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Freitag, 13. September 2013

Tierpark Sababurg, 7. September 2013 - Kinderzoo

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...", um mal mit Hannibal vom A-Team zu sprechen. Dank eines sehr netten Kollegen war es uns möglich das Wochenende für einen ausgiebigen Besuch im Tierpark Sababurg zu nutzen. Anlass war ein Mittelalterfest, aber im Grunde wollten wir den Park mal ohne Schnee sehen (Besuch im März).

Die Fahrt selbst war relativ ereignislos, wenn man von den üblichen Baustellen auf der A7 absieht.

 Ein dickes Lob dagegen an die Feuerwehr Hofgeismar: Durch deren Superorganisation brauchten wir - trotz Rekordbesuchs, wie wir später erfuhren - gerade mal 5 Minuten von der Straße bis zu unserem Parkplatz und weitere 10 Minuten vom Auto zum Eingang. Das ist echt Weltklasse!

Sämtliche Kassen waren besetzt und auch hier ging alles fix.

Unser erster Anlaufpunkt war das begehbare Känguru-Gehege. Die Wallabys hatten schon vor unserer Ankunft augenscheinlich genug von Futter und Streicheleinheiten abbekommen. Sie hielten sich diesmal mehr im Hintergrund.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Besuch im Tierpark Sababurg am 22. März 2013


Nach einer Übernachtung im Bio-Hotel Grün in Gilserberg ging es als letzte Etappe unserer Frühlingsreise in den Reinhardswald zum Tierpark Sababurg. Mir war der Park unterhalb des Dornröschenschlosses nicht ganz unbekannt. Einerseits hatte ich einmal einen Bericht auf Vox in der Serie "Wildes Wohnzimmer" gesehen, wo es um kleine Waschbären ging. Andererseits hatte ein netter Kollege von der Flugshow geschwärmt. 

Der Park liegt im Weserbergland zwischen Kassel und der A7. Die Anfahrt ist von Hofgeismar und Hann. Münden auch mit dem Bus möglich. Kostenfreie Parkplätze stehen reichlich zur Verfügung. Der Park liegt wirklich mitten im Wald. Die Straße dorthin war schon ein Abenteuer für sich - aber landschaftlich wunderschön.


Die Eintrittspreise sind mit 7 EUR/Erw. erstaunlich niedrig. Dafür muss zwar die Rundfahrt mit dem gasbetriebenen Parkbus zusätzlich bezahlt werden (3 EUR), aber halt auch nur, wenn er fährt. Bei uns war dies aufgrund der Wetterlage - ein Glück, dass es irgendwann doch mal grün geworden ist - nicht möglich. Irgendwie auch fair, da wir nicht für etwas zahlen mussten, was wir überhaupt nicht nutzen konnten.

Was ich auch toll finde, ist der Parkführer. Dabei handelt es sich nicht um das übliche Buchformat, sondern um ein Ringbuch. Endlich mal keine gebrochenen Buchrücken oder Eselsohren - klasse. Der Preis geht mit 4,50 EUR auch in Ordnung.

Erste Äußerung meines Anderen im Park: "Haben die hier überhaupt Tiere?" Klar doch, allerdings mit viel Bewegungsfreiheit. Die ungefähr 700 Tiere in ca. 80 Arten haben insgesamt 130 (!) Hektar zur Verfügung (Zum Vergleich: Tierland Serengeti-Park Hodenhagen: 110 Hektar). Da ist der große Rundweg mal locker über 20 Kilometer lang. Laut Wikipedia liegt der Eingang bei 275 Metern über NN, der höchste Teil bei 355 m über NN. 

Insgesamt gibt es drei Schwerpunkte: Urwildpark, Haustierhof und Kinderzoo. Weitere wichtige Bestandteile sind das Wildpark-Museum, in dem man sich u. a. auf interaktive Weise den Problemen und Möglichkeiten von Erhaltszuchten nähern kann, und die Kultur- und Kirchenscheune.

Samstag, 9. März 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 6: Von den Pumas bis zum Spielplatz

Nala schmeichelt sich bei Mingo ein
Die Abgrenzung zu
den Pumas
Gleich links neben dem Gehege der Waschbären sieht der Besucher zunächst nur ein schmaleres Fenster und eine hohe Felswand. Dahinter verbirgt sich ein wunderschön gestaltetes Naturgehege.

Zimmer mit Aussicht und Grotte - so kann man das Gehege der chilenischen Pumas auf den Punkt bringen. Die Tiere haben von einem Bachlauf aus direkte Sicht auf ihre Nachbarn.

Die Felsgrotte
Für den Besucher ist die beste Sicht von einer weiteren "Felsgrotte" am Weg. Bitte Hunde draußen lassen, denn Pumas sind schließlich auch Katzen. Die zwei großen Panoramascheiben nutzen Mingo, Nala und Ayla gerne für ein gepflegtes Nickerchen.

Das Gehege der Pumas

Erfrischung mit Animation:
Durch das Fenster können
die Pumas die Waschbären sehen
Die Tierpfleger und auch Kurator Dr. Joachim Schöne lassen sich eine Menge einfallen, damit keine Langeweile aufkommt. Von Gewürzen bis zu hängenden Spielbällen wird in unregelmäßigen Abständen die Neugierde der Katzen geweckt. Zu Nachwuchs kann es derzeit allerdings nicht kommen, denn Kater Mingo ist sterilisiert. In der Natur sind Pumas Einzelgänger. Daher ist - anders als bei Herdentieren - die Aufzucht von Jungen nicht notwendig um die Gruppe zu festigen. Trotzdem schade, denn aus Ströhen weiß ich, wie knuffig die Jungen aussehen.

Samstag, 2. Februar 2013

Tierpark Ismer - Teil 5: Der jüngere Teil

Nach der Überquerung der Straße geht ein breiter Weg zunächst zu einem Häuschen mit Souvenirs, Eis und ähnlichem auf der einen, und dem Ausflugsrestaurant auf der anderen Seite (noch nicht von uns besucht). Zumeist wird man sehr höflich um das Vorzeigen der Eintrittskarte gebeten und kann gleich weiter zum Spielplatz und dem Streichelgehege.

Dieser Abschnitt des Tierparks ist (mit echtem Rundweg) wunderschön in den Wald eingefügt. Entsprechend sind auch seine Bewohner ausgewählt.

Gleich neben den Ziegen liegt die erste Voliere mit zwei Wellenuhus auch nördliche Flecken-Uhus genannt. Die kleineren afrikanischen Verwandten des heimischen Uhus verstecken sich gerne. Das feine Maschengitter der Voliere und die Lage unter den Bäumen vereinfacht nicht gerade das Fotografieren. Vielleicht liegt darin der Grund, dass die meisten Besucher daran unbeachtet vorübergehen. Dabei sind diese Vögel in Deutschland nur noch in 4 weiteren Parks (u. a. Tierpark Berlin) zu sehen.