilde Jahre und noch viele mehr

Wir teilen nicht nur das gleiche Alter, sondern auch die Vorliebe für die kleinen Arten: Der Tier- und Freizeitpark Thüle.

Im Jubiläumsjahr hatten wir uns um die Feierlichkeiten im Juni gedrückt. So viel Rummel ist nichts für mich. Umso mehr wartete ich auf den richtigen Moment zu sehen, was sich dort alles getan hat. Denn hier gibt es nur eine Konstante: Das sich etwas verändert.

Ein erster Blick auf den neuen Zooplan verriet, dass die Erweiterungsfläche neue Bewohner bekommen hat. 
Gleich an der Kasse gab es eine Überraschung. Frau Grothaus, die Chefin, freute sich einen Ast uns kennen zu lernen. Ein paar unserer Fotos hatte es nämlich nicht nur auf ihre Facebook-Seite sondern auch in den Zooführer, der zum 50jährigen aufgelegt wurde, geschafft. Bisher war das alles nur über das Internet gelaufen. Jetzt bekamen wir doch einige Infos aus erster Hand. Vielen Dank für dieses spontane, offene Gespräch!
Schöne Nachricht: Hanni, Nanni und Anni, Rotbauchtamarin-Drillinge, die von ihren überforderten Eltern verlassen wurden, sind so gut wie über den Berg. Ihr Tierpfleger konnte inzwischen auch bewegte Bilder von ihnen veröffentlichen. Und wir freuen uns schon, wenn sie in ein Gehege neben ihren Eltern einziehen können


Freitag, 2. Mai 2014

Wild- und Freizeitpark Ostrittrum

Mancher Umweg führt einen doch zu den interessantesten Zielen. Bei unserem letzten Ausflug nach Thüle hatten wir uns durch eine Baustelle kurzzeitig verfahren. Aus dem Augenwinkel sah ich an der Auffahrt zur Autobahn bei Ahlhorn ein Hinweisschild "Tierpark". Die Google-Suche ergab "Wild- und Freizeitpark Ostrittrum". Ach hier lag der also. Durch die Facebook-Seite hatte ich diesen Park schon länger registriert, doch immer wieder verdrängt, wie nah er doch ist. Bei der nächsten Gelegenheit haben wir also unseren ersten Besuch nachgeholt - und es hat sich gelohnt.



Ich weiß auch nicht, was ich mir aufgrund der Webseite unter "Deutschlands preiswertesten und familienfreundlichsten Freizeitpark" vorgestellt hatte. Unser Navi führte uns jedenfalls nach der Autobahnabfahrt Wildeshausen auf ominösen (Feld-)Wegen mitten in den Wald. Später ging es zurück doch wesentlich leichter direkt über Wildeshausen.

Leider gibt keine bekannte Anbindung über den ÖPNV. Daher ist der Parkplatz sehr großzügig ausgefallen.

Die Eintrittspreise liegen tatsächlich im unteren Preissegment mit 10 EUR/Erw. und für Saisonkarte 30 EUR/Erw.


Geöffnet ist der Park von März bis Oktober (je nach Witterung) jeweils von 9 Uhr bis 20 Uhr. Kassenschluss ist um 18 Uhr. Hunde dürfen - an der kurzen Leine - mitgeführt werden.

Tiere dürfen mit dem dort angebotenen Futter größtenteils gefüttert werden. Nett ist das Angebot 3 für 2, also drei Packungen für 2 EUR. Unterwegs stehen immer wieder Automaten zum Nachkaufen, falls die Tiere mal wieder zu verfressen waren, und es wird bei Nahrungsspezialisten (z. B. Brahma-Huhn u. Minischweine) auch direkt das passende angeboten.




Mittwoch, 30. April 2014

Neue Bewohner im Tier- und Freizeitpark Thüle

Karfreitag war ein guter Tag für einen weiteren Ausflug zum Tier- und Freizeitpark Thüle. Die Meldungen über Neuzugänge am Worberg waren einfach zu verführerisch.

Das Wetter war sehr wechselhaft und eher kühl und nass als warm und trocken. Daher zogen es die Löffelhunde scheinbar vor im Haus zu bleiben. Den ganzen Tag über ließen sie sich nicht blicken. Nur ein provisorisches Schild wies auf die neuen Bewohner hin. Mit Wüstenklima hatte dieser Tag ja auch wenig zu tun. Für uns ist diese Tierart schon aus dem Zoo Osnabrück bekannt, wo sie neben den Nashörnern leben.

Sie residieren in Thüle jetzt übrigens in dem Gehege, indem letztes Jahr die Karakalen eingezogen waren. Seit März haben sie ihre Anlage schon fleißig umgegraben. Als reine Insektenfresser nutzen sie ihre großen Ohren nicht nur zum Wärmeaustausch, sondern auch zum Aufspüren von Insekten. Was da wohl so tief unter einem Busch krabbelte?

Die Katzen sind nur ein Gehege weiter gezogen. Dort haben sie jetzt etwas mehr Platz und einen dicken Sandboden. So entspannt, wie sie auf ihren Baumstümpfen lagen, scheinen sie sich in der neuen Umgebung sehr wohl zu fühlen.

Sonntag, 25. August 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 6

Auf der Schlussetappe durch den Tier- und Freizeitpark wird es jetzt wieder sehr "federlastig". Wir kommen zur Freiflugvoliere. Dort leben rote Sichler, heilige Ibisse, Kuh- und Seidenreiher. Ich muss zugeben, dass wir hier nicht immer unbedingt reingehen. Dafür ist die direkte Nachbarschaft einfach zu interessant.

Trotzdem ist die Anlage einen Blick wert. Man sollte aber darauf gefassst sein, dass man sehr genau zwischen die Blätter schauen muss.



Gleich gegenüber gab es im letzten Jahr reichlich Kindersegen. Innerhalb von wenigen Wochen purzelten gleich zwei Böhmzebrafohlen auf die Welt. Paula und Pete wurden von ihren Müttern sorgsam bewacht. Diesem Familienglück konnte man einfach nicht widerstehen. Inzwischen haben die Beiden Thüle verlassen und in diesem Jahr herrschte relative Ruhe in der kleinen Herde.

Was aber erfahrungsgemäß nicht lange so bleiben wird.


Mittwoch, 21. August 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 5

Der Weg führt uns nun wieder unter dichtes Blätterwerk alter Bäume. An heißen Tagen eine echte Wohltat. Rechter Hand tummeln sich Weißstörche und Jungfernkraniche auf einer großen Wiese an einem kleinen Teich. Im Frühjahr tanzen hier die Kraniche zur Balz. Den Rest des Jahres bestimmen mehr die Störche mit ihrem typischen Klappern die Szene. Und mit viel Glück liegt eine Feder mal auch außerhalb der Umzäunung.

Linker Hand schwingen sich die Weißhandgibbons elegant von Seil zu Seil, spielen mit ihrem Nachwuchs oder lassen ihren Gesang über den Park schallen. Der Tierpark beteiligt sich dabei sehr erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP).

So friedlich geht es nicht immer zu. Vor einigen Jahren wollte einer der Primaten die Welt erkunden. Es dauerte mehrere Tage, bis es gelang den Ausreißer wieder zurück auf die Insel zu bringen (Zeitungsbericht 2009)
Seitdem ist der Wassergraben um die Insel vertieft und der Schilf-Gürtel ausgedünnt worden. Ob der Ausbrecher wirklich in die Freiheit geschwommen ist, konnte aber nie bewiesen werden. Es ist eher zu vermuten, dass eines der Schwingseile zu nahe an einen Ast gekommen ist.



Donnerstag, 4. Juli 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 3

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Nachdem alle ihre Streicheleinheiten bekommen haben, geht es auf die andere Seite des Wegs. Hier stehen vier Holzhäuschen als Durchgang zu zwei Freigehegen. Davon ist jedoch nur eins besetzt von Kattas, Kaffernhornraben und Schwarzstörchen. Das Andere ist seit Jahren eine Baustelle, wie ich bereits bei den Varis erwähnte. Die kleinen Ringelschwänze haben eine schöne sonnige Anlage mit viel Platz zum Toben. Damit ist auch gewährleistet, dass sie genügend Ruhezonen haben. Verschiedene Futterstellen teilen Sie sich mit Ihren Mitbewohnern. Dieses Jahr kamen erstmals Zwillinge auf die Welt. Leider musste eins der Babys nach einem Streit in der Gruppe mit der Hand aufgezogen werden. Wir drücken dem kleinen Lukas die Daumen.




So mancher Tag in Thüle hat hier schon seinen friedvollen, entspannten Abschluss gefunden. Jetzt geht's aber erstmal weiter, wieder auf die andere Seite des Wegs.