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Samstag, 29. Juli 2017

Aktion Fischotterschutz e.V. / Otterzentrum Hankensbüttel



Nach dem Wildpark Müden blieb uns noch reichlich Zeit übrig. Wohin jetzt? Mein Handy sagte Otterzentrum Hankensbüttel. Auf Facebook hatte ich schon so einiges darüber gelesen und so machten wir uns auf. Die Strecke war zwar etwas länger als gedacht, aber es lohnte sich auf jeden Fall.


Trotz des relativ ungemütlichen Wetters war der (kostenlose) Parkplatz fast komplett belegt.


Die zahlreichen Wegweiser machen schnell klar, dass hier geballtes Fachwissen am Start ist.


Das große Eingangsgebäude beherbergt neben der Kasse (Preise/Hunde müssen draußen bleiben) auch ein Selbstbedienungs-Restaurant, einen Zoo-Shop und eine Ausstellung zur Geschichte des 1988 eröffneten Naturerlebnis-Zentrums und seiner Zielsetzung

Parkplan
Alles ist sehr anschaulich und leicht verständlich aufgearbeitet. Hier kann man locker die eine oder andere Regenstunde verbringen, ohne dass es langweilig wird. Apropos Regen: Auf dem Weg zum ersten Gehege, dem Dachshügel, kann man auch noch einiges über den richtigen Umgang mit dem nassen Element lernen.

Auf gerade mal 6 Hektar rund um den Isenhagener See lebten zunächst nur Fischotter. In der Zwischenzeit sind weitere verwandte Marderarten, Otterhunde und Lachshühner hinzugekommen. Jede Anlage ist der Lebenswelt der Art nachempfunden.

Donnerstag, 8. August 2013

Wildpark "Schwarze Berge" - Mittelaltermarkt mit Rundgang, Teil 3

Laufenten wohnen auch
im neuen Falknerhaus
Die Flugshow der "Eventfalknerei" von Thomas Wamser hat schon Tradition im Wildpark "Schwarze Berge". Die verschiedenen Greifvögel kommen allerdings auch in anderen Tierparks und bei Filmarbeiten zum Einsatz. Daher sind auch nicht immer die gleichen Tiere vor Ort.

In früheren Zeiten wurden sie immer in einem geschlossenen Kastenwagen an die Bühne oberhalb des Sees im Freigelände gefahren. Zum Ausruhen dienten kleine Podeste unter Bäumen. Heutzutage residieren sie - inklusive zugehörigem Shop - in einem eigenen Haus mit großzügigen Volieren.

Einen schönen Eindruck könnt ihr euch hier verschaffen. Der Film zeigt auch etwas von den Shows und der lockeren Art Thomas Wamsers im Umgang mit den Besuchern. Lediglich bei einer Sache kennt er keinen Scherz: Seine Vögel. Er hat ein Gespür für die Tagesform und was er ihnen zutrauen kann. So vermittelt er neben dem Wissen über die Lebensweise auch viel über die einzelnen Individuen.

Die Shows finden zweimal (am Wochenende dreimal) täglich statt und es lohnt sich frühzeitig vor Ort zu sein, denn die Sitzplätze sind immer schnell weg. Und bei einem Anlass wie dem Mittelalterspektakel achten alle natürlich auch auf das passende Outfit.