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Mittwoch, 27. November 2013

Jaderpark: Die erste Winterführung am 23.11.2013

Am Samstag lockte uns neben den süßen Nutria-Babys auch die erste Winterführung der Saison in den Jaderpark. Das Thema war "Die Pflege von exotischen Vögeln im Winter".

So fanden wir uns zur gewohnten Stunde (14:15 Uhr) an der Spielscheune ein. Lange brauchten wir nicht zu warten und Dagmar Hein, die mir noch als eine der Ziehmütter der kleinen Geparden und Medans, des Siamang-Babys, bekannt ist, begrüßte unsere kleine Gruppe.

Ohne viele Umstände ging es los und wie es sich herausstellte, hatten wir an diesem Tag sogar zwei Tierpfleger als Ansprechpartner. Leider stellte sich ihr Kollege nicht vor und die Jacke verdeckte das Namensschild.

Erste Station war die Voliere der Graupapageien. Die inzwischen fünf Vögel erkannten ihre Pfleger sofort und schon hingen sie am Zaun. Natürlich bekamen sie auch ein paar Nüsse gereicht.

Die überaus intelligenten Tiere ("Sie haben ungefähr den Verstand eines fünfjährigen Kindes. Ein Graupapagei beherrscht sogar ca. 5000 Wörter und weiß sie auch anzuwenden.") sind typische Afrikaner. Sie lieben die Wärme und müssen bei Frost im Haus bleiben. Hier dürfen sie sich aber auch nicht langweiligen. "Sie bekommen zum Beispiel Maisstangen. Nachdem die Kolben abgeknabbert sind, kommen die Stämme dran. Ein echte Vergnügen, für den, der hinterher aufräumen darf. Aber sie haben ihren Spaß dabei und das ist, was zählt." Die drei Neuen hätten sich sehr gut in die Gruppe integriert. Insgesamt sei es eine sehr nette Bande.


Ein Grund für das Einschließen ist auch die Wirkung von blankem Eisen auf feuchte Haut. Frau Hein rief in Erinnerung, wie schnell die Haut anfriert und beim Abreißen Verletzungen entstehen. Kennt noch einer den Film "Dumm und Dümmer"? Die Volieren haben zwar einen beschichteten Maschendrahtzaun, die Stützen haben jedoch keinen Überzug. Der könnte wohl auch kaum den scharfen Schnäbeln lange widerstehen.

Das Ziel dieses Rundgangs sei, so Frau Hein, das Verständnis dafür zu wecken, dass im Winter einige Tierarten nicht zu sehen seien. Das Wohl der Tiere gehe nun mal vor.

Freitag, 13. September 2013

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Kinderzoo

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...", um mal mit Hannibal vom A-Team zu sprechen. Dank eines sehr netten Kollegen war es uns möglich das Wochenende für einen ausgiebigen Besuch im Tierpark Sababurg zu nutzen. Anlass war ein Mittelalterfest, aber im Grunde wollten wir den Park mal ohne Schnee sehen (Besuch im März).

Die Fahrt selbst war relativ ereignislos, wenn man von den üblichen Baustellen auf der A7 absieht.

 Ein dickes Lob dagegen an die Feuerwehr Hofgeismar: Durch deren Superorganisation brauchten wir - trotz Rekordbesuchs, wie wir später erfuhren - gerade mal 5 Minuten von der Straße bis zu unserem Parkplatz und weitere 10 Minuten vom Auto zum Eingang. Das ist echt Weltklasse!

Sämtliche Kassen waren besetzt und auch hier ging alles fix.

Unser erster Anlaufpunkt war das begehbare Känguru-Gehege. Die Wallabys hatten schon vor unserer Ankunft augenscheinlich genug von Futter und Streicheleinheiten abbekommen. Sie hielten sich diesmal mehr im Hintergrund.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Besuch im Tierpark Sababurg am 22. März 2013


Nach einer Übernachtung im Bio-Hotel Grün in Gilserberg ging es als letzte Etappe unserer Frühlingsreise in den Reinhardswald zum Tierpark Sababurg. Mir war der Park unterhalb des Dornröschenschlosses nicht ganz unbekannt. Einerseits hatte ich einmal einen Bericht auf Vox in der Serie "Wildes Wohnzimmer" gesehen, wo es um kleine Waschbären ging. Andererseits hatte ein netter Kollege von der Flugshow geschwärmt. 

Der Park liegt im Weserbergland zwischen Kassel und der A7. Die Anfahrt ist von Hofgeismar und Hann. Münden auch mit dem Bus möglich. Kostenfreie Parkplätze stehen reichlich zur Verfügung. Der Park liegt wirklich mitten im Wald. Die Straße dorthin war schon ein Abenteuer für sich - aber landschaftlich wunderschön.


Die Eintrittspreise sind mit 7 EUR/Erw. erstaunlich niedrig. Dafür muss zwar die Rundfahrt mit dem gasbetriebenen Parkbus zusätzlich bezahlt werden (3 EUR), aber halt auch nur, wenn er fährt. Bei uns war dies aufgrund der Wetterlage - ein Glück, dass es irgendwann doch mal grün geworden ist - nicht möglich. Irgendwie auch fair, da wir nicht für etwas zahlen mussten, was wir überhaupt nicht nutzen konnten.

Was ich auch toll finde, ist der Parkführer. Dabei handelt es sich nicht um das übliche Buchformat, sondern um ein Ringbuch. Endlich mal keine gebrochenen Buchrücken oder Eselsohren - klasse. Der Preis geht mit 4,50 EUR auch in Ordnung.

Erste Äußerung meines Anderen im Park: "Haben die hier überhaupt Tiere?" Klar doch, allerdings mit viel Bewegungsfreiheit. Die ungefähr 700 Tiere in ca. 80 Arten haben insgesamt 130 (!) Hektar zur Verfügung (Zum Vergleich: Tierland Serengeti-Park Hodenhagen: 110 Hektar). Da ist der große Rundweg mal locker über 20 Kilometer lang. Laut Wikipedia liegt der Eingang bei 275 Metern über NN, der höchste Teil bei 355 m über NN. 

Insgesamt gibt es drei Schwerpunkte: Urwildpark, Haustierhof und Kinderzoo. Weitere wichtige Bestandteile sind das Wildpark-Museum, in dem man sich u. a. auf interaktive Weise den Problemen und Möglichkeiten von Erhaltszuchten nähern kann, und die Kultur- und Kirchenscheune.