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Dienstag, 5. August 2014

Tierpark Hagenbeck: Das Eismeer

Verflixt lange haben wir bei unseren Zootouren Hagenbeck links liegengelassen. Fragt mich bitte nicht warum. Ich weiß es selbst nicht.

Besonders neugierig war ich auf das Eismeer, das ja mit großem finanziellen Aufwand und Auflagen durch den Denkmalschutz erneuert wurde.
Ende April schafften wir es sogar zu einer recht frühen Stunde dort zu sein. Von weitem leuchtete uns der Kunstfelsen entgegen. Schon hier die Feststellung, dass die Anlage wenig mit der alten zu tun hat. Von der hatten wir bei einer Dschungelnacht im Jahr 2008 sozusagen Abschied genommen. 2012 war bei einer solchen Nacht die Welt noch mit Brettern vernagelt, weil eine Scheibe unvorhergesehener Weise zu Bruch gegangen war.

Dieses Jahr also endlich das Wiedersehen mit Viktoria, die ja unserem Lloyd in Bremerhaven einst ordentlich den Kopf verdreht und anschließend zurechtgesetzt hatte.

Ihr neuer Lover heißt Blizzard und hat nach meinen Quellen nicht viel zu melden bei der Hamburger Deern. Im Gegensatz zu ihr machte er bei unserem Besuch einen eher mageren Eindruck. Kann aber auch täuschen. Sie gibt auf der Anlage jedenfalls den Ton an.

Dienstag, 27. Mai 2014

Zoo am Meer: Unerwarteter Neuzugang bei den Seebären

Nichtsahnend haben wir uns am Samstag auf den Weg nach Bremerhaven gemacht. Erhofft hatten wir eine badende Lale. Diese Hoffnung hat sich erfüllt und wir wurden mit wunderschönen Bildern belohnt.

Beim anschließenden Rundgang fiel uns auf, dass sich die Seebären irgendwie anders als sonst verhielten. Alle bis auf eine waren im Wasser. Der Bulle Becks behielt die Besucher ganz besonders im Auge. An einem der Seitenfenster dann des Rätsels Lösung: Da hatte sich Nachwuchs eingestellt!

Begeistert konnten wir uns vom Anblick von Mutter und Kind nicht losreißen. Der Hammer kam später:

Freitag, 12. April 2013

Besuch im Zoo Dortmund am 21. März 2013 - Teil 2

Nach dem Tamandua-Haus wendeten wir unsere Schritte Richtung Raubtier-Haus. Inzwischen hatte leichtes Tauwetter eingesetzt. Statt Schneefall wichen wir daher den dicken, von den Zweigen fallenden Wassertropfen aus.

Übrigens wurde der Zoo in diesem Jahr bereits einen Tag wegen Glatteis geschlossen. Aufgrund der Steigungen wäre die Sicherheit der Besucher sonst nicht zu gewährleisten gewesen. Auch bei "normaler" Witterung sind diese Höhenunterschiede für Untrainierte - wie mich - eine Herausforderung. Da muss nicht unbedingt auch der Hosenboden was davon abbekommen.

Lolek und Bolek
Im Gegensatz zu den bisherigen Tierhäusern vermittelt das Raubtierhaus noch den "Charme" der 70er Jahre. Dunkle Holzbänke und ein paar Pflanzen im Besucherbereich sind vergebliche Versuche gegen Beton, Glas und Fliesen anzukommen. Der Bereich für die Tiere gekachelt und ohne zumindest den Boden mit z. B. Rindenmulch zu bedecken. Hier ist der Allwetterzoo in Münster inzwischen weiter, der in den letzten Monaten für ihre Löwen eine Wohlfühloase geschaffen hat.

Dienstag, 12. März 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 7: Die letzte Grotte

Es wird wieder unterirdisch. Gleich neben den Schneehasen befindet sich der Eingang zur letzten "Grotte". Hier gibt es erst einmal wieder viele Informationen zu Tierprodukten, Umweltorganisationen usw. Das Stehenbleiben lohnt sich. Alles ohne erhobenen Zeigefinger aufbereitet und sehr anschaulich.

Den Mittelpunkt bildet der Turm der Keas. Die australische Papageienart hat ein mehrstöckiges Gehege, von dem sie auch rege Gebrauch machen. Wer also gegenüber den Seebären noch keine Gelegenheit zur Beobachtung hatte, der hat sie spätestens jetzt an der großen Scheibe.Zu Überhören sind sie jedenfalls selten. Ihre Intelligenz und Neugier ist legendär. Seien es Schuhe, Kanister und andere Spielzeuge - entweder einzeln oder in der Gruppe bekommen sie alles kurz und klein. Ihnen sicher hinter Glas zu zu schauen macht sehr viel Spaß.

In den letzten Jahren wurden zweimal Gelege ausgebrütet. Jedesmal musste leider das Zooteam als Ersatzeltern einspringen. So sind sie auch immer wieder Thema in der Zoo-Doku "Seehund, Puma & Co." im Ersten. Es bleibt zu hoffen, dass es dann auch einmal mit der "Naturaufzucht" klappt.











Donnerstag, 21. Februar 2013

Zoo am Meer: Rundgang Teil 3 - Seehunde und Seebären

Wer da?
Gleich neben den Seelöwen planscht die nächste Robbenart - die Seehunde. Dem norddeutschen Küstenbewohner sind sie ja ein vertrauter Anblick. Doch es ist immer ein Unterschied, ob man vom Ausflugsschiff die Robbenbänke besucht oder die Tiere aus unmittelbarer Nähe beobachten kann.

Wo bleibt der Fisch?
Wie bei den Seelöwen gilt auch hier: Die kommentierten Fütterungen sind sehr informativ und man lernt sehr viel über die einzelnen Persönlichkeiten. So ist zum Beispiel Vize, der jüngste Bulle, kein Freund von hektischen Bewegungen. Nur mit sehr viel Training und Geduld springt er jetzt aus dem Wasser an sein Target.

Da die Seehunde das ganze Jahr über auf der Anlage bleiben, hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass ein Nachtstall für sie überflüssig ist. Dieser Umstand ermöglicht jetzt unter anderem den Bau des neuen Nordsee-Aquariums.

Die muntere Truppe zieht es nur äußerst selten auf das feste Land. Wie auch ihre wilden Artgenossen bevorzugen sie den Aufenthalt im Wasser. Daher wird ein Stockwerk tiefer bei den Panoramafenstern erst klar, wie elegant sie eigentlich sind. Über Wasser sieht der Besucher meistens nur die Köpfe, die ihre Bahnen durch das Becken ziehen.