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Sonntag, 20. Oktober 2013

Zoo Osnabrück: Der unterirdische Zoo

Gleich hinter dem Eingang, gegenüber den Flamingos, führt ein Gang die Besucher unter die Erde (Hunde müssen draußen warten). In den Anfangszeiten war dies auch jederzeit die Möglichkeit bei Interesse und/oder schlechtem Wetter das benachbarte Naturkunde-Museum kennen zu lernen. Doch der Übergang wurde in diesem Jahr an Wochentagen geschlossen.

Stolz kann ich berichten, dass wir zu den Ersten gehörten, die in das Tunnelsystem durften. Im Zuge einer Dschungelnacht wurden einige Gruppen auf die fast fertige Baustelle gelassen. So können wir uns noch daran erinnern, wie es hinter den Kulissen aussieht.

Ich hoffe, man erkennt
die Nacktmullen
Die Dunkelheit verbirgt 10 verschiedene Tierarten, die teilweise sehr selten in Deutschland gezeigt werden. Hinter Glaswänden laufen verschiedene Tunnel entlang, die entweder überhaupt nicht oder nur sehr spärlich beleuchtet sind. Das kommt den Tierchen zwar sehr entgegen, macht aber das Fotografieren so ziemlich unmöglich (Tierfreunde haben kein Blitzlicht).

Osnabrück ist zu Recht sehr stolz auf seine erfolgreiche Haltung von Nackt- und Graumullen. Es gab bereits mehrfach Nachwuchs. Jeweils eine Königin sorgt für die Vermehrung, während sich der Rest des Familienverbands um die Versorgung kümmert. Die Evolution hat ihnen ein sehr markantes Merkmal gegeben: Große Nagezähne, die vor den Lippen liegen. Somit können sie sich den Weg freinagen ohne ständig Erde im Maul zu haben. Der Anblick ist jedenfalls gewöhnungsbedürftig.

Donnerstag, 8. August 2013

Wildpark "Schwarze Berge" - Mittelaltermarkt mit Rundgang, Teil 3

Laufenten wohnen auch
im neuen Falknerhaus
Die Flugshow der "Eventfalknerei" von Thomas Wamser hat schon Tradition im Wildpark "Schwarze Berge". Die verschiedenen Greifvögel kommen allerdings auch in anderen Tierparks und bei Filmarbeiten zum Einsatz. Daher sind auch nicht immer die gleichen Tiere vor Ort.

In früheren Zeiten wurden sie immer in einem geschlossenen Kastenwagen an die Bühne oberhalb des Sees im Freigelände gefahren. Zum Ausruhen dienten kleine Podeste unter Bäumen. Heutzutage residieren sie - inklusive zugehörigem Shop - in einem eigenen Haus mit großzügigen Volieren.

Einen schönen Eindruck könnt ihr euch hier verschaffen. Der Film zeigt auch etwas von den Shows und der lockeren Art Thomas Wamsers im Umgang mit den Besuchern. Lediglich bei einer Sache kennt er keinen Scherz: Seine Vögel. Er hat ein Gespür für die Tagesform und was er ihnen zutrauen kann. So vermittelt er neben dem Wissen über die Lebensweise auch viel über die einzelnen Individuen.

Die Shows finden zweimal (am Wochenende dreimal) täglich statt und es lohnt sich frühzeitig vor Ort zu sein, denn die Sitzplätze sind immer schnell weg. Und bei einem Anlass wie dem Mittelalterspektakel achten alle natürlich auch auf das passende Outfit.