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Montag, 7. Dezember 2015

Dierenpark Emmen: Eine Ära geht nach 80 Jahren zu Ende (4)


Nach dem Wiedersehen mit Elroy
führte uns der Weg erneut in eine Halle mit tropischen Pflanzen und Temperaturen. Hier hieß es sehr genau unter das Dach zu schauen.

Dort hingen die Rodriguez-Flughunde wie reife Früchte und dösten. Etwas weiter unten putzten sich Blasskopf-Allfarb-Loris in der Mauser. Einfach tolles Dschungel-Feeling!















Sonntag, 5. Oktober 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 2. Station Zoo Duisburg (1)

Kennt ihr das? Ihr fahrt an einen Ort, der euch so vertraut erschien, und hinterher ist alles irgendwie anders? So ging es mir mit dem Zoo Duisburg.

Aus der Zeit der "Ruhrpottschnauzen" im ZDF, kannte ich so einige Ecken dieses Zoos - dachte ich jedenfalls. Und ein 80. Geburtstag ist immerhin ein guter Grund sich das Ganze mal live anzusehen.

Der Zoo liegt "idyllisch" zwischen mehreren Hauptstraßen, Autobahnen und einer Bahnstrecke. Teilweise gehen diese auch mitten durch den Park, was nicht gerade zur Senkung des Geräuschpegels beiträgt. Man gewöhnt sich allerdings auch schnell daran. Es gibt nur einen Übergang von einem Zooteil in den anderen. Deshalb ist die Nutzung des Zooplans unabdingbar, um die Orientierung zu erleichtern.



Schon vor dem Eingang erfreuten wir uns am Anblick der Giraffen, die uns ebenso neugierig beäugten, wie wir sie. In Duisburg werden Netzgiraffen gehalten, die bekannteste Unterart.

Erst im April war Lindani (2) aus dem Kölner Zoo eingetroffen. Bei unserem Besuch war sie schon gemeinsam mit dem Zuchtbullen Kiringo (14), dem Weibchen Malindi (14) und dem Nachwuchsbullen Bikila (1) auf der Freianlage.

Wir hatten an diesem Tag noch öfters Gelegenheit mit Kiringo zu flirten. Der Bulle ist den Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen. Daher ist es schön, dass man ihm sehr einfach auf Augenhöhe begegnen kann.

Sonntag, 23. Februar 2014

Sochi Discovery World Aquarium, 15. Februar 2014

Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat mein Anderer das große Los gezogen: Wir durften fünf Tage am Schwarzen Meer verbringen und die deutsche Mannschaft beim Massenstart der Männer im Biathlon und beim Riesenslalom der Frauen anfeuern. Die freien Tage dazwischen wollten wir für Erkundungen in Adler verwenden.

Am ersten Tag steckte uns noch die Zeitumstellung (Sotschi ist Deutschland drei Stunden voraus) in den Knochen. Deshalb machten wir uns erst am späten Vormittag auf zum Sochi Discovery World Aquarium. Wir hatten Glück und erwischten den richtigen Bus, der uns ohne Umwege direkt zu einer Art Kurpark brachte, in dem sich sowohl das Aquarium als auch ein Delfinarium befinden (Haltestelle Lenin-Straße).

Eine große Hilfe sind uns dabei übrigens die Einheimischen gewesen, die zwar kaum Englisch, geschweige denn Deutsch sprachen, aber dafür sehr viel Geduld und Einfallsreichtum besaßen, um uns den Weg zu weisen.

Samstag, 2. November 2013

Aquarium Bullermeck Wilhelmshaven

Wer sich über das Leben in der Nordsee und dem Wattenmeer informieren will, für den sind natürlich die diversen Informationszentren des Nationalparks die ersten Anlaufstationen. Eine wesentlich lebendigere Begegnung ist dagegen im Aquarium Wilhelmshaven möglich.

Seit 1927 leben hier Heilbutt, Seehund und Co. Damals noch als städtische Einrichtung mit rein wissenschaftlicher Ausprägung ging es aufgrund eines hohen Sanierungsbedarfs 2001 in private Hände über. Ein Teil der Gebäude wurde abgerissen und völlig neu gebaut. Es entstanden ein weiteres Stockwerk und größere Becken. 2002 konnte neu eröffnet werden. Heute beherbergt das Aquarium ca. 250 Arten aus fünf Erdteilen in knapp 40 Becken.

Wir hatten vor ein paar Jahren schon einmal vorbeigeschaut. Deshalb war langsam mal Zeit den Besuch zu wiederholen. Meine einzige Erinnerung war der Blick vom Parkplatz am Südstrand direkt auf das Meer bzw. den Jadebusen. Die wenigen Plätze sind normalerweise gebühren-pflichtig, der Parkschein-Automat ist aber (zur Zeit?) abgebaut. So reicht die Parkuhr.

Für Nicht-Autofahrer fährt die Buslinie 8 die Haltestelle Südstrand regelmäßig an.

Die Gebäude selbst erinnern von außen noch sehr an die Vergangenheit der Stadt, die in kaiserlichen Zeiten Zentrum der preußischen Marine war. Innen teilt es sich in Aquarium mit Shop, Spielpalast und Restaurant auf. Die Kasse erinnert mehr an den Eingang eines Schwimmbads.