Kennt ihr das? Ihr fahrt an einen Ort, der euch so vertraut erschien, und hinterher ist alles irgendwie anders? So ging es mir mit dem Zoo Duisburg.
Aus der Zeit der "Ruhrpottschnauzen" im ZDF, kannte ich so einige Ecken dieses Zoos - dachte ich jedenfalls. Und ein 80. Geburtstag ist immerhin ein guter Grund sich das Ganze mal live anzusehen.Der Zoo liegt "idyllisch" zwischen mehreren Hauptstraßen, Autobahnen und einer Bahnstrecke. Teilweise gehen diese auch mitten durch den Park, was nicht gerade zur Senkung des Geräuschpegels beiträgt. Man gewöhnt sich allerdings auch schnell daran. Es gibt nur einen Übergang von einem Zooteil in den anderen. Deshalb ist die Nutzung des Zooplans unabdingbar, um die Orientierung zu erleichtern.

Schon vor dem Eingang erfreuten wir uns am Anblick der Giraffen, die uns ebenso neugierig beäugten, wie wir sie. In Duisburg werden Netzgiraffen gehalten, die bekannteste Unterart.
Erst im April war Lindani (2) aus dem Kölner Zoo eingetroffen. Bei unserem Besuch war sie schon gemeinsam mit dem Zuchtbullen Kiringo (14), dem Weibchen Malindi (14) und dem Nachwuchsbullen Bikila (1) auf der Freianlage.Wir hatten an diesem Tag noch öfters Gelegenheit mit Kiringo zu flirten. Der Bulle ist den Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen. Daher ist es schön, dass man ihm sehr einfach auf Augenhöhe begegnen kann.




