Posts mit dem Label Blaubussard werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blaubussard werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. September 2013

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Greifvogelwarte

Aussicht auf die Flugshow vom Bus aus
Jetzt heißt es erstmal Bergsteigen über Wege mit groben Kies, also wenig geeignet für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. Die ca. 80 Meter Höhenunterschied (275 m - 355 m über NN) im gesamten Park werden hier noch einmal gekrönt durch den Anstieg zum Burgberg (315 m über NN).

Auf halber Höhe befinden sich die Sitze für die Vogelschau. Dort kann der Besucher erstmal durchschnaufen. Wer Glück hat, kann auch die Mufflons in der benachbarten Anlage beobachten.

Die Turmspitze der Sababurg von
der Greifvogelwarte
Wer aber die Adler, Falken, Bussarde und Eulen aus der Nähe sehen will, der muss sich noch weiter den Berg hinauf arbeiten.

Für den, der den Anstieg scheut, ist eine große runde Voliere am Fuß des Anstiegs ein Anlaufpunkt. Dort lebt eine Schneeeule.

Auf Höhe der Flugshow ist eine weitere Voliere, in der bis zu drei Wüstenbussarde, aka Harris Hawks, untergebracht sind. Die Bänder an den Füßen weisen darauf hin, dass sie auf ihren Einsatz in der Flugshow warten.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Besuch im Tierpark Sababurg am 22. März 2013


Nach einer Übernachtung im Bio-Hotel Grün in Gilserberg ging es als letzte Etappe unserer Frühlingsreise in den Reinhardswald zum Tierpark Sababurg. Mir war der Park unterhalb des Dornröschenschlosses nicht ganz unbekannt. Einerseits hatte ich einmal einen Bericht auf Vox in der Serie "Wildes Wohnzimmer" gesehen, wo es um kleine Waschbären ging. Andererseits hatte ein netter Kollege von der Flugshow geschwärmt. 

Der Park liegt im Weserbergland zwischen Kassel und der A7. Die Anfahrt ist von Hofgeismar und Hann. Münden auch mit dem Bus möglich. Kostenfreie Parkplätze stehen reichlich zur Verfügung. Der Park liegt wirklich mitten im Wald. Die Straße dorthin war schon ein Abenteuer für sich - aber landschaftlich wunderschön.


Die Eintrittspreise sind mit 7 EUR/Erw. erstaunlich niedrig. Dafür muss zwar die Rundfahrt mit dem gasbetriebenen Parkbus zusätzlich bezahlt werden (3 EUR), aber halt auch nur, wenn er fährt. Bei uns war dies aufgrund der Wetterlage - ein Glück, dass es irgendwann doch mal grün geworden ist - nicht möglich. Irgendwie auch fair, da wir nicht für etwas zahlen mussten, was wir überhaupt nicht nutzen konnten.

Was ich auch toll finde, ist der Parkführer. Dabei handelt es sich nicht um das übliche Buchformat, sondern um ein Ringbuch. Endlich mal keine gebrochenen Buchrücken oder Eselsohren - klasse. Der Preis geht mit 4,50 EUR auch in Ordnung.

Erste Äußerung meines Anderen im Park: "Haben die hier überhaupt Tiere?" Klar doch, allerdings mit viel Bewegungsfreiheit. Die ungefähr 700 Tiere in ca. 80 Arten haben insgesamt 130 (!) Hektar zur Verfügung (Zum Vergleich: Tierland Serengeti-Park Hodenhagen: 110 Hektar). Da ist der große Rundweg mal locker über 20 Kilometer lang. Laut Wikipedia liegt der Eingang bei 275 Metern über NN, der höchste Teil bei 355 m über NN. 

Insgesamt gibt es drei Schwerpunkte: Urwildpark, Haustierhof und Kinderzoo. Weitere wichtige Bestandteile sind das Wildpark-Museum, in dem man sich u. a. auf interaktive Weise den Problemen und Möglichkeiten von Erhaltszuchten nähern kann, und die Kultur- und Kirchenscheune.