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Sonntag, 2. Juli 2017

Der Klugschiss zwischendurch: Invasive Arten, die EU und die Zoos

Waschbären sollen in Zoos "aussterben"
Uff - ist ja schon ein bisschen länger her, dass ich zum Bloggen gekommen bin. Wird sich in diesem Jahr hoffentlich wieder bessern, wenn die Work-Life-Balance sich normalisiert hat. Ein Thema beschäftigt mich derzeit besonders und treibt mich wieder an die Tastatur:

Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates vom 13.07.2016

Darin geht es um aktuell 49 Tier- und Pflanzenarten, die nach Meinung der EU-Kommission die europäische Artenvielfalt (Biodiversität) bedrohen. Sie ist die Grundlage, nun gegen diese "Einwanderer" vorzugehen, für Deutschland relevante wie Riesenbärenklau und Drüsiges Springkraut, Nilgans, Marderhund und Bisam.

Auch Marderhunde sind nicht
mehr willkommen
Das Anliegen dahinter ist zu begrüßen und notwendig. In unseren Gefilden fehlen fremden Arten meistens die natürlichen Feinde, die die Ausbreitung verhindern bzw. regulieren würden. Durch die vom Menschen erzeugte Beschränkung der Lebensräume, dem damit limitierten Nahrungsangebot und nicht zuletzt durch den vielzitierten Klimawandel schon unter Druck, kommen unsere heimischen Arten so dermaßen ins Hintertreffen, dass sie immer weniger werden oder sogar aussterben, weil sie auf einen neuen Jäger treffen, auf dessen Vorgehensweise sie nicht eingestellt sind, oder einen weiteren Nahrungskonkurrenten in den Neuankömmlingen finden.

In Großstädten kein ungewohnter Anblick mehr: Nilgans


Sonntag, 5. Oktober 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 2. Station Zoo Duisburg (1)

Kennt ihr das? Ihr fahrt an einen Ort, der euch so vertraut erschien, und hinterher ist alles irgendwie anders? So ging es mir mit dem Zoo Duisburg.

Aus der Zeit der "Ruhrpottschnauzen" im ZDF, kannte ich so einige Ecken dieses Zoos - dachte ich jedenfalls. Und ein 80. Geburtstag ist immerhin ein guter Grund sich das Ganze mal live anzusehen.

Der Zoo liegt "idyllisch" zwischen mehreren Hauptstraßen, Autobahnen und einer Bahnstrecke. Teilweise gehen diese auch mitten durch den Park, was nicht gerade zur Senkung des Geräuschpegels beiträgt. Man gewöhnt sich allerdings auch schnell daran. Es gibt nur einen Übergang von einem Zooteil in den anderen. Deshalb ist die Nutzung des Zooplans unabdingbar, um die Orientierung zu erleichtern.



Schon vor dem Eingang erfreuten wir uns am Anblick der Giraffen, die uns ebenso neugierig beäugten, wie wir sie. In Duisburg werden Netzgiraffen gehalten, die bekannteste Unterart.

Erst im April war Lindani (2) aus dem Kölner Zoo eingetroffen. Bei unserem Besuch war sie schon gemeinsam mit dem Zuchtbullen Kiringo (14), dem Weibchen Malindi (14) und dem Nachwuchsbullen Bikila (1) auf der Freianlage.

Wir hatten an diesem Tag noch öfters Gelegenheit mit Kiringo zu flirten. Der Bulle ist den Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen. Daher ist es schön, dass man ihm sehr einfach auf Augenhöhe begegnen kann.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Zoo Osnabrück: Wolfswald bis Streichelland

Der nun folgende Bereich ist im Grunde keine eigene Themenwelt, besteht er doch aus älteren Gehegen. Es ist anzunehmen, dass er irgendwann ein "Face-Lifting" erhalten wird.

Nach der "Takamanda" kann der Besucher noch auf der Verbindungsbrücke mit etwas Glück die Wölfe am Waldrand entdecken. Wir konnten dieses Jahr sogar den ersten Nachwuchs seit 7 Jahren in einer der Höhlen sehen. Diese Höhlen haben sich die Wölfe selbst in den Hang gegraben. Das macht die Beobachtung natürlich nicht gerade einfach. Da die Tiere dämmerungsaktiv sind, ist auch das Fotografieren etwas tricky. (Video)

Der Anstieg führt an einem Weinstand und dem "Giraffen-Spielplatz" (mit Imbiss) vorbei.

Über eine weitere Verbindungsbrücke kann das Gehege dann von einer Plattform überblickt werden. Und hier merkt man erst, wie gut die Tarnfarbe des europäischen Grauwolfs funktioniert. Es braucht schon eine Weile, bis man sie im Schatten der Bäume entdeckt. Wer sich zusätzlich noch über die Verhaltensweisen (Schwanzhaltung, Familienleben usw.) informieren will, findet entsprechende Schautafeln in einer Schutzhütte an der Seite des Geheges. Leider werden derzeit keine regelmäßigen kommentierten Schaufütterungen angeboten.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Tier- und Freizeitpark Thüle: Rundgang, Teil 3

Hier klicken ;)
Nachdem alle ihre Streicheleinheiten bekommen haben, geht es auf die andere Seite des Wegs. Hier stehen vier Holzhäuschen als Durchgang zu zwei Freigehegen. Davon ist jedoch nur eins besetzt von Kattas, Kaffernhornraben und Schwarzstörchen. Das Andere ist seit Jahren eine Baustelle, wie ich bereits bei den Varis erwähnte. Die kleinen Ringelschwänze haben eine schöne sonnige Anlage mit viel Platz zum Toben. Damit ist auch gewährleistet, dass sie genügend Ruhezonen haben. Verschiedene Futterstellen teilen Sie sich mit Ihren Mitbewohnern. Dieses Jahr kamen erstmals Zwillinge auf die Welt. Leider musste eins der Babys nach einem Streit in der Gruppe mit der Hand aufgezogen werden. Wir drücken dem kleinen Lukas die Daumen.




So mancher Tag in Thüle hat hier schon seinen friedvollen, entspannten Abschluss gefunden. Jetzt geht's aber erstmal weiter, wieder auf die andere Seite des Wegs.