Nach dem "unterirdischen Zoo" kann der Besucher sich entscheiden, ob er zunächst an der Insel der Klammeraffen vorbei, durch das Warmhaus hinauf zu den Löwen geht oder direkt durch einen Torbogen in die Erlebniswelt "Samburu" (nach einem Nationalpark im Norden Kenias und dem dort beheimateten Stamm). Deren Eröffnung war 2003 ein Meilenstein bei der Umgestaltung des Heimattierparks in einen modernen Zoo. Zu diesem Zeitpunkt steckte die Vergesellschaftung von Tierarten noch in den Kinderschuhen. Das merkt man an der einen oder anderen Stelle noch etwas, aber ansonsten bietet dieser Bereich viele Beobachtungsmöglichkeiten an. Auch an die Schlechtwetterzeiten ist gedacht.
Der Weg führt weiter bergauf zum Kern des Areals - der Besucherhalle.
Der großzügige Bau wird zum Einen von den Giraffen bewohnt. Der Zoo gibt die Art als "Giraffa camelopardalis reticulata" an, also Netzgiraffen. Erfreulicher Weise stellt sich hier regelmäßig entzückender Nachwuchs ein. Lange bevor dieser die Savanne betritt, kann er von den Besuchern durch große Glasscheiben bestaunt werden. So nah kommt man den Kleinen sonst nicht. Hier haben die Muttertiere sehr viel Muße sich den Magen mit leckerer Luzerne vollzustopfen.
Bei ihrem Einzug ins neue Haus hatte das allerdings noch ganz anders ausgesehen (Archiv-Bericht). Wer rechnet schon damit, dass die Langhälse dermaßen ängstlich sind, dass sie für die kurze Strecke von 100 Metern von ihrem ehemaligen zum zukünftigen Stall ein Vierteljahr brauchen würden.
Wieder geht es bergauf und für die Kinder ist ein "natürlicher Hindernisparcours" zur nächsten Aussichtsplattform geschaffen worden. Von diesem Punkt aus kann man die ganze "Afrika-Savanne" überschauen. Auf 2 Hektar leben hier mit den Giraffen Blauhalsstrauße, Elenantilopen, Chapman-Steppenzebras, Elipsen-Wasserböcke und Impalas.
Der Boden besteht aus festgestampfter Erde, was den verschiedenen Huftieren entgegenkommt, die so nicht ständig zur Pediküre müssen. Die Futterkörbe sind so platziert, dass die Besucher gute Sicht haben. Besonders das Luzerne-Heu der Giraffen hängt fast genau vor den Restaurant-Besuchern.



Der Boden besteht aus festgestampfter Erde, was den verschiedenen Huftieren entgegenkommt, die so nicht ständig zur Pediküre müssen. Die Futterkörbe sind so platziert, dass die Besucher gute Sicht haben. Besonders das Luzerne-Heu der Giraffen hängt fast genau vor den Restaurant-Besuchern.
Trotz des großen Platzangebots scheinen sich die Tiere auf gewisse Reviere geeinigt zu haben, die selten verlassen werden. So sind die Impalas meistens nur im hinteren Teil unter den Bäumen zu beobachten.
Weitere Beobachtungsmöglichkeiten sind die Terrasse des Samburu-Restaurants (Überdachung nur für die "zahlenden Gäste"), eine weitere Plattform und eine "Hütte" auf Augenhöhe. Hier ist es allerdings scheinbar schwer für die Tierpfleger die Scheibe sauber zu halten oder sie sind schon sehr zerkratzt. Jedenfalls ist die Sicht etwas getrübt.
Das war es dann auch schon. Man steht wieder auf dem Waldweg und wendet sich der weit später geplanten weiteren Erlebniswelt "Takamanda" zu.
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