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Sonntag, 20. Juli 2014

Tierpark CUX-Art, Beverstedt

"Ein Tierpark im Aufbau", diese Formulierung fiel mir beim Posten nur an bestimmten Tagen für wenige Stunden geöffnet ist. Bei einem Besuch im Zoo am Meer hatten wir auf dem Rückweg schon einmal die Anfahrt erkundet.
von Zoo-News ins Auge. Was sollte ich mir darunter vorstellen? Leere, halbfertige Gehege und nur ein paar schon bezogen? Neugierig war ich ja schon immer und abenteuerlustig obendrein. Nur mit den Terminen passte das nicht immer so richtig, weil der Park

Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt von bedrohten Haustierrassen. Dazu kommen einige Wildtierarten, wie Marderhund und Silberfüchse.

Pfingsten passte es dann endlich. Wir waren sogar etwas zu früh
dran, aber die nette Dame, die gerade die provisorische Kasse aufbaute, ließ uns rein. Der Eintritt von 3 EUR/Erwachsener und 1 EUR für einen ordentlichen Sack Obst und Gemüse zum Verfüttern überraschte positiv.

Sonntag, 24. November 2013

Jaderpark: Rundgang, Teil 2



Netzfundstück bei Ebay
Kennt ihr das? Ihr wollt über etwas schreiben oder erzählen, aber irgendetwas hält euch davon ab? Und später stellt sich heraus, dass es gut so ist, weil sich etwas verändert hat? So ging es mir mit der Fortsetzung des Rundgangs. Eben noch fand ich die Ecke, mit der ich jetzt weitermache, vorsichtig gesagt etwas überholungsbedürftig. Die Enten, die sich an dem mit Beton eingefassten Badebecken tummelten, waren halt Enten. Dass es das alte Elefantenbad ist, war mir nicht bewusst. Abgesehen davon, dass ich mir auch nicht bekannt war, dass es jemals Elefanten im Jaderpark gegeben hat. Bis Mitte der 90er Jahre haben hier tatsächlich 2 asiatische Dickhäuter gebadet. Gewohnt haben sie im heutigen Tropenhaus und waren - wie damals üblich - fast ständig angebunden. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind.

Ich erinnere mich an einen der ersten Besuche, als hier zwischen den Vögeln noch ein dreibeiniger Mara hockte, der seinen Lebensabend hier in Ruhe verbringen durfte.

Seit unserem letzten Besuch hat sich hier aber einiges getan. Es ist eine neue Tierart hier eingezogen: Nutrias. Diese Nager kenne ich schon aus dem Wildpark Schwarze Berge, doch nur in ihrer Wildfarbe. Hier sind drei braune und ein weißes Tier eingezogen. Diese fühlten sich aber sofort so wohl, dass sich die Gruppe schlagartig auf 14 Exemplare vergrößert hat. Grund genug, am Samstag mal wieder vorbei zu schauen. Und ich kann nur sagen: Die Kleinen sind weiß und dunkelbraun und sowas von putzig! Wir hätten ihnen stundenlang zuschauen können.




Dienstag, 29. Oktober 2013

Zoo Osnabrück: Wolfswald bis Streichelland

Der nun folgende Bereich ist im Grunde keine eigene Themenwelt, besteht er doch aus älteren Gehegen. Es ist anzunehmen, dass er irgendwann ein "Face-Lifting" erhalten wird.

Nach der "Takamanda" kann der Besucher noch auf der Verbindungsbrücke mit etwas Glück die Wölfe am Waldrand entdecken. Wir konnten dieses Jahr sogar den ersten Nachwuchs seit 7 Jahren in einer der Höhlen sehen. Diese Höhlen haben sich die Wölfe selbst in den Hang gegraben. Das macht die Beobachtung natürlich nicht gerade einfach. Da die Tiere dämmerungsaktiv sind, ist auch das Fotografieren etwas tricky. (Video)

Der Anstieg führt an einem Weinstand und dem "Giraffen-Spielplatz" (mit Imbiss) vorbei.

Über eine weitere Verbindungsbrücke kann das Gehege dann von einer Plattform überblickt werden. Und hier merkt man erst, wie gut die Tarnfarbe des europäischen Grauwolfs funktioniert. Es braucht schon eine Weile, bis man sie im Schatten der Bäume entdeckt. Wer sich zusätzlich noch über die Verhaltensweisen (Schwanzhaltung, Familienleben usw.) informieren will, findet entsprechende Schautafeln in einer Schutzhütte an der Seite des Geheges. Leider werden derzeit keine regelmäßigen kommentierten Schaufütterungen angeboten.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Saisonausklang im Tierpark Ströhen

Eigentlich hatte ich ja das Burgmannenfest in Vechta eingeplant. Dank des schönen Wetters beschloss mein Anderer jedoch, dass wir uns mal wieder im Tierpark Ismer in Ströhen umschauen sollten. Dem konnte ich einfach nicht widersprechen.

Auf der angenehmen Fahrt am Neustädter Moor vorbei, sahen wir in der Ferne eine ganze Schar von grauen Kranichen. Die Diepholzer Moorniederung gehört seit seiner Renaturierung zu den festen Rastplätzen auf ihren Flügen ins Sommer- bzw. Winterquartier. Bei unserem letzten Besuch in Ströhen hatten wir ebenfalls eine Gruppe von ihnen gesehen. Kinder, wie die Zeit vergeht...

In Ströhen hat sich auch schon wieder einiges getan. Selbstverständlich hat es Nachwuchs gegeben, was wir bereits auf der Anlage der Nandus und Lamas feststellen durften. Die Katta-Kinder passen inzwischen auch schon längst nicht mehr durch die Maschen des Absperrnetzes.


Donnerstag, 4. Juli 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 3

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Nachdem alle ihre Streicheleinheiten bekommen haben, geht es auf die andere Seite des Wegs. Hier stehen vier Holzhäuschen als Durchgang zu zwei Freigehegen. Davon ist jedoch nur eins besetzt von Kattas, Kaffernhornraben und Schwarzstörchen. Das Andere ist seit Jahren eine Baustelle, wie ich bereits bei den Varis erwähnte. Die kleinen Ringelschwänze haben eine schöne sonnige Anlage mit viel Platz zum Toben. Damit ist auch gewährleistet, dass sie genügend Ruhezonen haben. Verschiedene Futterstellen teilen Sie sich mit Ihren Mitbewohnern. Dieses Jahr kamen erstmals Zwillinge auf die Welt. Leider musste eins der Babys nach einem Streit in der Gruppe mit der Hand aufgezogen werden. Wir drücken dem kleinen Lukas die Daumen.




So mancher Tag in Thüle hat hier schon seinen friedvollen, entspannten Abschluss gefunden. Jetzt geht's aber erstmal weiter, wieder auf die andere Seite des Wegs.